Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Realisierte Veranstaltungen im Jahr 2024

Im Jahr 2024 haben wir bisher 81 Bildungsveranstaltungen und Aktivitäten durchgeführt, bei denen wir mehr als 4.550 Menschen erreicht haben. Die Veranstaltungen im Einzelnen:

17. Mai 2024: Vortrag "Demokratiefeindliche Parteien" in Nürnberg

Am 17. Mai 2024 hielt Birgit Mair für vierzig Beschäftigte der AWOarbewe Inklusionsgesellschaft für psychisch beeinträchtigte Menschen gGmbH in Nürnberg-Langwasser einen Vortrag über demokratiefeindliche Parteien.

16. Mai 2024: Vortrag "Demokratiefeindliche Parteien" in Nürnberg

Am 16. Mai 2024 hielt Birgit Mair für mehr als zwanzig Beschäftigte der AWOarbewe Inklusionsgesellschaft für psychisch beeinträchtigte Menschen gGmbH in Nürnberg-Schweinau einen Vortrag über demokratiefeindliche Parteien.

15. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg

Am 15. Mai 2024 fand an der Peter-Henlein-Schule in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Knapp vierzig Schüler:innen und eine Lehrkraft nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde gefördert von der Petra-Kelly-Stiftung.

14. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Lappersdorf (Präsenzveranstaltung)

Am 14. Mai 2024 fand im Gymnasium in Lappersdorf bei Regensburg ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 150 Jugendliche und Erwachsene teilnahmen. Buchautorin und Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, moderierte die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern und der Akademie Frankenwarte e.V. stattfand.

13. Mai 2024: Vortrag "Warum Rechtsextremisten nicht wählbar sind" mit Birgit Mair in Herrieden

Am 13. Mai 2024 hielt Birgit Mair beim Bergwirtn in Herrieden auf Initiative der ver.di- Betriebsgruppe-Senior*innen Ansbach einen Vortrag über extreme rechte Bewegungen in Franken und Handlungsstrategiendagegen. Mehr als dreißig Interessiertenahmendaran teil.

8. Mai 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (online)

Am 8. Mai 2024 fand in Kooperation mit den Jusos Hessen-Süd ein Online-Zeitzeugengespräch mit der 83jährigen Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt. Die Sintezza überlebte als Kind auch die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Moderiert wurde das Gespräch von Buchautorin Birgit Mair. Sie präsentierte Dokumente zu Eva Franz und ihrer Familie aus den NS-Archiven.

7. Mai 2024: „Die AfD und ihr radikal-völkisches Netzwerk“ Vortrag mit Birgit Mair in Bamberg

Am Abend des 7. Mai 2024 fand um 19.30 auf Einladung der VVN-BdA Bamberg ein Vortrag "Die AfD und ihr radikal-völkisches Netzwerk“ von Birgit Mair statt. Knapp zwanzig Interessierte nahmen daran teil. Der Veranstaltungsort musste leider spontan gewechselt werden. Die Veranstaltung fand statt in den Räumen der Stadtmission Bamberg in der Egelseestr. 51. Der Vortrag wird am 27. Mai 2024 nochmal in Forchheim gehalten. Wer Informationen dazu haben möchte, schreibe eine E-Mail an info@isfbb.de

7. Mai 2024: Refugees-Welcome?!-Veranstaltung in Röthenbach an der Pegnitz

Am Vormittag des 7. Mai 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Geflüchteten Shore Bijangi in der Realschule Röthenbach an der Pegnitz eine interaktive "Refugees-Welcome?!-Vortragsveranstaltung durch. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt. 23 Schülerinnen und Schüler und eine Lehrkraft nahmen daran teil.

6. Mai 2024: Lehrerfortbildung Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Nürnberg

Am 6. Mai 2024 führte Birgit Mair in der Theo-Schöller-Mittelschule Nürnberg eine Lehrerfortbildung durch, die Lehrkräften einen Einblick die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" gewährte. Mehr als zwanzig Lehrkräfte sowie der Schulleiter nahmen daran teil.

5. Mai 2024: "Parolen Paroli bieten! Workshop Zivilcourage und Argumentationstraining gegen rechte Parolen" mit Birgit Mair in Bad Windsheim

Am 5. Mai 2024 fand ein sechsstündiger Workshop "Parolen Paroli bieten! Workshop Zivilcourage und Argumentationstraining gegen rechte Parolen" mit Birgit Mair im Lutherhaus Bad Windsheim statt. Veranstalterin war das Bündnis gegen Rechts Neustadt an der Aisch / Bad Windsheim. Mehr als zwanzig Interessierte nahmen an dem interaktiven Workshop teil.

3. Mai 2024: Schülercoachausbildung für Führungen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Nürnberg

Am 3. Mai 2024 führte Birgit Mair in der Theo-Schöller-Mittelschule Nürnberg eine Schülercoachausbildung durch, die Jugendliche dazu befähigt, eingenständig Führungen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" durchzuführen. Mehr als zwanzig Schülerinnen und Studierende nahmen daran teil.

2. Mai 2024: Ausbildung von Ausstellungsbegleiter:innen in Würzburg

Am 2. Mai 2024 bildete Birgit Mair Jugendliche dazu aus, eigenständig Führungen durch die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern an der Josef-Greising-Schule in Würzburg durchzuführen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Akademie Frankenwarte e.V. statt.

30. April 2024: Ende der Zeitzeugenschaft? Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Amberg (Präsenzveranstaltung)

Am Abend des 30. April 2024 fand im Rathaussaal Amberg ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, an dem rund 100 Menschen teilnahmen. Mit Ernst Grube konnte an diesem Abend einer der letzten noch lebenden Shoa-Überlebender von seinen Verfolgungen durch die Nationalsozialisten berichten. Die Buchautorin und Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair, die seit 2005 mehr als fünfhundert Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden durchgeführt hat, führte durch das Gespräch. Sie präsentierte Bilder und Dokumente aus seinem Leben. Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig die Fortführung einer "Erinnerungskultur" in der Gesellschaft ist - gerade dann, wenn es einmal keine lebenden Zeitzeugen mehr geben wird.

