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Titel des Dokuments: Web-Bildungsangebote während Corona
 

Bildungsangebote gegen Neonazismus, Rechtspopulismus und Rassismus - Web-Angebote während der Corona-Krise

Zielgruppen: Jugendliche aller Schultypen ab 14 Jahren sowie Erwachsene
Dauer Vorträge: 1,5 bis 2 Stunden
Durchführung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.) mit Studienfach Medizinsoziologie, Buchautorin, Ausstellungskuratorin, Rechtsextremismus-Expertin.

Modul 1: Rechte Verschwörungstheorien um Covid-19

In drei Abschnitten wird mit Hilfe von Grafiken und Bildern das Handeln der extremen Rechten in Deutschland vor und nach der Corona-Krise analysiert und erläutert. Nach jedem der drei Abschnitte besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Teilnehmer*innenkreis. Am Schluss gibt es die Möglichkeit für Diskussion.

Vortrag & Moderation: Birgit Mair. Dauer: 90 bis 120 Minuten je nach Diskussionsbedarf
Preis: 300 Euro

Modul 2: Refugees welcome!? – Die Situation Geflüchteter während vor und nach der Corona-Krise

Im ersten Abschnitt wird auf das Thema Flucht und Asyl vor und nach der Corona-Krise eingegangen. Im zweiten Teil wird ein Geflüchteter zugeschaltet, der über Fluchtgründe sowie die aktuelle Situation in Deutschland sowie im Herkunftsland berichtet. Im dritten Abschnitt ist Raum für vertiefende Diskussion.

Vortrag & Moderation: Birgit Mair, Gastvortrag durch einen Menschen mit Fluchterfahrung. Dauer: 90 bis 120 Minuten je nach Diskussionsbedarf
Preis: 300 Euro

Modul 3: Holocaust-Überlebende am Telefon (Vortrag & Fragerunde Dauer: 90 bis 120 Minuten)

Im ersten Teil hält Birgit Mair anhand der Schicksale ihr bekannter Holocaust-Überlebender einen bilderreichen Vortrag über die nationalsozialistischen Verbrechen an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma. Nach einer Fragerunde werden im zweiten Teil per Telefon ein Holocaust-Überlebender bzw. eine Holocaust-Überlebende live zugeschaltet. An diese(n) dürfen dann Fragen gestellt werden.

Kurzbiographien der Zeitzeugen

Eva Franz geb. 1940, überlebte als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Ihre Mutter, drei ihrer Großeltern und weitere als "Zigeuner" diffamierte Familienmitglieder wurden ermordet.

Klara Gorlatschowa, geboren 1938, entstammt einer jüdischen Familie. Sie überlebte als Kind das von den Häftlingen als „Todesschlinge“ bezeichnete KZ Petschora im deutsch besetzten Teil der Sowjetunion. Ihr Vater und ihre Großmutter wurden in dem Lager ermordet.

Siegfried Heilig, geboren 1934, überlebte mit seiner Familie versteckt bei Bauern in Brandenburg. Seine Großmutter und weitere als "Zigeuner" diffamierte Verwandte wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet.

Fritz Pilz, geboren 1928, galt als „Halbjude“ und musste Zwangsarbeit im Gestapo-Straflager Miltitz verrichten. Seine Mutter wurde in Auschwitz-Birkenau ermordet.

Preis: 300 Euro

Technische Voraussetzungen

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Auf Wunsch maßgeschneidertes Angebot

Über das Angebot hinaus gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein bieten Ihnen ein maßgeschneidertes Web-Seminarprogramm an.

Kontakt

Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.
Rennweg 60 90489 Nürnberg
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Telefon: +49 (0) 911 / 54 055 934
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Ansprechpartnerin: Birgit Mair (Diplom-Sozialwirtin Univ.),

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