Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Termine 2024

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10. Juni bis 26. Juli 2024: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Nürnberg

Die Ausstellung ist vom 10. Juni bis 26. Juli 2024 hier zu sehen: Nürnberg, Junge Stimme e.V. Wiesenstr. 86 (Südstadt, nähe U-Bahn Aufseßplatz). Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 14 bis 18 Uhr. Anfragen für Führungen per E-Mail an info@isfbb.de

Gefördert von der "Nürnberger Partnerschaft für Demokratie" im Bundesprogramm "Demokratie leben!".
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Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" vom 20. Juni bis 26. Juli 2024 in München

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" kann am 17. Juni sowie vom 20. Juni bis zum 26. Juli 2024 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern Herzog-Wilhelm-Str. 1, 80331 München, besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00-16.00 Uhr. Keine Anmeldung für Einzelpersonen und kleine Gruppen nötig, für Gruppen ab 10 Personen bitten wir um Anmeldung bei: Birgit.Weckl(ät)fes.de

29. Juli bis 2. August 2024: Bildungsurlaub "Rechte Netzwerke in Ost- und Westdeutschland - Ein Streifzug durch die Geschichte von 1945 bis 2024" mit Birgit Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)

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Bei schönem Wetter kann das Seminar auch mal draußen stattfinden.
Seminarleiterin Birgit Mair im August 2023 auf Schloss Aspenstein
(Foto: Tuba Pfeilschifter)

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In der Mittagspause ein kühles Bad im fußläufig erreichbaren Kochelsee? (Foto: Birgit Mair)
Das Seminar mit dem Titel "Rechte Netzwerke in Ost- und Westdeutschland - Ein Streifzug durch die Geschichte von 1945 bis 2024" beleuchtet in komprimierter Form den Umgang mit den NS-Verbrechen in Westdeutschland und in der DDR. Hierbei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bezug auf extrem rechte politische Strömungen erläutert. Kontinuitäten rechten Terrors vom Oktoberfestattentat, den antisemitischen Doppelmord in Erlangen 1980, die NSU-Morde bis hin zum Terror in Halle und Hanau werden ebenso skizziert wie die mehr als zweihundert rechts motivierten Morde der letzten fünfzig Jahre. Hierbei wird auch die Perspektive von Betroffenen rechter Gewalt eingenommen.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den jüngeren rechten Projekten der letzten zehn Jahre. Hierbei wird auf die klassische Neonaziszene, aber auch auf extreme Rechte, völkische Siedlungsbewegungen und die Reichsbürgerszene eingegangen. Auch die Entwicklungen der AfD sowie deren unterstützendes Netzwerk (IB, Einprozent usw.) werden beleuchtet und die Radikalisierung und das Verbreiten von FakeNews, Halbwahrheiten, Desinformation und Verschwörungsideologien im Internet thematisiert. Neben Ursachenanalysen für Rechtsentwicklungen werden schließlich auch Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechten Tendenzen im Internet, auf der Straße und in den Parlamenten vorgestellt.

Dauer: Montag 29. Juli 2024 ab 14:45 Uhr bis Freitag 2. August 2024, 13 Uhr
Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.
Hinweis: Weitere Gastreferent/innen werden zeitnah bekanntgegeben.

Preis für die gesamte Woche: 289,00 €
Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.

HINWEIS: Das Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden

ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

5. bis 9. August 2024: Bildungsurlaub "Fake News, Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten. Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Hetze im Netz" mit Birgit Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)

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Schloss Aspenstein und das Alpenglühen im Hintergrund (Foto: Birgit Mair)

