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Titel des Dokuments: Realisierte Veranstaltungen
 

Im Jahr 2019 wurden bisher 50 Bildungsveranstaltungen durch das ISFBB durchgeführt, an denen mehr als 2900 Menschen teilnahmen. Die Veranstaltungen im Jahr 2019 im Einzelnen:

21. Mai 2019: Zeitzeugengespräch mit Klara Gorlatschowa in Nürnberg

Am 21. Mai 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa in der städtischen und staatlichen Wirtschaftsschule Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das von den Häftlingen als "Todesschlinge" bezeichnete Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den deutschen Nationalsozialisten besetzten Sowjetunion. Ihr Vater wurde in dem Lager ermordet, ihrer Mutter gelang die Flucht. 1944 wurde Klara Gorlatschowa mit ihrer Mutter von der Roten Armee aus einem Ghetto befreit. Mehr als 70 Schülerinnen und Schüler nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken.

13. bis 17. Mai 2019: Extreme und neue rechte Bewegungen in Kochel

Vom 13. bis 17. Mai 2019 führte Birgit Mair im Auftrag des Bayerischen Seminars für Politik e.V. in der Georg-von-Vollmar-Akademie im oberbayerischen Kochel eine Seminarwoche zum Thema "Extreme und neuere rechte Bewegungen in Deutschland - Erscheinungsformen, ursachen und Handlungsstraegien" durch.

12. Mai 2019: Vortrag "Europa wählt antisemitisch?" in Erlangen

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Birgit Mair beim Vortrag in der jüdischen Gemeinde Erlangen (Foto: Igal Marcelo Zimmt)

Am 12. Mai 2019 hielt Birgit Mair in der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen einen Vortrag zum Thema Antisemitismus in Europa. Etwa dreißig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

April/Mai 2019: Ausstellung in Kiel-Altenholz

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" war von Ende April bis 10. Mai 2019 in der Fachhochschule Kiel-Altenholz zu sehen. Im Zusammenhang mit der Ausstellung wurde dort von amnesty international eine Podiumsdiskussion samt Filmvorführung organisiert.

8. Mai 2019: Zeitzeugengespräch mit Klara Gorlatschowa in Nürnberg

Am 8. Mai 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa im Kulturzentrum desi Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das von den Häftlingen als "Todesschlinge" bezeichnete Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den deutschen Nationalsozialisten besetzten Sowjetunion. Ihr Vater wurde in dem Lager ermordet, ihrer Mutter gelang die Flucht. 1944 wurde Klara Gorlatschowa mit ihrer Mutter von der Roten Armee aus einem Ghetto befreit. Mehr als 120 Interessierte nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde. Organisiert wurde das Zeitzeugengespräch vom Fanprojekt Nürnberg "Kopfball - Lernen im Stadion".

8. Mai 2019: Zeitzeugengespräch mit Siegfried Heilig in Nürnberg

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Am 8. Mai 2019 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Sinto Siegfried Heilig an der Beruflichen Schule 5 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch. 25 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.

7. Mai 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Eva Franz beim Zeitzeugengespräch an der Preißlerschule Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 7. Mai 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz in der Preißlerschule Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Franz überlebte als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Schulveranstaltung teil. Organisiert wurde die Veranstaltung in Koopoeration mit der Georg-von-Vollmar-Akademie.

6. Mai 2019: Zeitzeugengespräch mit Fritz Pilz in Nürnberg

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Fritz Pilz beim Zeitzeugengespräch in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 6. Mai 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Fritz Pilz an der Beruflichen Schule 1 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Fritz Pilz wurde 1928 geboren und wuchs in Pethau bei Zittau in Sachsen auf. Weil er von den Nationalsozialisten als "Halbjude" diskriminiert wurde, durfte er keine Ausbildung machen und musste ab 1944 Zwangsarbeit leisten. Seine als jüdisch eingestufte Mutter wurde 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie ermordet wurde. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil. Die Veranstaltung wurde innerhalb des Bundesprogramms "Demokratie leben" gefördert.

2. Mai 2019: Ausstellungseröffnung in Lutherstadt Wittenberg

Am 2. Mai 2019 hat Birgit Mair die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Evangelischen Akademie der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt eröffnet. Etwa 15 Interessierte waren zur Eröffnung gekommen.

2. Mai 2019: Schülercoachausbildung in Lutherstadt Wittenberg

Am 2. Mai 2019 hat Birgit Mair im Rahmen der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" acht Jugendliche und junge Erwachsene in der Evangelischen Akademie der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt zu Schülercoaches ausgebildet.

29. April 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

Am 11. April 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz in der Beruflichen Schule 7 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Franz überlebte als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Schulveranstaltung teil. Gefördert wurde die Veranstaltung im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

12. April 2019: Zeitzeugengespräch mit Fritz Pilz in Neu-Ulm

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Am 12. April 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Fritz Pilz am Lessing-Gymnasium in Neu-Ulm das erste Zeitzeugengespräch mit dem neuen Zeitzeugen durch. Fritz Pilz wurde 1928 geboren und wuchs in Pethau bei Zittau in Sachsen auf. Weil er von den Nationalsozialisten als "Halbjude" diskriminiert wurde, durfte er keine Ausbildung machen und musste ab 1944 Zwangsarbeit leisten. Seine als jüdisch eingestufte Mutter wurde 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie ermordet wurde. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung in Neu-Ulm teil. Die Veranstaltung wurde von der Georg-von-Vollmar-Akadmie organisiert.

11. April 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 11. April 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz im Jenaplan-Gymnasium in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Franz überlebte als Kind das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Schulveranstaltung teil.

8. April 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Weißenburg

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Am 8. April 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz im Alten Rathaus in Weißenburg (Bayern) ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 90 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Das Zeitzeugengespräch wurde vom Fränkischen Krimiautor Tommie Goerz sowie von der Stadt Weißenburg gefördert. Initiator war das Landkreisbündnis gegen Rechtsextremismus Weißenburg-Gunzenhausen.

