Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
Druckversion

Termine 2024

Falls Sie über weitere Termine informiert werden möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Schreiben Sie dazu eine E-Mail mit Stichwort "Newsletter" an info@isfbb.de

27. Mai 2024, 19 Uhr: Vortrag "Die AfD und ihr radikal-völkisches Netzwerk" in Forchheim

Termin: 27. Mai 2024, 19 Uhr
Ort: Forchheim, Gasthaus „Marktplatz“ am Marktplatz 8 in Forchheim (Oberfranken)
Referentin: Birgit Mair (Diplom-Sozialwirtin Univ.)
Eintritt frei, Spenden erbeten, keine Voranmeldung nötig
Veranstaltet von: Bunt statt Braun e.V.

Birgit Mair stellt anhand eines bilderreichen Powerpoint-Vortrags dar, inwieweit unsere Demokratie durch den Rechtsruck in Gefahr ist. Sie beschreibt und analysiert, wie ein Netzwerk extrem rechter und verschwörungsideologischer Akteure gezielt darauf hinarbeitet, demokratische Strukturen zu zerstören. Hierbei wird durchaus zweigleisig gefahren: Außerparlamentarisch beispielsweise über Putschversuche als auch mit demokratischen Mitteln über die parlamentarischen Instanzen. Sie geht dabei auf die Reichsbürgerszene und die Unterstützungsprojekte rund um die AfD ein. Hierbei macht sie auch Vernetzungen in die Neonaziszene und - ideologie sichtbar. Anhand verschiedener regionaler und überregionaler Beispiele erläutert sie, welche Strategien und Methoden zur Machtergreifung angewandt werden und wie die demokratisch-antifaschistische Zivilgesellschaft faschistischen Tendenzen entgegnen kann. Auch geht sie auf die Bedeutung der seit 2024 stattfindenden Anti-Rechts-Proteste nach den Correktiv-Enthüllungen und den Umgang der AfD damit ein.

Referentin: Diplom-Sozialwirtin Univ. Birgit Mair ist Mitbegründerin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Co-Autorin der internationalen Studie zu NS-Zwangsarbeit „Hitlers Sklaven“ („Hitlers Slaves“), verfasste mehrere Publikationen über Holocaust-Überlebende sowie extrem rechte Bewegungen. Sie konzipierte die bundesweit beachtete Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" und führte mehr als vierhundert Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden durch. Seit 2022 ist sie Trägerin der Karl-Bröger-Medaille.

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

29. Mai 2024: Vortrag" Extreme Rechte und Rassismus in Bayern, Handlungsstrategien dagegen & Warum Rechtsextremisten nicht wählbar sind" mit Birgit Mair in Denkendorf

Termin: 29. Mai 2024, 19.30 Uhr
Ort: Denkendorf in Bayern Gasthof Lindenwirt, Hauptstr. 43, 85095 Denkendorf
Referentin: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.)
Veranstalter: Bündnis Gemeinde Denkendorf ist bunt

Referentin: Diplom-Sozialwirtin Univ. Birgit Mair ist Mitbegründerin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Co-Autorin der internationalen Studie zu NS-Zwangsarbeit „Hitlers Sklaven“ („Hitlers Slaves“), verfasste mehrere Publikationen über Holocaust-Überlebende sowie extrem rechte Bewegungen. Sie konzipierte die bundesweit beachtete Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" und führte mehr als vierhundert Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden durch. Seit 2022 ist sie Trägerin der Karl-Bröger-Medaille.

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,die neonazistischen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

4. Juni 2024, 19 Uhr: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller


Roman Haller 2023 in München (Foto: Birgit Mair)

Termin: 4. Juni 2024, 19 Uhr
Online per Zoom
Eintritt frei
Anmeldung per E-Mail an: info@isfbb.de

Roman Haller kennt seinen genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10. Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren. Der genaue Ort ist ihm nicht bekannt. Seine Eltern, Ida und Lazar Haller, konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto und Zwangsarbei- terlager entkommen und sich mit einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten sie vermutlich nicht überlebt. Rügemer und Gut versorgten Roman Hal- lers Eltern unter anderem mit Lebensmitteln. Es stand zur Debatte, Roman Haller nach der Geburt erdrosseln zu müssen, da er eine große Gefahr darstellte: Ein schreiendes Baby hätte die gesamte zwölfköpfige Gruppe verraten können. Dass er heute zu uns sprechen kann, gleicht einem kleinen Wunder. Nach der Befreiung durch die Rote Armee lebte die Familie im DP-Lager München-Freimann. Ziel war die Auswanderung in die USA. Letztendlich blieben sie aber in München, wo Roman Haller aufwuchs und noch heute lebt. Sein Retter, Eduard Rügemer, ein gebürtiger Nürnberger, wurde für ihn für einige Jahre zu einem Ersatzopa. Mit seiner Retterin Irena Gut war der Überlebende ebenfalls in Kontakt. Er verfasste Bücher zur Nachkriegsgeschichte der Juden in Deutschland und ist Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Das Theaterstück »Irena’s Vow« behandelt Roman Hallers Überlebensgeschichte und wurde 2009 auf dem Broadway aufgeführt.