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Blick aus einem der Seminarräume auf den Kochelsee (Foto: Birgit Mair)
Das Seminar mit dem Titel "Fake News, Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten. Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Hetze im Netz" geht es um folgendes: Das so genannte Web 2.0 ermöglichte der extremen Rechten das Eindringen in die Mitte der Gesellschaft. Dieser Trend verstärkte sich seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 und setzt sich seit 2022 mit der Thematisierung der Energiekrise und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine fort. Die Zahl rassistischer und menschenverachtender Nachrichten auf YouTube, Facebook, X (ehemals Twitter), Tiktok, Instagram, Telegram usw. ist massiv in die Höhe gegangen. Auch in Deutschland versuchen rechte AktivistInnen die Krisenstimmung zu nutzen und mit Hilfe von Verschwörungserzählungen, Halbwahrheiten, Desinformationskampagnen und so genannten „alternativen Fakten“ Ängste und Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren. Im ersten Teil des Seminars erhalten die Teilnehmenden Informationen über die wichtigsten rechten Internetplattformen, InfluencerInnen und StimmungsmacherInnen sowie über das rechte Netzwerk rund um die klassische Neonaziszene sowie seit 2013 die AfD. In einem zweiten Teil werden Social-Media-Aktivitäten und Desinformation am Beispiel russischer Staatspropaganda und deren Rezeption in der extremen Rechten in Deutschland dargestellt. Im dritten Teil des Seminars werden anhand von Fallbeispielen Handlungsstrategien entwickelt und Hilfsangebote gegen Hasspropaganda vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten auf diese Weise Informationen und Hilfestellungen an die Hand, wie man Fake News und Desinformationen erkennen und auf rechte Hetze, Gewalt o.ä. im Netz reagieren bzw. sich und andere davor schützen kann.

Dauer: Montag 5. August 2024 ab 14:45 Uhr bis Freitag 92. August 2024, 13 Uhr
Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.
Hinweis: Weitere Gastreferent/innen werden zeitnah bekanntgegeben.

Preis für die gesamte Woche: 289,00 €
Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.

HINWEIS: Das Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden

ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

1. September 2024: Warum kein Schlussstrich? Ein Gespräch mit Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek und Mehmet O. über den NSU-Komplex - Hybridveranstaltung in Nürnberg

Zeit: 1. September 2024, 19 Uhr
Ort: Nürnberg, Gewerkschaftsaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7

Eintritt frei, Spenden erbeten
Die Teilnahme ist in Präsenz und Online per Zoom möglich. Anmeldung per E-Mail an info@isfbb.de Bitte teilen Sie mit, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen möchten.

Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek verloren durch die Mordserie des rechtsterroristischen NSU ihre Väter. Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek in Nürnberg und am 4. April 2006 Mehmet Kubaşık in Dortmund vom NSU ermordet. Neben Enver Şimşek und Mehmet Kubaşık ermordete der NSU zwischen 2000 und 2007 Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Zudem verübte die Gruppe rassistisch motivierte Sprengstoffanschläge in der Kölner Keupstraße, in einem Kiosk in der ebenfalls in Köln gelegenen Probsteigasse und in einer Kneipe in Nürnberg, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden. Am 23. Juni 1999 überlebte Mehmet O. schwerverletzt einen Anschlag in seiner Gaststätte. Er findet beim Aufräumen eine als Taschenlampe getarnte Rohrbombe. Die Druckwelle schleudert den damals 18-Jährigen durch den Raum. Nur durch Glück überlebt er den Anschlag.

In einem gemeinsamen Gespräch am 1. September 2024 um 19 Uhr im Gewerkschaftsaus Nürnberg werden Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek und Mehmet O. über die Aufarbeitung der Verbrechen und ihren Kampf um Aufklärung sprechen. Moderation: Birgit Mair, Kuratorin der Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“.

Veranstaltet von: Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. & Kermit e.V. & Bündnis Tag der Solidarität - Kein Schlussstrich Dortmund

Vielen Dank für die Förderung an:
Amadeu-Antonio-Stiftung
ver.di Bezirk Mittelfranken - Arbeitskreis Antifa/Antira
Nürnberger Bündnis Nazistopp

30. September bis 2.Oktober 2024 Bildungsurlaub mit Birgit Mair im St. Markushof in Gadheim: Völkischer Nationalismus, Antisemitismus und soziale Rhetorik – Strategien und Ideologien von neueren extrem rechten Bewegungen