Veranstaltet von: Katholische Erwachsenenbildung (KEB) mit VHS und Stadtbibliothek Amberg

Zur Person Ernst Grube: Seine Mutter war Jüdin; sein nichtjüdischer, kommunistischer Vater weigert sich, in eine Scheidung einzuwilligen und so seine Familie dem Vernichtungswahn der Nazis preiszugeben. Die drei Kinder kamen in ein jüdisches Kinderheim, das sie ab September 1941 nicht mehr verlassen durften. Im April 1942 wurde es aufgelöst. Ernst Grube und seine Geschwister wurden zunächst in das Sammel- und Deportationslager in Milbertshofen geschickt, dann 1942 nach Berg am Laim in die „Heimanlage für Juden“ verlegt. Nach über vier Jahren Heim- und Lageraufenthalt konnten die Kinder zu ihren Eltern zurück. Doch im Februar 1945 wurde Ernst Grube gemeinsam mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Theresienstadt deportiert; zu einem Zeitpunkt, als die Befreiung des KZ Theresienstadt kurz bevorstand. Die Familie überlebte und wurde Anfang August 1945 in München wiedervereint.

30. April 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl

Am Vormittag des 30. April 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler einer Schule in Berlin-Schöneberg und Luckau durch. Insgesamt nahmen etwa vierzig Schüler/innen daran teil. Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.

29. April 2024: Ausstellungseröffnung und Ausbildung in Langenzenn

Am 29. April 2024 eröffnete Birgit Mair die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern im Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn. Etwa 100 Menschen nahmen daran teil. Im Anschluss daran bildete Birgit Mair 23 Jugendliche dazu aus, eigenständig durch die Ausstellung zu führen.

28. April 2024: "Parolen Paroli bieten! Workshop Zivilcourage und Argumentationstraining gegen rechte Parolen" mit Birgit Mair in Neustadt an der Aisch

Am 28. April 2024 fand ein sechsstündiger Workshop "Parolen Paroli bieten! Workshop Zivilcourage und Argumentationstraining gegen rechte Parolen" mit Birgit Mair im Evangelischen Gemeindezentrum Neustadt an der Aisch statt. Veranstalterin war das Bündnis gegen Rechts Neustadt an der Aisch.

26. April 2024: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Nürnberg (Präsenzveranstaltung)

Am Abend des 26. April 2024 fand im Gewerkschaftshaus (Korn's) ein Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Knapp 100 Menschen nahmen an der Kooperationsveranstaltung des Bündnis Nazistopp mit ver.di und VVN-BdA teil.

26. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg (Präsenzveranstaltung)

Am Vormittag des 26. April 2024 fand an der Städtischen Wirtschaftsschule in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Knapp siebzig Schüler:innen und Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

25. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Köln

Am 25. April 2024 fand im NS-Dok (El-De-Haus) in Köln ein Zeitzeugengespräch mit der 88jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl für mehr als vierzig Schülerinnen und Schüler einer Kölner Schule statt. Moderiert wurde das Gespräch von Birgit Mair. Die Veranstalter waren die Kulturretter:innen in Berlin.

23. April 2024: Vortrag "Demokratie in Gefahr?" mit Birgit Mair in Roth

Birgit Mair referierte am 23. April 2024 ab 19 Uhr im Zeughausstüberl im mittelfränkischen Roth darüber, inwieweit unsere Demokratie durch den Rechtsruck in Gefahr ist. Sie stellte dar, wie ein Netzwerk extrem rechter und verschwörungsideologischer Akteure gezielt darauf hinarbeitet, demokratische Strukturen zu zerstören. Hierbei wird durchaus zweigleisig gefahren: Außerparlamentarisch beispielsweise über Putschversuche als auch mit demokratischen Mitteln über die parlamentarischen Instanzen. Sie ging dabei insbesondere auf die Reichsbürgerszene und die Unterstützungsprojekte rund um die AfD ein. Anhand verschiedener regionaler und überregionaler Beispiele erläuterte sie, welche Strategien und Methoden zur Machtergreifung angewandt werden und wie die demokratisch-antifaschistische Zivilgesellschaft faschistischen Tendenzen entgegnen kann. Auch ging sie auf die Bedeutung der seit 2024 stattfindenden Anti-Rechts-Proteste nach den Correktiv-Enthüllungen sowie die jüngst vollzogene Straßenbenennung nach einem ehemaligen SA-Mann im benachbarten Allersberg und den Widerstand dagegen ein. Es durften Fragen gestellt und es durfte mitdiskutiert werden. Knapp fünfzig Interessierte nahmen an der Veranstaltung der Initiative Roth ist bunt teil.

22. April 2024: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Rüsselsheim

Am 22. April 2024 fand im Historischen Sitzungssaal (Trauzimmer) des Rathauses Rüsselsheim am Main ein berührendes Zeitzeugengespräch mit dem 91-jährigen Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Martin Burghardt, der Oberbürgermeister von Rüsselsheim hielt ein inhaltsstarkes Grußwort. Etwa 100 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil und stellten Fragen. Ein Paar war sogar von Rastatt angereist, wie sich im Gespräch beim anschließenden informellen Gespräch herausstellte.

18. April 2024: Workshops "Antisemitismus erkennen und entgegnen" an der BBS Rotenburg an der Wümme (Präsenz)

Am 18. April 2024 führte Birgit Mair für knapp vierzig Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule in Rotenburg an der Wümme (Niedersachsen) zwei Workshops durch, die sich mit dem Antijudaismus des Mittelalters bis hin zum Antisemitismus beschäftigten.

16. Januar 2024: Workshop "Antisemitismus erkennen und entgegnen" am Gymnasium Roth (Präsenz)

16. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Nürnberg

Am 16. April 2024 fand an der Peter-Henlein-Schule in Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Knapp fünfzig Schüler:innen und Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern durchgeführt.

15. April 2024: Vortra "Extrem rechte Bewegungen in Franken" im Kreistag Roth

Am 15. April 2024 hielt Birgit Mair im Kreistag im mittelfränkischen Roth einen Vortrat über "Extrem rechte Bewegungen in Franken" mit anschließender Diskussion.