8. April 2019: Ausstellungseröffnung Fürth

Am 8. April 2019 wurde die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung von Birgit Mair am Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Fürth mit einem Vortrag über Extreme Rechte und Rassismus in Nordbayern eröffnet. Etwa 70 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

27. März 2019: Tatort NSU in Nürnberg

Am 27. März 2019 führte Birgit Mair eine Gruppe von Schülerinnen des Gymnasiums Neustadt/Aisch an NSU-relevante Tatorte in Nürnberg. 25 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

26. März 2019: Vortrag "Blinde Flecken im NSU-Komplex" in Coburg

Am 26. März 2019 hielt Birgit Mair an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg einen Vortrag zum Thema "Blinde Flecken im NSU-Komplex - Geschlecht und rechter Terror". Dreißig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

26. März 2019: Ausstellungseröffnung in Markt Indersdorf

Am 26. März 2019 wurde die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung von Birgit Mair an der Mittelschule Markt Indersdorf mit einem Workshop über die Extreme Rechte und Rassismus in Bayern eröffnet. Etwa 20 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

25. März 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Fürth

Am 25. März 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an Ullstein-Realschule in Fürth ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 60 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil. Das Zeitzeugengespräch wurde von der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken cogefördert.

20. März 2019: Ausstellungseröffnung in Hamburg

Am 20. März 2019 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit Osman Taşköprü im Eidelstädter Bürgerhaus die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen". Osman Taşköprü ist der jüngere Bruder des 2001 in Hamburg vom NSU ermordeten Süleyman Taşköprü. Knapp 50 Interessierte waren zu der Veranstaltung gekommen.

18. März 2019: Ausstellungseröffnung in Erlangen

Am 18. März 2019 wurde die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung von Birgit Mair am Ohm-Gymnasium in Erlangen mit einem Vortrag über die Extreme Rechte und Rassismus in Nordbayern eröffnet. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

15. März 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Scheinfeld

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Am 15. März 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Privaten Realschule auf Schloß Schwarzenberg im mittelfränkischen Scheinfeld ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 100 Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Veranstaltung teil.

14. März 2019: Vortrag über Extreme Rechte und Rassismus in Bayern in Griesstädt

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Am 14. März 2019 hielt Birgit Mair an der Fachschule für Heilerziehungspflege im oberbayerischen Altenhohenau/Griesstädt einen Vortrag über Neonazismus sowie neuere rechte Bewegungen in Bayern, Ursachenanalysen sowie Erscheinungsformen extrem rechter Bewegungen. Etwa 60 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

13. März 2019: Kinofilm "Aus dem Nichts" in der Villa Leon

Im Rahmen der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde am 13. März 2019 der Kinofilm "Aus dem Nichts" von Fatih Akin in der Villa Leon in Nürnberg gezeigt. Birgit Mair moderierte die Veranstaltung, zu der 40 Interessierte gekommen waren.

12. März 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Schwabach

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Am 12. März 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Beruflichen Schule Schwabach ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 150 Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Veranstaltung teil

1. März 2019: Vortrag zum Thema NSU in Neustadt/Aisch

Am 1. März 2019 hielt Birgit Mair am Friedrich-Alexander-Gymnasium im mittelfränkischen Neustadt/Aisch einen Vortrag zum Themenbereich NSU. Etwa 100 Schüler/innen nahmen daran teil.

26. Februar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 26. Februar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Berufsbildungszentrum Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 200 Jugendliche und Erwachsene nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Schulbürgermeister der Stadt Nürnberg gefördert wurde.

25. Februar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 25. Februar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Beruflichen Schule 1 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Auszubildende und Erwachsene nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Schulbürgermeister der Stadt Nürnberg gefördert wurde.

21. Februar 2019: Zeitzeugengespräch mit Klara Gorlatschowa in Erlangen

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Am 21. Februar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa am Gymnasium Fridericianum in Erlangen ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das von den Häftlingen als "Todesschlinge" bezeichnete Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den deutschen Nationalsozialisten besetzten Sowjetunion. Ihr Vater wurde in dem Lager ermordet, ihrer Mutter gelang die Flucht. 1944 wurde Klara mit ihrer Mutter von der Roten Armee aus einem Ghetto befreit. Etwa einhundert Schülerinnen und Schüler nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde. Finanziert wurde die Veranstaltung durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" Erlangen.

18. Februar 2019: Vortrag zur Extremen Rechten und Rassismus in Nordbayern in Bamberg

Am 18. Februar 2019 hielt Birgit Mair an der Caritas Fachakademie für Sozialpädagogik Bamberg einen Vortra über "Extreme Rechte und Rassismus" in Nordbayern. Etwa sechzig Studierende nahmen daran teil.

Februar 2019: Ausstellung in Erftstadt-Liblar

Vom 28. Januar bis 11. Februar 2019 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" als schulinterne Veranstaltung im Ville-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Erftstadt-Liblar zu sehen.

8. Februar 2019: Schülercoachausbildung "Die Opfer des NSU" in Nürnberg

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Am 8. Februar 2019 führte Ausstellungsmacherin Birgit Mair im städtischen Kulturzentrum Villa Leon in Nürnberg eine Schülercoachausbildung. Jugendliche wurden in der fünfstündigen Fortbildung befähigt, eigenständig Schulklassen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" zu begleiten. Insgesamt nahmen 17 Schülerinnen und Schüler aus vier verschiedenen Schulen in Nürnberg und Erlangen an der Fortbildung teil.

7. Februar 2019: Vortrag mit Mehmet O., Überlebender des ersten NSU-Bombenanschlags in Nürnberg

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Mehmet O. und Birgit Mair in der Villa-Leon Nürnberg (Foto: Roland Sauer)

Mehmet O. überlebte als damals 18-Jähriger den ersten NSU-Bombenanschlag auf die von ihm geführte Kneipe "Sonnenschein" in der Nürnberger Scheurlstraße. Am 7. Februar 2019 trat er zum zweiten Mal in seiner ehemaligen Heimatstadt Nürnberg auf. Ausstellungsmacherin Birgit Mair moderierte die Veranstaltung und informierte über den aktuellen Stand der NSU-Aufarbeitung. Im Anschluss beantwortete Mehmet O. zahlreiche Fragen des Publikums. Knapp 70 Interessierte waren zu der Veranstaltung im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Villa Leon gekommen.