Veranstaltet von: Stadt Herten in Kooperation mit ISFBB e.V.. Roman Haller wird online per Zoom zugeschaltet.

15. Juni 2024: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" auf dem Straßenfest gegen Rassismus am Kopernikusplatz Nürnberg

=""
Die Ausstellung ist vom 10. Juni bis 26. Juli 2024 hier zu sehen: Nürnberg, Junge Stimme e.V. Wiesenstr. 86 (Südstadt, nähe U-Bahn Aufseßplatz). Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 14 bis 18 Uhr. Anfragen für Führungen per E-Mail an info@isfbb.de

Am 15. Juni 2024: Nürnberg, Kopernikusplatz auf dem Straßenfest gegen Rassismus: 15 bis 19 Uhr. Ausstellungskuratorin Birgit Mair ist live vor Ort und beantwortet Fragen zur Ausstellung. Eintritt frei. Auf der Bühne wird Birgit Mair eine kurze Rede halten.

Gefördert von der "Nürnberger Partnerschaft für Demokratie" im Bundesprogramm "Demokratie leben!".
=""
=""

Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" vom 20. Juni bis 26. Juli 2024 in München (18.6. 11 bis 12.30 Uhr: Kostenfreier Workshop für Schulklassen)

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" kann am 17. Juni sowie vom 20. Juni bis zum 26. Juli 2024 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern Herzog-Wilhelm-Str. 1, 80331 München, besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00-16.00 Uhr. Keine Anmeldung für Einzelpersonen und kleine Gruppen nötig, für Gruppen ab 10 Personen bitten wir um Anmeldung bei: Birgit.Weckl(ät)fes.de

Unser Angebot für Schulen:
Einführung in die Ausstellung für Schulklassen (max. 30 Schüler_innen) durch Birgit Mair, Kuratorin der Ausstellung
Anmeldung: Birgit.Weckl(ät)fes.de

Dienstag, 18.06.2024 von 8.30-10.00 (ausgebucht) oder 11.00-12.30 Uhr (noch frei!!)
Mittwoch, 19.06.2024 von 8.30-10.00 (ausgebucht! ) oder 11.00-12.30 Uhr (ausgebucht!)

Die Einführung in die Ausstellung und der Ausstellungsbesuch sind kostenfrei. Veranstaltet von: Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern.

24. bis 26. Juni 2024: "Auf nach Nürnberg!" Antisemitismus und jüdisches Leben am Beispiel Nürnbergs

Dauer: Montag 24. Juni bis Mittwoch 26. Juni 2024
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Nürnberg
Veranstalter: Akademie Frankenwarte e.V.
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.

Vom mittelalterlichen Nürnberg zu den NSDAP-Reichsparteitagen, das antisemitische Hetzblatt "Der Stürmer", die rassistischen "Nürnberger Gesetze" – aber auch die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen ("Nürnberger Prozesse") und der Menschenrechtspreis der Stadt: an authentischen Orten, die im Laufe der Jahrzehnte erinnerungspolitische Gestaltung erfahren und im Seminarraum befassen wir uns mit jüdischem Leben in Deutschland und alten und neuen Formen des Antisemitismus. Auch die terroristischen Angriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und deren Folgen werden thematisiert.

Anerkannt/anerkennungsfähig als Bildungsurlaub in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz. Schleswig-Holstein und Thüringen auf Anfrage.

WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

29. Juli bis 2. August 2024: Bildungsurlaub "Rechte Netzwerke in Ost- und Westdeutschland - Ein Streifzug durch die Geschichte von 1945 bis 2024" mit Birgit Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)

=""
Bei schönem Wetter kann das Seminar auch mal draußen stattfinden.
Seminarleiterin Birgit Mair im August 2023 auf Schloss Aspenstein
(Foto: Tuba Pfeilschifter)