12. April 2024: Zwei Zeitzeugengespräche mit der Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Herten (Präsenzveranstaltungen)

Am 12. April 2024 führte die 83-jährige Holocaust-Überlebende Mina Gampel gemeinsam mit Birgit Mair an der Rosa-Parks-Schule und im Glashaus Herten Zeitzeugengespräche durch. Insgesamt nahmen 140 Menschen daran teil. Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der Stadt Herten und wurde unterstützt von Demokratie leben! Herten.

9. April 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Wendelstein

Am 9. April 2024 fand an der Freien Waldorfschule in Wendelstein ein Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt, das von Birgit Mair moderiert wurde. Etwa einhundert Schüler:innen und Lehrkräfte nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

9. April 2024: Vortrag "Extreme Rechte und Rassismus in Franken" in Erlangen

Am Abend des 9. April 2024 hielt Birgit Mair für Mitglieder des Soroptimist International Club Erlangen im Hotel Bayerischer Hof der Universitätsstadt einen Vortrag über "Extreme Rechte und Rassismus in Franken". In ihrem bilderreichen Powerpoint-Vortrag ging die Rechtsextremismus-Expertn und Buchautorin insbesondere auf die Rolle von Frauen in der extremen Rechten ein und beantwortete die zahlreichen Fragen der Club-Frauen.

8. April 2024: Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in Bayreuth

Am 8. April 2024 bildete Birgit Mair am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Bayreuth Jugendliche aus, die Führungen durch die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" an ihrer Schule in Bayreuth durchführen. Begleitet wurde die Ausbildung von einem Vortrag, den Birgit Mair an der Schule hielt.

24. März 2024: Führung durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Weiden


Interview mit Ausstellungskuratorin Birgit Mair (Foto: Privat)

Am 24. März 2024 führte Ausstellungskuratorin Birgit Mair interessierte Menschen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" an der Volkshochschule Weiden-Neustadt in der Oberpfalz. Das Oberpfalz TV (OTV) war dabei und berichtete in einem Fernsehbeitrag.

22. März 2024: Vortrag "Aus Worten werden Taten? - Rechter Terror und Rassismus in Deutschland" mit Birgit Mair in Ansbach (Präsenzveranstaltung)

Am Abend des 22. März 2024 hielt Birgit Mair im Kunsthaus Ansbach einen Vortrag zum Thema "Aus Worten werden Taten?! - Rechter Terror und Rassismus in Deutschland" innnerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Veranstaltet vom Integrationsbeirat der Stadt Ansbach.

22. März 2024: Interaktiver Vortrag "Aus Worten werden Taten? - Rechter Terror und Rassismus in Deutschland" mit Birgit Mair in Ansbach (Präsenzveranstaltung)


Birgit Mair beim interaktiven Vortrag in Ansbach (Foto: Privat)

Am Vormittag des 22. März 2024 führte Birgit Mair in der Staatlichen Berufsschule Ansbach-Triesdorf einen interaktiven Vortrag zum Thema "Aus Worten werden Taten?! - Rechter Terror und Rassismus in Deutschland" durch. Veranstalter war der Integrationsbeirat der Stadt Ansbach. 70 Schüler*innen nahmen daran teil.

21. März 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Schwabach (Präsenzveranstaltung)


Das Interesse am Zeitzeugenvortrag mit Eva Franz in Schwabach war groß (Foto: Birgit Mair)

Am 21. März 2024 fand im Haus der Begegnungen in Schwabach ein berührendes Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz statt. Inmitten der jüngsten Welle von Demonstrationen für Demokratie und Vielfalt ist der Ruf "Nie wieder ist jetzt!" wieder deutlich zu hören. Auch während der jüngsten Kundgebung in Schwabach haben zahlreiche engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen Aufruf betont. Ein "Nie wieder", das insbesondere auf den Holocaust verweist. 80 Jahre sind vergangen, seitdem die Shoa als Völkermord an den Juden, die Ermordung der Sinti und Roma sowie von Millionen von Menschen vor allem aus Osteuropa durch die Deutschen im Nationalsozialismus vollzogen wurde. Es war das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, mit dem systematischen Mord an mehr als sechs Millionen Menschen. Die Zahl der Überlebenden nimmt stetig ab, und viele von ihnen haben ein hohes Alter erreicht. Die Gelegenheiten, Holocaustüberlebende zu treffen, werden seltener. Die persönlichen Begegnungen und die damit verbundenen Erinnerungen sind von unschätzbarem Wert und müssen weitergegeben werden. Nur durch Erinnerung und Verständnis können wir verhindern, dass sich die Gräueltaten von damals wiederholen. Die Bürgerstiftung Unser Schwabach und der Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ e.V. organisierten das Zeitzeugengespräch. Eva Franz überlebte als Kind die Lager Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Im Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde ihr die Häftlingsnummer 4167 in den Unterarm eintätowiert. Sie wird auf ergreifende Art und Weise ganz persönlich berichten. Das Gespräch wurde von Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. aus Nürnberg begleitet und moderiert. 70 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.

20. März 2024: Vortragsveranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller in Aufkirchen bei Erding


Roman Haller an der Montessorischule Aufkirchen (Foto: Birgit Mair)

Am 20. März 2024 moderierte Birgit Mair eine Vortragsveranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller in der Montessorischule in Aufkirchen bei Erding. Mehr als siebzig Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Im Anschluss an den Vortrag wurden Fragen gestellt. Einige Schülerinnen und Schüler haben uns außerdem mit einem hervorragenden, selbstgekochten Drei-Gänge-Menü überrascht. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

19. März 2024: Interview und Fotoshooting mit der 92-jährigen Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling in Nürnberg


Birgit Mair und Lilo Seibel-Emmerling im März 2024 (Foto: Selfie Birgit Mair)

Am 19. März 2024 besuchte Birgit Mair die 92-jährige Holocaust-Überlebende Lilo Seibel-Emmerling in Nürnberg und führte mit ihr ein erneutes Interview. Unter anderem ging es um den künftigen Umgang mit den mehr als 1000 Dokumenten und Fotos aus der NS-Zeit, die wir reproduziert haben. Darüber hinaus hat Birgit Mair wieder schöne Portraitfotos von der ehemaligen Landtags- und Europaabgeordneten gemacht.