5. Februar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Windsheim

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Am 5. Februar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium im mittelfränkischen Windsheim ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Jugendliche und Erwachsene nahmen daran teil.

4. Februar 2019: Zeitzeugengespräch mit Klara Gorlatschowa in Nürnberg

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Am 4. Februar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa am Sigena-Gymnasium Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das von den Häftlingen als "Todesschlinge" bezeichnete Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den deutschen Nationalsozialisten besetzten Sowjetunion. Ihr Vater wurde in dem Lager ermordet, ihrer Mutter gelang die Flucht. 1944 wurde Klara mit ihrer Mutter von der Roten Armee aus einem Ghetto befreit. Etwa einhundert Schülerinnen und Schüler nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde.

31. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Fürth

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Am 31. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Helene-Lange-Gymnasium in Fürth ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 100 Jugendliche und Erwachsene nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

Januar 2019: Ausstellung in Schwanewede

Vom 15. bis 30. Januar 2019 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" der Kooperativen Gesamtschule Waldschule im niedersächsischen Schwanewede zu sehen.

Januar 2019: Ausstellung in Rastede

Vom 14. bis 25. Januar 2019 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Kooperativen Gesamtschule im niedersächsischen Rastede zu sehen.

Januar 2019: Ausstellung in Hünfeld

Vom 14. bis 25. Januar 2019 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Wigbertschule im hessischen Hünfeld zu sehen.

24. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 24. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 90 Jugendliche und Erwachsene nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

22. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Würzburg

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Am 22. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Melanchthon-Schule in Würzburg ein Zeitzeugengespräch durch. Knapp 50 Jugendliche und Erwachsene nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

16. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Erlangen

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Am 16. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der städtischen Wirtschaftsschule in Erlangen ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 150 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

8. bis 18. Januar 2019: Ausstellung in Forchheim

Vom 8. bis 18. Januar 2019 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Georg-Hartmann-Realschule im oberfränkischen Forchheim zu sehen.

15. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 15. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

9. Januar 2019: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Nürnberg

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Am 9. Januar 2019 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Berufsbildungszentrum Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

8. Januar 2019: Vortrag in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

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Am 8. Januar 2019 hielt Birgit Mair am Gymnasium im oberbayerischen Höhenkirchen-Siegertsbrunn einen Vortrag über "Neonazismus und Rassismus in Bayern". Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

Im Jahr 2018 wurden bisher 101 Bildungsveranstaltungen durch das ISFBB durchgeführt, an denen mehr als 5.800 Menschen teilnahmen. Die Veranstaltungen im Jahr 2018 im Einzelnen:

20. Dezember 2018: Zeitzeugengespräch mit Eva Gorlatschowa in Nürnberg

Am 20. Dezember 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa am Caritas-Pirckheimer-Gymnasium Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den deutschen Nationalsozialisten besetzten Sowjetunion. Etwa siebzig Schülerinnen und Schüler nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde. Kogefördert wurde das Gespräch mit Mitteln des Schulbürgermeisters der Stadt Nürnberg.

18. Dezember 2018: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Erlangen

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Am 18. Dezember 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Realschule am Europakanal in Erlangen ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Gefördert wurde die Veranstaltung innerhalb des Bundesprogramms "Demokratie leben".

17. Dezember 2018: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Weißenburg

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Am 17. Dezember 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der FOS/BOS Weißenburg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Mitfinanziert wurde es in Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung.

13. Dezember 2018: Führung durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Nürnberg

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Die Ausstellung im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 13. Dezember 2018 führte Ausstellungsmacherin Birgit Mair durch die 2018 aktualisierte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg. Zwölf Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg nahmen an der Führung teil.

10. Dezember 2018: Vortrag über extrem rechte Frauen in Herzogenaurach

Am 10. Dezember 2018 hielt Birgit Mair für Schülerinnen und Schüler des P-Seminars "Frauen, Männer, Macht" des Gymnasiums Herzogenaurach einen Vortrag zu Frauen in der extrem rechten Szene. Knapp 30 Schüler/innen nahmen daran teil.

7. Dezember 2018: Zeitzeugengespräch mit Eva Gorlatschowa in Nürnberg

Am 7. Dezember 2018 führte Birgit Mair erstmals gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa in der Beruflichen Schule 4 in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Gorlatschowa überlebte als jüdisches Kind das Konzentrationslager Petschora in der damaligen, von den Deutschen besetzten Sowjetunion. Etwa sechzig Schülerinnen und Schüler nahmen an Veranstaltung teil, die durch eine Dolmetscherin unterstützt wurde. Kogefördert wurde das Gespräch mit Mitteln des Schulbürgermeisters der Stadt Nürnberg.

6. Dezember 2018: Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Weißenburg

Am 6. Dezember 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Staatlichen Berufsschule Weißenburg ein Zeitzeugengespräch durch. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Mitfinanziert wurde es in Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung.

6. Dezember 2018: Podiumsdiskussion mit Anschlagsopfer Mehmet O. in Nürnberg

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Birgit Mair und Mehmet O. bei der Podiumsdiskussion im Dezember 2018 im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg (Foto: privat)

Unter dem Motto "Der NSU in Franken - viele offene Fragen" fand am 6. Dezember 2018 im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg ein Podiumsgespräch mit Mehmet O. und Birgit Mair statt. Der in Nürnberg geborene Mehmet O. trat fast zwanzig Jahre nach dem Anschlag erstmals öffentlich in seiner ehemaligen Heimatstadt auf. Er überlebte 1999 als damals 18-Jähriger den ersten NSU-Bombenanschlag auf die von ihm geführte Kneipe "Sonnenschein" in der Nürnberger Scheurlstraße. Knapp 100 Interessierte waren zu der Veranstaltung im Fabersaal gekommen und stellten viele Fragen an die Referent/innen.