Im Seminar werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten von extrem rechten Bewegungen in Ost- und Westdeutschland von 1945 bis heute aufgezeigt. Der Extremismus-Begriff wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht erläutert. Insbesondere wird auf die Konzepte des völkischen Nationalismus und die Umtriebe auf rechten Internetplattformen eingegangen. Unter anderem anhand der sozialen und ökologischen Frage wird eine politische Verortung der AfD vorgenommen und diskutiert. Nicht zuletzt sollen die ein Forum erhalten, die Opfer extrem rechter Bewegungen und rechten Terrors werden können. Des Weiteren werden Ursachen für das Erstarken extrem rechter Bewegungen analysiert und Handlungsstrategien gegen sie erarbeitet.

Anerkannt/anerkennungsfähig als Bildungsurlaub in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz. Schleswig-Holstein und Thüringen auf Anfrage.

Dauer: Montag 30. September bis Mittwoch, 2. Oktober 2024
Ort: St. Markushof, Gadheim (Veitshöchheim, Unterfranken)
Veranstalter: Akademie Frankenwarte
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin. Hier geht es zur Anmeldung

7. bis 11. Okotober 2024: Bildungsurlaub "Den Worten folgen Taten? Rechter Terror in Deutschland" mit Birgit Mair auf Schloss Aspenstein in Kochel am See (Oberbayern)

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Schloss Aspenstein und das Alpenglühen im Hintergrund (Foto: Birgit Mair)

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Blick aus einem der Seminarräume auf den Kochelsee (Foto: Birgit Mair)
Bereits in der Weimarer Republik übten extrem rechte und antidemokratische Gruppierungen Terror aus, der im staatlich organisierten Terror des Nationalsozialismus und der fabrikmäßigen Ermordung europäischer Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma und weiterer Opfergruppen im Holocaust gipfelte. Das Seminar bietet einen Streifzug durch die Geschichte des rechten Terrors von der Weimarer Republik bis heute und lässt Betroffene rechter Gewalt zu Wort kommen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Darstellung rechter, antisemitischer, antiziganistischer, rassistischer, sozialdarwinistischer und homophober Propaganda nach 1945 bis hin zum rechten Terror in Deutschland und dem Umgang damit durch Behörden, Medien und Zivilgesellschaft. Beispielhaft wird der antisemitische Doppelmord in Erlangen im Jahr 1980 beleuchtet. Vertiefend wird dann rechter Terror der letzten Jahre dargestellt und analysiert: Aus der Sicht von Tätern, Opfern und Zuschauern werden die Verbrechen des NSU (1998-2011), der rechtsterroristische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München 2016, der antisemitische Terror in Halle und der Mord an Walter Lübcke (beides 2019) sowie der rassistische Terror in Hanau (2020) beleuchtet. Es werden Faktoren analysiert, die als Brandbeschleuniger für rechten Terror wirken. Zum Schluss sollen Handlungsstrategien entwickelt werden, wie wir rassistischer Hetze Einhalt gebieten können und es werden Hilfsangebote vorgestellt, die Betroffene unterstützten.

Dauer: Montag 7. Oktober ab 14:45 Uhr bis Freitag 11. Oktober 2024, 13 Uhr
Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Seminarleitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin, Rechtsextremismus-Expertin.
Hinweis: Weitere Gastreferent/innen werden zeitnah bekanntgegeben.

Preis für die gesamte Woche: 289,00 €
Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.

HINWEIS: Das Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden

ANMELDUNG: Hier geht es zur Anmeldung

21. November 2024: Vortrag von Birgit Mair: "Verrohung der politischen Kultur durch Hass und Hetze von rechts"

In der Reihe "Rechtsextreme Sprache und Gegenstrategien" veranstaltet der Bunte Tisch Gartenstadt und Siedlungen Süd in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg eine Vortragsreihe.

Termin: 21. November 2024 , 20 Uhr
Ort: Kulturladen Gartenstadt, Frauenlobstr. 7, Nürnberg
Referentin: Birgit Mair
Vortragstitel: Verrohung der politischen Kultur durch Hass und Hetze von rechts
 
Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
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