15. März 2024: Weilburg an der Lahn: Podiumsdiskussion: Rechtsextremismus damals und heute – global und lokal

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Podiumsdiskussion in Weilburg, mit dabei Birgit Mair und Brigitte Williams (Foto: Weilburg erinnert e.V.
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Voll besetztes Komödienhaus in Weilburg (Foto: Weilburg erinnert e.V.)
Am 15. März 2024 fand in der Aula des Komödienbaus der Stadt Weilburg eine Podiumveranstaltung zum Thema "Rechtsextremismus damals und heute – global und lokal" statt. Veranstalter war der Verein Weilburg. Zunächst berichtete Rechtsextremismusexpertin Birgit Mair über aktuellen Entwicklungen und Dynamiken im Bereich Rechtsextremismus. Sie klärte über rechten Terror in Deutschland auf und vertiefte das Thema anhand des so genannten "Oxner-Attentats" aus dem Jahr 1982 in Nürnberg. Im Anschluss daran berichtete Brigitte Williams, Witwe des beim Oxner-Attentats ermordeten William Thomas Schenk, von ihren Erinnerungen an ihren Ehemann und die Tat. Weitere Podiumsgäste waren Uta Gerlant, Freie Historikerin und ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Lindenstraße, und ein Vertreter des Hessischen Innenministeriums. Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Pradella, einem Journalisten und HR-Reporter. Etwa 70 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.

14. März 2024: Vortrag & Diskussion "Demokratie und Menschenrechte schützen - Rechtsextremismus bekämpfen!" mit Birgit Mair und Shore Bijangi in Wilburgstetten (Präsenz)

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Shore Bijangi und Birgit Mair in Wilburgstetten (Foto: Selfie Birgit Mair)
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Plakat am Eingang zum Veranstaltungsort (Foto: Birgit Mair)
Am 14. März 2024 fand im Pfarrsaal St. Josef der Gemeinde Wilburgstetten eine Vortragsveranstaltung mit Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair und der Geflüchteten Shore Bijangi statt, veranstaltet vom Helferkreis Wilburgstetten e.V.. Knapp vierzig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, stellten Fragen und diskutierten mit.

13. März 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit dem 100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser


Birgit Mair im Gespräch mit dem 100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser (Screenshot: Birgit Mair / ISFBB e.V.)

Mehr als einhundert Menschen nahmen an dem bewegenden, knapp zweistündigen Online-Zeitzeugengespräch mit dem 100jährigen Holocaust-Überlebenden Ernest Glaser teil, das von Birgit Mair organisiert und von in Kooperation mit Demokratie leben! der Stadt Herten durchgeführt wurde. Ernest (Ernst) Glaser wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren. Im November 1938 wurde er Zeuge der Pogromnacht in der »Reichshauptstadt« der NSDAP. Er sah, wie die Synagoge in der Fasanenstraße brannte. Verwandte von ihm wurden verhaftet. Im Juni 1939 schafften es seine Eltern, mit einem Schiff von Italien aus nach Shanghai zu fliehen. Dort lebte die Familie bis zum Kriegsende, zeitweise in einem Ghetto, in dem etwa 18.000 Jüdinnen und Juden zusammengepfercht leben mussten.

13. März 2024: Lehrerfortbildung "Extrem Rechte Medien - Erscheinungsformen und Handlungsstrategien" mit Birgit Mair in Forchheim

Am Nachmittag des 13. März 2024 führte Birgit Mair an der Georg-Hartmann-Realschule - Staatliche Realschule Forchheim eine Lehrerfortbildung zum Thema "Extrem Rechte Medien - Erscheinungsformen und Handlungsstrategien" durch, an der mehr als vierzig Lehrkräfte teilnahmen.

12. März 2024: Vortrag "Rechte Medien auf dem Weg zur Zerstörung der Demokratie" mit Birgit Mair in Nürnberg

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Birgit Mair beim Vortrag (Foto: Privat)
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Publikum (Foto: Privat)
Am Abend des 12. März 2024 hielt Birgit Mair in den Räumen der AWO Nürnberg einen Vortrag zum Thema "Rechte Medien auf dem Weg zur Zerstörung der Demokratie". Im Anschluss daran durften Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Nürnberger Bündnis Nazistopp und der Arbeiterwohlfahrt Nürnberg. Etwa fünfzig Interessierte nahmen daran teil.

12. März 2024: Refugees-Welcome?!-Veranstaltung in Baiersdorf

Am Vormittag des 12. März 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Geflüchteten Shore Bijangi in den Räumen der Katholischen Kirchenstiftung St. Josef in Baiersdorf eine interaktive "Refugees-Welcome?!-Vortragsveranstaltung mit mehreren Fragerunden durch. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Internationalen Erlanger Tage gegen Rassismus in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt. Etwa einhundert Studierende und Lehrkräfte der Josef-Mayr-Nusser Fachakademie für Sozialpädagogik in Baiersdorf nahmen daran teil.

11. März 2024: 19 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Gavriil Voulgaridis an der VHS Weiden

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Gavriil Voulgaridis im ISFBB-Büro (Foto: Birgit Mair)

Gavriil Voulgaridis ist der jüngere Bruder des 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" trat er am 11. März 2024 im Gespräch mit Ausstellungskuratorin Birgit Mair an der VHS Weiden (Oberpfalz) auf. Mehr als fünfzig Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.

11. März 2024: Schülercoachausbildung für Führungen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Weiden

Am 11. März 2024 führte Birgit Mair in der VHS Weiden in der Oberpfalz eine Schülercoachausbildung durch, die Jugendliche und junge Erwachsene dazu befähigt, eingenständig Führungen durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" durchzuführen. Zwölf Schülerinnen und Studierende nahmen daran teil.