4. Dezember 2018: Führung durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Nürnberg

Am 4. Dezember 2018 führte Ausstellungsmacherin Birgit Mair durch die 2018 aktualisierte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg. Zwanzig Interessierte nahmen an der Führung teil.

19. bis 30. November 2018: Ausstellung in Bad Segeberg

Vom 19. bis 30. November 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Berufsbildungszentrum des Kreies Segeberg in Schleswig-Holstein zu sehen.

6. bis 13. November 2018: Ausstellung in Marbach

Vom 22. Oktober bis 18. November 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Friedrich-Schiller-Gymnaisium in Marbach am Neckar zu sehen.

15. November 2018: Vortrag über Extreme Rechte und Rassismus in Regensburg

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Am 15. November hielt Birgit Mair auf der bayerischen Delegiertenkonferenz der Gewerkschaft ver.di in Regensburg einen Vortrag über "Extreme Rechte und Rassismus in Bayern". Etwa 70 Delegierte nahmen an der Veranstaltung teil.

6. bis 13. November 2018: Ausstellung in Lüneburg

Vom 6. bis 13. November 2018, war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen.

14. November 2018: Zeitzeugengespräch in Elsenfeld

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Am 14. November 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz im Julius-Echter-Gymnasium im unterfränkischen Elsenfeld ein Zeitzeugengespräch durch. Frau Franz berichtete von ihren Erlebnissen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie in den KZs Ravensbrück und Bergen-Belsen. Ein Großteil ihrer Familienangehörigen wurden von den Nationalsozialisten aus rassistischen Gründen ermordet. Im Anschluss beantwortete die Zeitzeugin Fragen aus dem Publikum. Etwa 70 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Veranstaltungen teil.

13. November 2018: Ausstellungseröffnung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in Nürnberg

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Am 13. November eröffnete Birgit Mair im Pfarrhaus St. Maria Königin in Nürnberg-Kornburg die Wanderausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag über die Extreme Rechte und Rassismus in Franken im Rahmen eines Seniorennachmittags. Etwa 25 Seniorinnen und Senioren nahmen an der Veranstaltung teil.

Oktober/November 2018: Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" in Rastede

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Unsere 2009 erstellte Wanderausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Holocaust-Überlebenden Franz Rosenbach war vom 29. Oktober bis 9. November 2018 an der Kooperativen Gesamtschule im niedersächsischen Rastede zu sehen. Die Ausstellung beschreibt auf 17 Tafeln das Leben des Nürnberger Sinto Franz Rosenbach in nationalsozialistischen Konzentrationslagern sowie die Aufarbeitung seiner Verfolgungen. Herr Rosenbach überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Konzentrationslager Buchenwald, Mittelbau-Dora sowie einen Todesmarsch. In der Nachkriegszeit verwehrte man ihm Jahrzehnte lang die deutsche Staatsbürgerschaft.

9. November 2018: Refugees welcome?! in Erlangen

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Am 9. November 2018 führte Birgit Mair am Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Refugees welcome?!" durch. Nach einem Überblick über Zahlen und Fakten zu Asyl und den Umgang mit Geflüchteten in unserer Gesellschaft berichtete Wissam Abou Hassoun über seine Flucht aus Syrien. Im Anschluss stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen an die Referierenden. Etwa 80 Jugendlichenahmen an der Veranstaltung teil.

7. November 2018: Refugees welcome?! in Kronach

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Am 7. November 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit und Elshaday Haile aus Eritrea eine Veranstaltung im Rahmen des Programms "Refugees welcome?! am Kasper-Zeuss-Gymnasium im oberfränkischen Kronach durch. Frau Haile entfloh 2004 dem zeitlich unbegrenzen Militärdienst der Diktatur in Eritrea. An der in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie organisierten Veranstaltung nahmen 120 Schüler/innen teil.

6. November 2018: Zeitzeugengespräch in München

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Am 6. November 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz in der Dieter-Hildebrand-Wirtschaftsschule in München ein Zeitzeugengespräch durch. Im Anschluss wurde ein Filmausschnitt aus dem 1985 gedrehten Film "Verfolgt und vergessen" der Medienwerkstatt Franken gezeigt. Hierbei ging es um den Kampf von Frau Franz um Entschädigung für das erlittene Unrecht. Im Anschluss beantwortete die Zeitzeugin Fragen aus dem Publikum. Etwa 60 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Veranstaltungen teil. Die Veranstaltung wurd ein Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

5. November 2018: Ausstellungseröffnung in Kolbermoor

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Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde am 5. November 2018 mit einem Vortrag von Birgit Mair am 5. November 2018 in der Volkshochschule Kolbermoor eröffnet. Grußworte wurden unter anderem gesprochen von Peter Kloo, 1. Bürgermeister der Stadt Kolbermoor, Klaus Hubert, Diakon und Landesgeschäftsführer der afa Bayern und Ulrike Sinzinger, VHS Kolbermoor. Etwa vierzig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

1. November 2018: Ausstellungseröffnung in Ahrensburg

Am 1. November 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" von Birgit Mair in der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule in Ahrensburg eröffnet. Etwa 80 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Der Schulleiter, eine Vertreterin des Runden Tisches Ahrensburg und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft hielten Grußworte.

1. November 2018: Schülercoachausbildung in Ahrensburg

Am 1. November 2018 bildete Birgit Mair 21 Schülerinnen und Schüler der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule zu Schülercoaches aus. Sie wurden in der sechstündigen Fortbildung befähigt, selbstständig Schulklassen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" zu führen. Gefördert wurde die Aussstellung in Ahrensburg vom Förderverein der Schule, der Sparkassenstiftung und dem Runden Tisch Ahrensburg.