=""
In der Mittagspause ein kühles Bad im fußläufig erreichbaren Kochelsee? (Foto: Birgit Mair)
Das Seminar mit dem Titel "Rechte Netzwerke in Ost- und Westdeutschland - Ein Streifzug durch die Geschichte von 1945 bis 2024" beleuchtet in komprimierter Form den Umgang mit den NS-Verbrechen in Westdeutschland und in der DDR. Hierbei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bezug auf extrem rechte politische Strömungen erläutert. Kontinuitäten rechten Terrors vom Oktoberfestattentat, den antisemitischen Doppelmord in Erlangen 1980, die NSU-Morde bis hin zum Terror in Halle und Hanau werden ebenso skizziert wie die mehr als zweihundert rechts motivierten Morde der letzten fünfzig Jahre. Hierbei wird auch die Perspektive von Betroffenen rechter Gewalt eingenommen.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den jüngeren rechten Projekten der letzten zehn Jahre. Hierbei wird auf die klassische Neonaziszene, aber auch auf extreme Rechte, völkische Siedlungsbewegungen und die Reichsbürgerszene eingegangen. Auch die Entwicklungen der AfD sowie deren unterstützendes Netzwerk (IB, Einprozent usw.) werden beleuchtet und die Radikalisierung und das Verbreiten von FakeNews, Halbwahrheiten, Desinformation und Verschwörungsideologien im Internet thematisiert. Neben Ursachenanalysen für Rechtsentwicklungen werden schließlich auch Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechten Tendenzen im Internet, auf der Straße und in den Parlamenten vorgestellt.

Dauer: Montag 29. Juli 2024 ab 14:45 Uhr bis Freitag 2. August 2024, 13 Uhr
Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.
Hinweis: Weitere Gastreferent/innen werden zeitnah bekanntgegeben.

Preis für die gesamte Woche: 289,00 €
Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.

HINWEIS: Das Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden

ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

5. bis 9. August 2024: Bildungsurlaub "Fake News, Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten. Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Hetze im Netz" mit Birgit Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)

=""
Schloss Aspenstein und das Alpenglühen im Hintergrund (Foto: Birgit Mair)

=""
Blick aus einem der Seminarräume auf den Kochelsee (Foto: Birgit Mair)
Das Seminar mit dem Titel "Fake News, Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten. Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Hetze im Netz" geht es um folgendes: Das so genannte Web 2.0 ermöglichte der extremen Rechten das Eindringen in die Mitte der Gesellschaft. Dieser Trend verstärkte sich seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 und setzt sich seit 2022 mit der Thematisierung der Energiekrise und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine fort. Die Zahl rassistischer und menschenverachtender Nachrichten auf YouTube, Facebook, X (ehemals Twitter), Tiktok, Instagram, Telegram usw. ist massiv in die Höhe gegangen. Auch in Deutschland versuchen rechte AktivistInnen die Krisenstimmung zu nutzen und mit Hilfe von Verschwörungserzählungen, Halbwahrheiten, Desinformationskampagnen und so genannten „alternativen Fakten“ Ängste und Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren. Im ersten Teil des Seminars erhalten die Teilnehmenden Informationen über die wichtigsten rechten Internetplattformen, InfluencerInnen und StimmungsmacherInnen sowie über das rechte Netzwerk rund um die klassische Neonaziszene sowie seit 2013 die AfD. In einem zweiten Teil werden Social-Media-Aktivitäten und Desinformation am Beispiel russischer Staatspropaganda und deren Rezeption in der extremen Rechten in Deutschland dargestellt. Im dritten Teil des Seminars werden anhand von Fallbeispielen Handlungsstrategien entwickelt und Hilfsangebote gegen Hasspropaganda vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten auf diese Weise Informationen und Hilfestellungen an die Hand, wie man Fake News und Desinformationen erkennen und auf rechte Hetze, Gewalt o.ä. im Netz reagieren bzw. sich und andere davor schützen kann.

Dauer: Montag 5. August 2024 ab 14:45 Uhr bis Freitag 92. August 2024, 13 Uhr
Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.
Hinweis: Weitere Gastreferent/innen werden zeitnah bekanntgegeben.

Preis für die gesamte Woche: 289,00 €
Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.

HINWEIS: Das Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden

ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

30. September bis 2.Oktober 2024 Bildungsurlaub mit Birgit Mair im St. Markushof in Gadheim: Völkischer Nationalismus, Antisemitismus und soziale Rhetorik – Strategien und Ideologien von neueren extrem rechten Bewegungen

Im Seminar werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten von extrem rechten Bewegungen in Ost- und Westdeutschland von 1945 bis heute aufgezeigt. Der Extremismus-Begriff wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht erläutert. Insbesondere wird auf die Konzepte des völkischen Nationalismus und die Umtriebe auf rechten Internetplattformen eingegangen. Unter anderem anhand der sozialen und ökologischen Frage wird eine politische Verortung der AfD vorgenommen und diskutiert. Nicht zuletzt sollen die ein Forum erhalten, die Opfer extrem rechter Bewegungen und rechten Terrors werden können. Des Weiteren werden Ursachen für das Erstarken extrem rechter Bewegungen analysiert und Handlungsstrategien gegen sie erarbeitet.

Anerkannt/anerkennungsfähig als Bildungsurlaub in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz. Schleswig-Holstein und Thüringen auf Anfrage.

Dauer: Montag 30. September bis Mittwoch, 2. Oktober 2024
Ort: St. Markushof, Gadheim (Veitshöchheim, Unterfranken)
Veranstalter: Akademie Frankenwarte
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin. Hier geht es zur Anmeldung

 
Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de