7. März 2024: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Mina Gampel in Ellwangen (Präsenz)

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Moderatorin Birgit Mair und Mina Gampel in Ellwangen (Selfie: Birgit Mair)
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Mina Gampel in Ellwangen (Foto: Birgit Mair)
Das Debut mit der jüdischen Holocaust-Überlebenden und Künstlerin am 7. März 2024 mit Birgit Mair als Moderatorin am Peutinger Gymnasium im Baden-Württembergischen Ellwangen ist mehr als gelungen! Mina Gampel (geb. Juszkiewicz) wurde am 14. August 1940 in Pinsk im heutigen Weißrussland geboren. Die allermeisten der 30.000 Einwohner*innen waren jüdisch. Mina war das achte Kind einer armen jüdischen Familie. Ihr Vater arbeite abwechselnd als Schuster und Fischer; die Mutter verkaufte belegte Brote. Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion im Juni 1941 floh die Familie fast fünftausend Kilometer in Richtung Südosten. Diese Entscheidung war lebensrettend, denn fast alle Pinsker Jüdinnen und Juden wurden von den Deutschen ermordet. Über Kiew und Stalingrad gelangte die zehnköpfige Familie in den asiatischen Teil der Sowjetunion, nach Samarkand und Taschkent in Usbekistan und schließlich nach Kirgistan. Auf dem Weg dorthin wurde der Vater, Mosche Juszkiewicz, in die Rote Armee eingezogen. Zwei Brüder von Mina starben an Krankheiten, einer wurde von einem Wehrmachtssoldaten erschlagen. Mutter Chasche-Lea (geb. Furman) lebte nun mit fünf Kindern alleine in Frunse (heute Bischkek). Die Familie erhielt Unterstützung aus den Reihen der Bevölkerung der kirgisischen Stadt. Noch vor Kriegsende desertierte der Vater, um die Familie zu unterstützen. Er fand seine Frau und die Kinder, musste sich als Deserteur jedoch verstecken. Nach Kriegsende wollte die Familie zurück nach Pinsk, erhielt jedoch keine Reiseerlaubnis dorthin. Man schickte sie wie viele andere jüdische Überlebende ins polnische Stettin. Dort besuchte Mina die Schule bis zur Mittleren Reife und heiratete später. 1957 wurde ihr die Ausreise nach Israel erlaubt, wo sie sich zehn Jahre lang aufhielt. Sie wurde dort Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und den Kindern siedelte sie 1967 nach Deutschland um. Seit 1969 lebt und arbeitet sie in Stuttgart, wo sie lange Zeit als Kindergärtnerin tätig war. Noch im hohen Alter studierte sie im Rahmen eines Studium Generale Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an der Universität Stuttgart. Zudem absolvierte sie Ausbildungen an der Kunstakademie Esslingen und an der Europäischen Kunstakademie der Bildenden Künste in Trier. Sie ist eine überregional bekannte, jüdische Künstlerin. Seit 1993 ist sie Dozentin an der Kunstakademie Esslingen. Motive ihrer Bilder sind unter anderem Szenen aus den von den Nazis zerstörten jüdischen Schtetl in Osteuropa. Ihre Kunstwerke wurden in Museen und Galerien ausgestellt, unter anderem in Nancy, Zürich, Genf, Berlin, Stuttgart, Tel Aviv, Antwerpen, Stettin, Warschau und London. Als Künstlerin ist bis heute aktiv.

Vielen Dank an die engagierten Schülerinnen am Peutinger Gymnasium Ellwangen, die die Veranstaltung initiiert haben. Und vielen Dank für die interessierten Fragen! Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie. Mehr als fünfzig Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil.

6. März 2024: Veranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)

Am 6. März 2024 berichtete Roman Haller mehr als einhundert Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Ergolding aus seinem Leben. Roman Haller kennt seinen genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10. Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren. Seine Eltern konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto und Zwangsarbeiterlager entkommen und sich mit einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten sie vermutlich nicht überlebt. Die Schülerinnen und Schüler stellten zahlreiche Fragen, auch zum Thema Antisemitismus und zur Situation in Israel/Palästina. Die Vortragsveranstaltung wurde initiiert vom Programm Respekt Coach des Mugendmigrationsdienstes Landshut beim Katholischen Jugendsozialwerk München e. V.

4. März 2024: Zeitzeugengespräch mit dem 91jährigen Holocaust-Überlebenden Horst Bernard

Am 4. März 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem 91jährigen Holocaust-Überlebenden Horst Bernard ein Online-Zeitzeugengespräch für etwa siebzig Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Herten durch. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Herten statt und wurde durch Demokratie leben! gefördert. Horst Bernard wurde 1932 in Bischmisheim bei Saarbrücken als Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter geboren. Die Eltern waren im saarländischen Widerstand gegen die Na- tionalsozialisten aktiv. Nachdem das Saarland 1935 nationalsozialistisch wurde, floh der Vater ins Exil nach Frankreich. Die Mutter wurde von den Nazis unter Druck gesetzt, ihren Ehemann zurückzuholen. Mit ihren zwei kleinen Kindern machte sie sich auf den Weg nach Luchon in den mehr als eintausend Kilometer von Saarbrücken entfernten Pyrenäen, wo die französischen Behörden den Vater hingeschickt hatten. Ab August 1935 lebte die Familie in Agen, wo sie Hilfe von anderen erhalten hatte und selbst anderen Flüchtlingen half. Nachdem der südliche Teil Frankreichs im November 1942 besetzt worden war, musste der Vater in die Illegalität untertauchen. 1944 wurde die Mutter von der Militärverwaltung verhört, die Gestapo durchsuchte ihre Wohnung. Nun musste auch sie mit den zwei kleinen Kindern untertauchen. Besonders belastend für den Jungen, war folgende Situation: Einmal in der Woche ging er zu einem bestimmten Zeitpunkt in Agen auf einem Boulevard auf und ab, um seinen Vater zu sehen. Sie gingen auf unterschiedlichen Straßenseiten und nickten sich zu. Sie durften nicht miteinander sprechen, damit Horst nicht in Verbindung mit seinem jüdischen Vater gebracht wird. Horst Bernard wurde online aus dem Saarland zugeschaltet.