31. Oktober 2018: Ausstellungseröffnung in Lüneburg

Am 31. Oktober 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Infocafé Anna & Arthur in Lüneburg mit einem Vortrag von Birgit Mair eröffnet. Etwa 25 Interessierte kamen zu der Veranstaltung.

28. Oktober 2018: Zeitzeugengespräch in Reichenschwand

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Am 28. Oktober 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz im Rahmen einer Tagung der Arbeiterwohlfahrt Mittelfranken in Reichenschwand ein Zeitzeugengespräch durch. Im Anschluss wurde ein Filmausschnitt aus dem 1985 gedrehten Film "Verfolgt und vergessen" der Medienwerkstatt Franken gezeigt. Hierbei ging es um den Kampf von Frau Franz um Entschädigung für das erlittene Unrecht. Etwa 70 Interessierte nahmen an den Veranstaltungen teil.

2. bis 24. Oktober 2018: Ausstellung in Flensburg

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen war vom 2. bis 24. Oktober 2018 im Rathaus in Flensburg in Schleswig-Holstein zu sehen.

2. bis 24. Oktober 2018: Ausstellung in Pfungstadt

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen war vom 2. bis 24. Oktober 2018 im Stadthaus im hessischen Pfungstadt zu sehen.

23. Oktober 2018: Vortrag über Reichsbürger in Stuttgart

Am 23. Oktober 2018 hielt Birgit Mair in der Bundeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Stuttgart einen Vortrag zur Reichsbürgerszene. Etwa fünfzig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

20. Oktober 2018: Vortrag in Ingolstadt

Am 20. Oktober 2018 hielt Birgit Mair im DJK-Haus Ingolstadt einen Vortrag über "Extreme Rechte und Rassismus in Bayern". Veranstalter war die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Etwa 60 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

16. Oktober 2018: Zeitzeugengespräch in Nürnberg

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Am 16. Oktober 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Beruflichen Schule 4 Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Auszubildende nahmen an den Veranstaltungen teil.

12. Oktober 2018: Zeitzeugengespräch in Hilpoltstein

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Am 12. Oktober 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Staatlichen Realschule Hilpoltstein ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 140 Schüler/innen nahmen an den Veranstaltungen teil.

9. Oktober 2018 Nürnberg: Vortrag "Frauen an den Herd?! Das Frauenbild von AfD & Co"

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Am 9. Oktober 2018 hielt Birgit Mair im Nachbarschaftshaus Gostenhof einen Vortrag zum Thema "Frauen an den Herd?! Das Frauenbild von AfD & Co". Etwa 60 Interessierte nahmen daran teil.

6. Oktober 2018 Nürnberg: Filmgespräch zum Thema NSU

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Am 6. Oktober 2018 fand im Filmhaus Nürnberg ein Filmgespräch zu den präsentierten Filmen "Tiefenschärfe" (Mareike Bernien & Alex Gerbaulet) und "77sqm_9:26min" (Forensic Architecture) mit Birgit Mair statt. Moderiert wurde dies von Andrea Kuhn, der Leiterin des Nuermberg International Human Rights Film Festival.

5. Oktober 2018: Podiumsdiskussion in Treuchtlingen

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Am 5. Oktober 2018 hielt Birgit Mair in der Stadthalle Treuchtlingen einen Kurzvortrag zum Thema "Extreme Rechte und Rassismus in Bayern". Im Anschluss nahm sie an einer Podiumsdiskussion mit Kandidaten verschiedener Parteien im Zusammenhang mit der Bayerischen Landtagswahl zum Thema "Demokraten wählen keine Rassisten" teil. Veranstalter war das regionale Landkreisbündnis gegen Rechtsextremismus.

18. bis 25. September 2018: Ausstellung in Husum

Vom 18. bis 25. September 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Kreishaus Husum in Schlewsig-Holstein zu sehen.

25. September 2018: Ausstellungseröffnung in Bayreuth

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Am 25. September 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Stadtbibliothek im oberfränkischen Bayreuth mit einem Vortrag von Birgit Mair eröffnet. Etwa 30 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

21. September 2018: Ausstellungseröffnung in Falkensee

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Am 21. September 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Haus am Anger in Falkensee (Brandenburg) mit einem Vortrag von Birgit Mair eröffnet. Etwa 40 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

August/September 2018: Ausstellung "Die Opfer des NSU" in Rendsburg

Vom 23. August bis 12. September 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Volkshochschule Rendsburger Ring zu sehen.

11. September 2018: Austellungseröffnung im Brandenburger Landtag

Am 11. September 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" von Birgit Mair im Brandenburger Landtag in Potsdam eröffnet. Anschließend fand ein Podiumsgespräch mit Dr. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam, Anna Spangenberg, Leiterin des „Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ sowie Ausstellungsmacherin Birgit Mair statt. Die Ausstellung ist vom 12. September bis Dezember 2018 in den Fraktionsräumen von Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtagsgebäude zu sehen.

5. September 2018: Schülercoachausbildung in Worms

Am 5. September 2018 führte Birgit Mair im Rahmen der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Rathaus Worms eine Schülercoachausbildung durch, an der elf Jugendliche teilnahmen.

4. September 2018: Ausstellungseröffnung in Worms

Am 4. September 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" von Birgit Mair im Rathaus Worms eröffnet. Oberbürgermeister Michael Kissel sprach ein Grußwort. Knapp sechzig Interessierte beteiligten sich an der Veranstaltung.

24. August 2018: Podiumsdiskussion bei den "Positiven Begegnungen" in Stuttgart

Am 24. August 2018 nahm Birgit Mair bei der Tagung der "Positiven Begegnungen" der AIDS-Hilfe an einer Podiumsdiskussion zum Einfluss des Rechtsrucks auf soziale Bewegungen und Organisationen im Maritim-Hotel Stutgart teil. Etwa 60 Interessierte nahmen daran teil.

25. Juli 2018: Vorträge zur extremen Rechten in Nürnberg

Am 25. Juli 2018 hielt Birgit Mair am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg zwei Vorträge über die extreme Rechte und Rassismus im Raum Nürnberg. Im Vorfeld beriet sie das P-Seminar zu Möglichkeiten, eigenständig Workshops zum Thema Rassismus und extreme Rechte mit Schüler/innen durchzuführen. Insgesamt nahmen etwa 100 Schüler/innen daran teil.

20. Juli 2018: Trotz hitzefrei: Zahlreiche Schüler/innen wollten auch nach der Veranstaltung noch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz ins Gespräch kommen

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Am 20. Juli 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Labenwolf-Gymnasium Nürnberg ein Zeitzeugengespräch durch. Eva Franz überlebte den Holocaust nur knapp. Während ihre Mutter und ihre Schwester in den NS-Konzentrationslagern ums Leben kamen, wurde sie im Alter von fünf Jahren im KZ Bergen-Belsen befreit. Knapp 100 Schüler/innen nahmen an der Schulveranstaltung teil, die um 9.45 Uhr begann. Dass um 11.15 Uhr über die Schullautsprecher hitzefrei durchgesagt wurde, störte die jungen Menschen nicht: Im Anschluss an den Vortrag stellten scharte sich noch rund ein Dutzend junger Menschen um die Zeitzeugin und stellten Fragen.

18. Juli 2018: Ausstellungseröffnung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in Altdorf

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Am 18. Juli 2018 eröffnete Birgit Mair am Leibnitz-Gymnasium in Altdorf die 2018 aktualisierte Wanderausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag über die Extreme Rechte und Rassismus in Franken. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

17. Juli 2018: Überlebender des NSU-Bombenanschlags 1999 sprach erstmals vor Publikum

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Ausstellungsmacherin Birgit Mair und Mehmet O. beim Vortrag in Fürth im Juli 2018 (Foto: ISFBB e.V.)

Am 17. Juli 2018 sprach Mehmet O. im Rahmen der Veranstaltung "NSU-Prozess: Zu viele Fragen ungeklärt" im Helene-Lange-Gymnasium Fürth über sein Schicksal. Mehmet O. überlebte im Jahr 1999 als damals 18-Jähriger den NSU-Bombenanschlag auf die Pilsbar "Sonnenschein" in der Nürnberger Scheurlstraße. Erst 14 Jahre nach dem Anschlag erfuhr er, dass Neonazis des NSU hinter dem feigen Anschlag steckten, der jeden hätte treffen können, der in seiner Kneipe war. 19 Jahre später sprach er im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" erstmals öffentlich vor Publikum. Herr O. schilderte vor etwa hundert gebannt lauschenden ZuhörerInnen, dass er etwa acht Wochen nach dem Anschlag erheblich beeinträchtigt war, lange nicht selber essen konnte usw. Der damals 18-Jährige erlitt also nicht nur "leichte" Verletzungen, wie es in der Presseberichterstattung meist beschönigend hieß. Das bisherige Bild wurde auch durch die Aussage O's korrigiert, er sei damals frisch gebackener Inhaber der Kneipe gewesen und nicht "Putzmann", wie in einigen Zeitungsartikeln geschrieben wurde.

Die Kneipe konnte Herr O. nach dem Anschlag nicht mehr weiterführen. Einige Jahre später verließ er seine Heimatstadt Nürnberg, um anderswo ein unbelastetes, neues Leben beginnen zu können. In dieses neue Leben platzten nach dem Auffliegen des NSU und der Aussage von Carsten S. im Münchner NSU-Prozess BKA-Ermittler, die ihm unter anderem einhundertdreißig Fotos vorlegten. O. erkannte darauf Susann E., wie mittlerweile bekannt, und hörte in der Folge nichts mehr von der Polizei. Nur eines hätten ihm die BKA-Beamten mit auf den Weg gegeben: Er solle den Medien fern bleiben. Einer der Wünsche O's für die Zukunft: Die Menschen hierzulande sollten seitens der Behörden gleich behandelt werden.

17. Juli 2018: Zeitzeugengespräch und Ausstellungeröffnung in Kronach

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Am 17. Juli 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz an der Siegmund-Loewe-Schue im oberfränkischen Kronach ein Zeitzeugengespräch durch. Etwa 80 Schüler/innen nahmen an den Veranstaltungen teil.

Juli 2018: Vortrag "Die Opfer des NSU" in Siegen

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" war im Juli 2018 an der Universität Siegen-Weidenau zu sehen.

16. Juli 2018: Zeitzeugengespräch und Ausstellungeröffnung in Scheinfeld

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Am 16. Juli 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Sintezza Eva Franz am Beruflichen Schulzentrum Scheinfeld ein Zeitzeugengespräch durch. Im Anschluss eröffnete Birgit Mair die aktualisierte Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag über extreme rechte Bewegungen in Nordbayern. Etwa 80 Schüler/innen nahmen an den Veranstaltungen teil.

11. Juli 2018: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in München

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Am 11. Juli 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" während der Urteilsverkündung vor dem Oberlandesgericht in München zu sehen.

9. bis 13. Juli 2018: Seminarwoche in Bernried

Vom 9. bis 13. Juli 2018 leitete Birgit Mair im Auftrag des Bayerischen Seminars für Politik eine Bildungswoche zum Theme "Extreme und neuere rechte Bewegungen in Deutschland - Erscheinungsformen, Ursachen und Handlungsstrategien". 22 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nahmen daran teil.

6. Juli 2018: Vortrag "Die Opfer des NSU" in Nürnberg

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Im Rahmen der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" hielt Birgit Mair am 6. Juli 2018 im Städtischen Labenwolf-Gymnasium Nürnberg einen Vortrag über die bisherige Aufarbeitung der NSU-Verbrechen aus der Perspektive der Angehörigen der Ermordeten und Überlebenden der rassistisch motivierten Bombenanschläge. 160 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

4. Juli 2018: Schülercoachausbildung in Fürth

Am 4. Juli 2018 bildete Birgit Mair an der Leopold-Ullstein-Realschule in Fürth zehn Jugendliche aus, die im Zeitraum von 18. bis 24. Juli Führungen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Nachbarschule, Helene-Lange-Gymnasium, durchführen.