3. März 2024: Vortrag „Frauen in der rechten Szene" von Birgit Mair in Schweinfurt (Präsenz)

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Voll besetzter Saal im Stattbahnhof Schweinfurt (Foto: Birgit Mair)
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Birgit Mair bei ihrem Vortrag (Foto: Privat)

Am 3. März 2024 hielt Birgit Mair im Großen Saal des Kulturzentrums Stattbahnhof Schweinfurt einen Vortrag über Frauen in der rechten Szene. Frauen in der rechten Szene sind schon lange keine Seltenheit mehr und übernehmen verschiedene Funktionen. Doch wie kommt es, dass sich Frauen rechtsextremen Gruppen anschließen, obwohl diese offen eine frauenverachtende Ideologie vertreten? Eine Ideologie, in der ein konservatives Frauenideal propagiert, Gleichberechtigung und Feminismus abgelehnt werden und eine Hierarchie der Geschlechter betont wird. Wie kann es sein, dass immer mehr Frauen vor diesem Hintergrund aktive Führungsrollen in rechten Organisationen übernehmen? Im Rahmen der 32. Schweinfurter Frauenwochen Schweinfurt gemeinsam mit Schweinfurt ist bunt ging Brigit Mair diesen Fragen nach. Im Anschluss gab es Gelegenheit für Rückfragen und Diskussion. Mehr als fünfzig Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

27. Februar 2024: Filmische Dokumentation eines Zeitzeugengesprächs von Eva Weyl in Haltern am See

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Eva Weyl bei ihrem Vortrag in Haltern (Foto: Birgit Mair)
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Die 88-jährige Eva Weyl in Haltern im Februar 2024 (Foto: Birgit Mair)

Am 27. Februar 2024 dokumentierte Birgit Mair ein Zeitzeugengesprächs von Eva Weyl am Joseph-König-Gymnasium in Haltern am See filmisch und fotografisch.

28. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Herten (Präsenz)

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Eva Weyl bei ihrem Vortrag in Herten (Foto: Birgit Mair)
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Birgit Mair und Eva Weyl am Städtischen Gymnasium in Herten (Foto: Privat)

Am 28. Februar 2024 fand ein Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl am Städtischen Gymnasium in Herten (NRW) statt. Eva Weyl war aus Amsterdam angereist, Birgit Mair, Moderatorin und Organisatorin der Veranstaltung, aus Nürnberg. 80 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil, die von "Demokratie leben" gefördert wurde. Vielen Dank dafür!

26. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz

Am 26. Februar 2024 fand eine Online-Veranstaltung mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für eine Schulklasse der Theodor-Haubach-Schule in Berlin statt. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

23. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube an der Senefelder Schule in Treuchtlingen (Präsenz)

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Ernst Grube in Treuchtlingen (Foto: Birgit Mair)
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TV-Interview mit Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)

Aufklärung ist wichtiger denn je! Der 91-jährige Holocaust-Überlebende Ernst Grube sprach am 23. Februar 2024 vor knapp 500 Schüler*innen an der Senefelder Schule in Treuchtlingen. Es war mir eine große Ehre, diese Veranstaltung mitorganisieren und moderieren zu dürfen. Die Schüler*innen waren klasse und stellten viele interessante Fragen. Das Franken Fernsehen war live dabei.

22. Februar 2024: Lehrerfortbildung zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in München

Lehrerfortbildung mit Birgit Mair an der FOS München-West (Foto: Privat)

Am 22. Februar 2024 führte Birgit Mair eine Lehrerfortbildung zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" an der Fachoberschule München West durch. Kooperationspartner war die Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern.

19. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl

Am 19. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler einer Schule in Berlin-Schöneberg durch. Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.

17. Februar 2024: Rappelvoller Saal beim Vortrag "AfD & Co: Extrem rechte Bewegungen in Franken und ihr gefährliches Mediennetzwerk" von Birgit Mair im Archäologie Museum Greding

Voller Saal und bis zuletzt gute Stimmung im Gredinger Archäologie-Museum (Foto: Privat)

Mehr als 80 Menschen kamen am Abend des 17. Februar 2024 zum Vortrag von Birgit Mair im Archäologie-Museum Greding zum Thema "AfD & Co: Extrem rechte Bewegungen in Franken und ihr gefährliches Mediennetzwerk". Veranstalter war die Initiative Greding ist bunt.

17. Februar 2024: Veranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)

Am 17. Februar 2024 berichtete Roman Haller im Rahmen einer Ausstellungseröffnung an der Europaschule Rheinberg aus seinem Leben. Etwa fünfzig Menschen nahmen an der Online-Veranstaltung teil. Roman Haller kennt seinen genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10. Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren. Der genaue Ort ist ihm nicht bekannt. Seine Eltern, Ida und Lazar Haller, konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto und Zwangsarbeiterlager entkommen und sich mit einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten sie vermutlich nicht überlebt. Rügemer und Gut versorgten Roman Hallers Eltern unter anderem mit Lebensmitteln. Es stand zur Debatte, Roman Haller nach der Geburt erdrosseln zu müssen, da er eine große Gefahr darstellte: Ein schreiendes Baby hätte die gesamte zwölfköpfige Gruppe verraten können. Dass er heute zu uns sprechen kann, gleicht einem kleinen Wunder.

16. Februar 2024: TikTok-Interview zum Thema Antiziganismus

Am 16. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit einem Neffen des 2021 verstorbenen Holocaust-Überlebenden ein Interview, das demnächst auf TikTok veröffentlicht wird. Thema waren die Erfahrungen von Birgit Mair in ihrer Arbeit mit Holocaust-Überlebenden sowie der Antiziganismus.

15. Februar 2024: Vortrag bei Klausurtagung in Emsing

Am 15. Februar 2024 hielt Birgit Mair während einer Klausurtagung der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Roth in Emsing einen Vortrag über Extreme Rechte und Rassismus in Franken und Handlungsstrategien dagegen.