29. Juni 2018: Multiplikatorenfortbildung in Nürnberg

Am 29. Juni 2018 führte Birgit Mair im Institut für Pädagogik und Schulpsychologie (IPSN) der Stadt Nürnberg eine Fortbildung zum Thema "Radikalisierung im Schulalter" durch. 15 Erwachsene nahmen an der Fortbildung teil.

26. Juni 2018: Ausstellungseröffnung in Oberasbach

Am 26. Juni 2018 eröffnete Birgit Mair im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Obersabach die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag zur Extremen Rechten und Rassismus in Nordbayern und Handlungsstrategien dagegen. Etwa 150 Schüler/innen nahmen an der Veranstaltung teil.

25. Juni 2018: Fortbildung zu Rassismus in Nürnberg

Am 25. Juni 2018 führte Birgit Mair am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg eine Fortbildung zum Thema Rassismus und Handlungsstrategien dagegen durch.

21. Juni 2018: Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebender in Nürnberg

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Eva Franz beim Zeitzeugengspräch (Foto: Birgit Mair)

Am 21. Juni 2018 führten Birgit Mair und die Holocaust-Überlebende Sintezza Eva Franz an der Peter-Henlein-Realschule Nürnberg zwei Zeitzeugengespräche durch. Frau Franz überlebte als Kind als eine der wenigen ihrer Familie das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. An den beiden Veranstaltungen in der Peter-Henlein-Realschule nahmen insgesamt etwa 150 Schülerinnen und Schüler teil. Kogefördert wurden die beiden Veranstaltungen mit Mitteln des Schulbürgermeisters der Stadt Nürnberg.

18. Juni 2018: Fortbildung in Oberasbach

Am 18. Juni 2018 führte Birgit Mair im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach eine Fortbildung für Jugendliche des P-Seminars durch, die diese befähigt, Führungen durch die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung durchzuführen.

12. Juni 2018: Ausstellungseröffnung in Herford

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Die Ausstellung n Herford (Foto: Birgit Mair) Am 12. Juni 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" mit einem Vortrag von Birgit Mair in der Volkshochschule Herford (NRW) eröffnet.

3. bis 11. Juni 2018: Universitätsbibiothek Wuppertal

Die Ausstellung war vom 3. bis 11. Juni 2018 in der Universitätsbibliothek Wuppertal zu sehen. Dies war die vierte Station innerhalb der Nordrhein-Westfälischen Stadt im Jahr 2018. Unter dem Motto Fünf Jahre NSU-Prozess - Kein Schlussstrich wurde von Arbeit und Leben DGB/VHS ein umfangreiches Rahmenprogramm realisiert.

9. Juni 2018: Ausstellung "Die Opfer des NSU" in Nürnberg

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Die Ausstellung beim Straßenfest gegen Rassismus in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 9. Juni 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" am Straßenfest gegen Rassismus am Aufsessplatz in der Nürnberger Südstadt zu sehen.

27. Mai bis 2. Juni 2018: Zweiter Weltkrieg – Erinnerungskultur rund um die russische Stadt Woronesch

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Birgit Mair mit Zeitzeugin Praskowja J. Kuksova in Iwanowka
(Foto: Anna-Mari Karafizi)

Vom 27. Mai bis 2. Juni 2018 hielt sich Birgit Mair auf Einladung des Voronezh Institute of High Technologies in der im südlichen Zentralrussland gelegenen russischen Großstadt auf. Neben dem bereits beschriebenen Vortrag von Frau Mair über sowjetische Kriegsgefangene im Messerschmitt-Zwangsarbeitslager Kematen kam es unter Federführung der Historikerin Natalia P. Timofeeva zu einem regen Austausch über die örtliche Erinnerungskultur zum Thema Zweiter Weltkrieg. Woronesch war 1942 / 1943 mehr als zweihundert Tage lang von der deutschen Wehrmacht besetzt. Massive Zerstörungen und Vertreibungen waren die Folge. Ein Zehntel der damaligen Einwohner/innen kam dabei ums Leben oder wurde zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht. Neben den deutschen Truppen hielten sich zu dieser Zeit auch zahlreiche ungarische Einheiten als Alliierte der faschistischen Armee in der Region auf. Ende Januar 1943 wurde Woronesch durch die Rote Armee befreit.

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Dolmetscherin Anna-Mari Karafizi, Birgit Mair und Juri Nikolajewitsch Kaschkin auf dem Friedhof für mehr als zehntausend ungarische Soldaten (Foto: ISFBB e.V.)

Im Rahmen eines Lokalaugenscheins wurden unter anderem drei südlich von Woronesch gelegene Soldatenfriedhöfe besichtigt und die Unterschiede zwischen sowjetisch/russischem, ungarischem sowie deutschem Umgang mit dem Thema diskutiert. Befremdlich die einseitige Charakterisierung der toten Soldaten als „Opfer“ auf dem deutschen Friedhof, beinahe noch befremdlicher der nationalistische Pomp des ungarischen Friedhofs, der die dortigen Toten ebenfalls als Opfer zelebriert, nur eben als Opfer der Deutschen. Der sowjetische / russische Gedenkort befand sich im Vergleich zu den beiden anderen Friedhöfen teilweise in keinem guten Zustand. Das Interesse an einer aufgeklärten Gedenkkultur scheint auch in Russland unterentwickelt zu sein – zu sehr scheinen Kriegstraumata und einseitig-heroische Sichtweisen die historische Aufarbeitung und damit auch ein angemessenes Gedenken zu behindern. Der mit den örtlichen Gegebenheiten vertraute Laienhistoriker Juri Nikolajewitsch Kaschkin schilderte Frontverlauf und Kriegsanekdoten.

Höhepunkt der Exkursion waren die Zeitzeugenberichte der in einem kleinen Dörfchen namens Iwanowka lebenden Frau Praskowja J. Kuksova, die acht Jahre alt war, als die Wehrmacht ihren Wohnort überfiel. Ihre Mutter wurde mit den sechs Kindern aus dem Haus getrieben, der jüngste Bruder war noch ein Baby. In der Folgezeit mussten sie sich mit vierzig weiteren Sowjetbürger/innen ein kleines Haus teilen. Mutter und einige Geschwister mussten Zwangsarbeit für die Deutschen und Ungarn leisten. Die Woronescher Oral-History-Spezialisten werden Frau Kuksova vermutlich noch genauer interviewen.

29. Mai 2018: Vortrag über das Messerschmitt-Zwangsarbeitslager in Kematen in Tirol in Woronesch (Russland)

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Birgit Mair und Natalia Timofeeva beim Vortrag in Woronesch (Foto: ISFBB e.V.)

Am 29. Mai 2018 hielt Birgit Mair an der Hochschule of High Technologies in Woronesch (Russland) einen Vortrag über unsere Forschungsarbeit zum Zwangsarbeitslager der Firma Messerschmitt während der NS-Zeit in Tirol. Expertin für NS-Zwangsarbeit, Frau Dr. Natalia Timofeeva von dieser Hochschule in Woronesch, im Bild rechts zu sehen, übersetzte ins Russische.
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Vortrag mit Birgit Mair an der Hochschule of High Technologies in Woronesch (Foto: Anna Mari Karafizi)

Etwa sechzig Interessierte, darunter viele Studierende, Professor/innen und Dozent/innen verschiedener Hochschulen sowie Jouralist/innen waren zu der Veranstaltung gekommen. Nach dem knapp 70-minütigen Vortrag wurden viele Fragen an die Referentin gestellt. Die Veranstaltung wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mitorganisiert.

22. Mai bis 3. Juni 2018: Ausstellung "Die Opfer des NSU" in Wuppertal

Vom 22. Mai bis 3. Juni 2018 war die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Hutmacher/Utopiastadt in Wuppertal zu sehen.

16. April bis 18. Mai 2018: Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt, als arbeitsscheu abgstempelt" in Leutkrich

Unsere Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt, als arbeitsscheu abgstempelt" über den Nürnberger Sinto Franz Rosenbach war vom 16. April bis 18. Mai 2018 an der Otl-Aicher-Realschule in Leutkirch (Allgäu) zu sehen.

Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Rathaus Wuppertal

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Führung von Jugendlichen für Jugendliche durch die Ausstellung im Rathaus Barmen Wuppertal (Foto: Jan Sudhoff)

Am 3. Mai 2018 führten ausgebildete Schülercoaches eine Schulklasse durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Rathaus Barmen in Wuppertal. Vom 30. April bis 18. Mai 2018 wurde die Ausstellung im Rathaus Barmen präsentiert. Dies war der 161. Ort unserer Ausstellung.

11. Mai 2018: Refugees welcome?! in Fürth

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Asaad und Wissam berichteten von ihren Erfahrungen auf der Flucht (Foto: Birgit Mair)

Am 11. Mai 2018 führte Birgit Mair in der Max-Grundig FOS/BOS in Fürth eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Refugees welcome?!" durch. Nach einem Überblick über Zahlen und Fakten zu Asyl und den Umgang mit Geflüchteten in unserer Gesellschaft berichtete Wissam Abou Hassoun über seine Flucht aus Syrien. Im Anschluss stellten die Auszubildenden zahlreiche Fragen an die Referierenden. Asaad, ein ebenfalls aus Syrien geflohener Schüler der Schule, betrat gegen Ende der Veranstaltung das Podium, berichtete von seiner Flucht und bewantortete Fragen seiner Mitschülerinnen und Mitschüler. Etwa 80 Auszubildende nahmen an der Veranstaltung teil. Organisator war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

7. Mai 2018: Eröffnung der neuen Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in Neumarkt

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Am 7. Mai 2018 eröffnete Birgit Mair die neue Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Neumarkt mit einem Vortrag über extreme Rechte und Rassismus in Nordbayern. Sie ging dabei auch rassistische Stömungen in der Oberpfalz ein. Etwa 80 Auszubildende nahmen an der Veranstaltung teil.

2. Mai 2018: Ausstellungseröffnung in Amberg

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Birgit Mair beim Vortrag (Foto: Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden)

Am 2. Mai 2018 wurde die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden im oberpfälzischen Amberg eröffnet. Etwa 60 Interessierte waren zur Ausstellungseröffnung mit Birgit Mair gekommen.

2. Mai 2018: Vortrag zur Ausstellung in Amberg

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Am 2. Mai 2018 hielt Birgit Mair am Max-Reger-Gymnaisum in Amberg einen Vortrag über "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" Amberg eröffnet. Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

25. April 2018: Refugees welcome?! in Fürth

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Am 25. April 2018 führte Birgit Mair gemeinsam mit Wissam Abou Hassoun eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Refugees welcome?! - Vortrag und Gespräch mit einem Geflüchteten" in der Max-Grundig-Berufsschule Fürth durch. Birgit Mair klärte im Vorfeld über Gewalt gegen Geflüchtete und Migrationsbewegungen auf. Wissam Abou Hassoun ist 2015 vor dem syrischen Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen. Er berichtete vom Krieg in Syrien und seiner Flucht und beantwortete anschließend Fragen aus dem Publikum. Veranstalter war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

Krimiautor Tommie Goerz sammelte mit Lesungen Spenden für unseren Verein

Der fränkische Krimiautor Tommie Goerz veranstaltete im Herbst 2018 zahlreiche Lesungen unter dem Motto "Legere - lesen gegen Rechts". Ein Teil der Spendengelder ging an unseren Verein! Vielen Dank dafür! Die Spende wird für Zeitzeugengespräche mit der jüdischen Holocaust-Überlebenden Klara Gorlatschowa (geb. Schwarz) verwendet.