13. Februar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl

Am 13. Februar 2024 fand in Kooperation mit den Jusos Hessen-Süd ein Online-Zeitzeugengespräch mit der 88-jährigen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl statt. Mehr als sechzig Interessierte, darunter auch Studierende der Universität Kassel, nahmen daran teil und stellten Eva Weyl Fragen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Buchautorin Birgit Mair.

8. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz im Sigenagymnasium Nürnberg (Präsenz)

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Zwei Lehrkräfte präsentieren den Stammbaum, den die Nationalsoialisten von der patrilinearen Familie von Eva Franz erstellt haben (Foto: Birgit Mair)

Am 8. Februar 2024 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für achtzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Staatlichen Realschule Zirndorf ein Zeitzeugengespräch mit anschließender Fragerunde. Eva Franz überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Kooperationspartner der Veranstaltung in Zirndorf war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

6. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in der Realschule Hilpoltstein (Präsenz)

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Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)
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Die Schülerinnen und Schüler lauschen Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)

Am 6. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für 180 Schüler*innen und Lehrkräfte der Realschule im mittelfränkischen Hilpoltstein ein Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

2. Februar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube im Ludwigsgymnasium Straubing (Präsenz)


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Beliebt: Selfie mit Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)
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Gruppenbild in Straubing mit der Schulleiterin, einer Lehrerin, Ernst Grube und Birgit Mair (Foto: Privat)

Am 2. Februar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für 180 Schüler*innen und Lehrkräfte des Ludwigsgymnasiums im niederbayerischen Straubing ein Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

30. Januar 2024: Peer-to-Peer-Ausbildung und Ausstellungseröffnung in der Mittelschule Baiersdorf (Präsenz)


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Schülerinnen informieren in der Ausstellung über Rechtsextremismus (Foto: Birgit Mair)
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Die Schulleiterin hält ein Grußwort, auch das Frankenfernsehen ist dabei (Foto: Birgit Mair)

Am 30. Januar 2024 führte Birgit Mair für 17 Schülerinnen und Schüler eine Peer-to-Peer-Ausbildung für die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern an Mittelschule in Baiersdorfdurch. An dem Eröffnungsvortrag, bei dem Birgit Mair einen bilderreichen Powerpointvortrag über extreme Rechte und Rassismus in Franken hielt, nahmen etwa vierzig Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte teil.

29. Januar 2024: Treffen mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller in München


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Roman Haller brachte beim Treffen mit Birgit Mair sein Fotoalbum mit (Foto: Birgit Mair)
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Roman Haller und Birgit Mair im Januar 2024 in München (Selfie: Birgit Mair)

Am Abend des 29. Januar 2024 traf sich Birgit Mair mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller in München. Er brachte sein Fotoalbum mit, das Birgit Mair in Teilen reproduzieren durfte. Roman Haller steht ab sofort als Referent zu seiner eigenen Überlebensgeschichte, zum Thema Antisemitismus und Israel-Palästina-Kontflikt zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden von Birgit Mair moderiert.

29. Januar 2024: Schülercoachausbildung zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Erding


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Blick in die Ausstellung in Erding (Foto: Birgit Mair)
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Die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler mit Ausbilderin Birgit Mair (Foto: Privat, verändert durch ISFBB e.V.)

Am 29. Januar 2024 bildete Ausstellungskuratorin Birgit Mair am Anne-Frank-Gymnasium Erding fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus und befähigte sie, selbstständig Jugendliche durch die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" zu begleiten.

26. Januar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl

Am 26. Januar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für Schülerinnen und Schüler einer Schule in Berlin-Lichtenberg durch. Kooperationspartner waren Schlaglicht e.V. und die Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.

25. Januar 2024: Erste Veranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller (Online)

Am 25. Januar 2024 fand unsere Erste Veranstaltung mit dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller für mehrere Schulklassen aus Hannover statt. Roman Haller kennt seinen genauen Geburtstag nicht. Irgendwann zwischen 7. und 10. Mai 1944 wurde er in einem Waldstück in der von den Deutschen besetzten Sowjetunion (heute Ukraine) geboren. Der genaue Ort ist ihm nicht bekannt. Seine Eltern, Ida und Lazar Haller, konnten mit Hilfe anderer aus einem Ghetto und Zwangsarbeiterlager entkommen und sich mit einer Gruppe weiterer Jüdinnen und Juden in einem Bunker im Wald verstecken. Ohne die Hilfe des Wehrmachtsmajors Eduard Rügemer und seiner polnischen Geliebten Irena Gut hätten sie vermutlich nicht überlebt. Rügemer und Gut versorgten Roman Hallers Eltern unter anderem mit Lebensmitteln. Es stand zur Debatte, Roman Haller nach der Geburt erdrosseln zu müssen, da er eine große Gefahr darstellte: Ein schreiendes Baby hätte die gesamte zwölfköpfige Gruppe verraten können. Dass er heute zu uns sprechen kann, gleicht einem kleinen Wunder.

Nach der Befreiung durch die Rote Armee lebte die Familie im DP-Lager München-Freimann. Ziel war die Auswanderung in die USA. Letztendlich blieben sie aber in München, wo Roman Haller aufwuchs und noch heute lebt. Sein Retter, Eduard Rügemer, ein gebürtiger Nürnberger, wurde für ihn für einige Jahre zu einem Ersatzopa. Mit seiner Retterin Irena Gut war der Überlebende ebenfalls in Kontakt.

Der 80-Jährige Roman Haller berichtete auch über den althergebrachten und neuen Antisemitismus sowie die Situation in Israel seit dem 7. Oktober 2023. Er beantwortete zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler.

24. Januar 2024: Multiplikatoren-Ausbildung, Ausstellungseröffnung und Vortrag in Altenhohenau (Präsenz)

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Der Schulleiter und der ehemalige Schulleiter begrüßen das Publikum (Foto: Birgit Mair)
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Birgit Mair mit den Würfeln, die zur Ausstellung gehören (Foto: Privat)

Am 24. Januar 2024 eröffnete Birgit Mair gemeinsam mit dem Schulleiter und dem ehemaligen Schulleiter die Ausstellung die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern an der Fachschule für Heilerziehungspflege in Griessstätt. Im Anschluss daran hielt Birgit Mair für etwa siebzig Studierende einen bilderreichen Powerpointvortrag über extreme Rechte und Rassismus in Bayern. Am Nachmittag fand dann die Multiplikator*innnefortbildung statt, die Lehrkräfte und Auszubildende dazu befähigt, eigenständig Führungen durch die Ausstellung durchzuführen.

23. Januar 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Zirndorf (Präsenz)

Am 23. Januar 2024 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für achtzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Staatlichen Realschule Zirndorf ein Zeitzeugengespräch mit anschließender Fragerunde. Eva Franz überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Kooperationspartner der Veranstaltung in Zirndorf war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

22. Januar 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Erlangen (Präsenz)

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Die Schülerinnen und Schüler lauschen den Berichten der Holocaust-Überlebenden Eva Franz (Foto: Birgit Mair)
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Tafeln der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" an der Montessorischule Erlangen (Foto: Birgit Mair)

Am 23. Januar 2024 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für achtzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Montessorischule Erlangen ein Zeitzeugengespräch mit anschließender Fragerunde. Eva Franz überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Kooperationspartner der Veranstaltung in Erlangen war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

19. Januar 2024: Preisgekröntes Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern" im Stadttheater Ansbach mit Birgit Mair als Gast (Präsenz)

Am Abend des 19. Januar 2024 wurde das preisgekrönte Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern" von Tuğsal Moğul im Stadttheater Ansbach aufgeführt. Birgit Mair stand bei der anschließenden Podiumsdiskussion als Rechtsextremismusexpertin den Fragen des Moderators Tom Sundermann zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

18. Januar 2024: Preisgekröntes Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern" im Stadttheater Ansbach mit Birgit Mair als Gast (Präsenz)

Am Abend des 18. Januar 2024 wurde das preisgekrönte Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern" von Tuğsal Moğul im Stadttheater Ansbach aufgeführt. Birgit Mair stand bei der anschließenden Podiumsdiskussion als Rechtsextremismusexpertin den Fragen des Moderators Tom Sundermann zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

18. Januar 2024: Workshop "Argumentationstraining gegen Rechts & Zivilcourage zeigen" an der Montessorischule Erlangen (Präsenz)

Am Vormittag des 18. Januar 2024 führte Birgit Mair für mehr als zwanzig Schülerinnen und Schüler der Montessorischule in Erlangen einen vierstündigen Workshop durch, in denen die Jugendlichen den Umgang mit rechten Parolen trainierten.

16. Januar 2024: Workshop "Antisemitismus erkennen und entgegnen" am Gymnasium Roth (Präsenz)
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Birgit Mair bei ihrem Impulsvortrag (Foto: Privat )
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Vorlagen für die Kleingruppenarbeit (Foto: Birgit Mair)

Am 16. Januar 2024 führte Birgit Mair für siebzig Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Roth einen vierstündigen Workshop zum Thema "Antisemitismus erkennen und entgegnen" durch.

15. Januar 2024: Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube in Erlangen (Präsenz)

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Ernst Grube beantwortet die Fragen der Jugendlichen (Foto: Birgit Mair)
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Selfie mit Ernst Grube in Erlangen (Foto: Birgit Mair)

Am 15. Januar 2024 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für knapp 90 Schüler*innen und Lehrkräfte der Städtischen Wirtschaftsschule Erlangen ein Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See.

12. Januar 2024: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz (Präsenz)

Am 12. Januar 2024 veranstaltete Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz für knapp fünfzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Staatlichen Realschule Zirndorf ein Zeitzeugengespräch mit anschließender Fragerunde. Interessant dabei war, dass Frau Franz erstmals darüber berichtete, sich erinnern zu können, dass sie in den KZ-Lagern als Kind barfuss laufen musste, da sie keine Schuhe hatte. Eva Franz überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Kooperationspartner der Veranstaltung in Zirndorf war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

10. Januar 2024: Vortrag an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (Präsenz)

Am 10. Januar 2024 hielt Birgit Mair an der Evangelischen Hochschule Nürnberg einen Vortrag über "Extreme Rechte in Franken und Handlungsstrategien dagegen" durch. An der Hybrid-Veranstaltung nahmen etwa zwanzig Studierende der Sozialen Arbeit teil.

9. Januar 2024: Online-Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz

Seit fast elf Jahren veranstaltet Birgit Mair nun Zeitzeugengespräche mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz. Auch am 9. Januar 2024 fand wieder eine Online-Veranstaltung mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza statt. Diesmal für knapp fünfzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums im niederbayerischen Waldkirchen mit Außenstelle Grafenau. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

8. Januar 2024: Peer-to-Peer-Ausbildung und Ausstellungseröffnung in der Montessorischule Erlangen (Präsenz)

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Birgit Mair klärt in ihrem Vortrag an der Montessorischule Erlangen unter anderem
über die Mordopfer des rechten Terrors in Hanau auf (Foto: Privat)
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Birgit Mair bei ihrem Vortrag in Erlangen (Foto: Privat)

Am 8. Januar 2024 führte Birgit Mair für 16 Schülerinnen und Schüler eine Peer-to-Peer-Ausbildung für die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern an Montessorischule Erlangen durch. An dem Eröffnungsvortrag, bei dem Birgit Mair einen bilderreichen Powerpointvortrag über extreme Rechte und Rassismus in Franken hielt, nahmen etwa achtzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte teil.

Tätigkeitsberichte der Arbeit des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. von 2004 bis 2023

Tätigkeitsbericht 2023

Tätigkeitsbericht 2022

Tätigkeitsbericht 2021

Tätigkeitsbericht 2020

Tätigkeitsbericht 2019

Tätigkeitsbericht 2018

Tätigkeitsbericht 2017

Tätigkeitsbericht 2016

Tätigkeitsbericht 2015

Tätigkeitsbericht 2014

Tätigkeitsbericht 2013

Tätigkeitsbericht 2012

Tätigkeitsbericht 2011

Tätigkeitsbericht 2010

Tätigkeitsbericht 2009

Tätigkeitsbericht 2005 bis 2008
 
Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de