Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Veranstaltungen im Jahr 2022

26. Juli 2022: Drei Vorträge über Extreme Rechte, Rassismus und Verschwörungsideologien & rechte Internetplattformen in Fürth

am 26. Juli 2022 hielt Birgit Mair an der Max-Grundig-Fachoberschule in Fürth drei Vorträge zum Thema "Extreme Rechte, Rassismus und Verschwörungsideologien in Franken & rechte Internetplattformen". An den drei Veranstaltungen nahmen insgesamt etwa 120 Schülerinnen und Schüler teil.

25. Juli 2022: Fortbildung für die Bundeswehr in Würzburg

In Kooperation mit der Akademie Frankenwarte hat Birgit Mair am 25. Juli 2022 an der Jugendbildungsstätte in Würzburg für knapp dreißig Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr eine Fortbildung zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Sozialen Medien" durchgeführt und Handlungsstrategien dagegen vorgestellt.

22. Juli 2022: Vorträge zur extremen Rechten, rechten Internetplattformen und Handlungsstrategien dagegen in Augsburg

Am 22. Juli 2022 führte Birgit Mair für die städtische Berufsschule 2, die Bebo-Wager-Schule in Augsburg ein dreiteiliges Seminar durch. Neben Erscheinungsformen der extremen Rechten und Rassismus in Bayern wurde ein Einblick in rechte Internetplattformen gegeben sowie Handlungskompetenzen im Umgang mit Social Media entwickelt. Anhand kontreter Fallbeispiele wurden Strategien im Umgang mit Rassismus entwickelt und Hilfsangebote vorgestellt. Mehr als zwanzig Schülerinnen und Schüler nahmen an dem interaktiv gestalteten Workshop teil.

21. Juli 2022: Veranstaltung über das Leben der Holocaust-Überlebenden Eva Franz (Online)

Am 21. Juli 2022 veranstaltete Holocaust-Forscherin Birgit Mair in Kooperation mit dem Katholischen Jugendsozialwerk München e. V. einen Online-Vortrag für mehrere Schulklassen in Landshut. Es ging um die Geschichte der Sinti und Roma und insbesondere um das Leben der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz.

20. Juli 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für die Anton-Jaumann-Realschule Wemding

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Ernst Grube und Birgit Mair waren online zugeschaltet worden (Foto: Christian Neubauer)

Am 20. Juli 2022 führte Birgit Mair ein Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube für die Anton-Jaumann-Realschule Wemding durch. Mehr als sechzig Schülerinnen und Schüler, die in der Aula versammelt waren, beteiligten sich an der Veranstaltung, die in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt wurde. Moderatorin und Holocaust-Forscherin Birgit Mair gab zunächst eine kurze Einführung ins Thema und stellte den Zeitzeugen vor. Im Anschluss berichtete der 89-jährige jüdische Holocaust-Überlebende Ernst Grube über sein Schicksal und das seiner Familie. Ernst Grube wurde 1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches Kinderheim in der Münchner Antonienstraße. Fast alle der dort untergebrachten Kinder wurden später von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das „Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8. Mai 1945 inhaftiert waren. Via Powerpoint-Präsentation wurden Fotos aus dem Leben des Zeitzeugen präsentiert. Während des Vortrags wurde auf Wunsch des Zeitzeugen aufgrund der großen Hitze eine kurze Pause eingelegt und die Moderatorin sammelte die ersten Fragen. Im Anschluss an den Vortrag stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen an den Zeitzeugen.

18. und 19. Juli 2022: Vier Online-Vorträge zum Thema "Umgang mit Medien" für das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt

Am 18. und 19. Juli 2022 hielt Birgit Mair vier Vorträge zum Thema „Umgang mit Medien“ für insgesamt knapp 100 Schülerinnen und Schüler des Regiomontanus-Gymnasiums im unterfränkischen Haßfurt.

13. Juli 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebende Eva Franz für das Gymnasium Renningen

Am 13. Juli 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für mehr als 120 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Renningen ein Online-Zeitzeugengespräch durch.

11. Juli 2022: Vortrag zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" durch Birgit Mair in München

Am 4. Jahrestag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess hielt Ausstellungsmacherin Birgit Mair in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern in München einen Vortrag zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen". Etwa 20 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Die Ausstellung wurde bisher mehr als 230 Mal bundesweit gezeigt.

6. Juli 2022: Auschwitz-Überlebende in Fürth

Am 6. Juli 2022 führte die Sinzetta Eva Franz an der Ludwig-Erhard-Schule in Fürth ein Zeitzeugengespräch für etwa vierzig Schülerinnen und Schüler durch. Kooperationspartner war das Projekt "Respect Coaches" des Internationalen Bundes Fürth.

6. Juli 2022: Theresienstadt-Überlebender für Schule in Nürnberg (Online)

Am 6. Juli 2022 führte der Theresienstadt-Überlebender Ernst Grube für drei Klassen der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg ein Online-Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

5. Juli 2022: Workshop zu Zivilcourage in Oberviechtach

Am 5. Juli 2022 führte Birgit Mair für die 10. Klassentufe der Doktor-Eisenbarth-Schule in Oberviechtach einen workshops "Zivilcourage gegen Stammtischparolen". Neben Fallbeispielen wurden auch Handlungsstrategien zum Umgang mit Fake News, Verschwörungstheorien und Desinformation im Internet vermittelt. Der Workshop fand statt im Zusammenhang mit der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern.

1. Juli 2022: Führung zu Tatorten des NSU in Nürnberg

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Birgit Mair (links) bei der Führung am 2022 errichteten Ismail-Yasar-Platz in Nürnberg (Foto: Privat)

Am 1. Juli 2022 unternahm Birgit Mair für Studierende des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine dreistündige Führung zu Tatorten des NSU in Nürnberg. Besonders bewegend waren die wohlwollenden und lobenden Kommentare von Anwohnerinnen und Anwohnern des Isamil-Yasar-Platzes in der Nähe der Scharrerschule in Nürnberg.

30. Juni 2022: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Scheinfeld (Präsenz)

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Eva Franz am 30. Juni 2022 im Beruflichen Schulzentrum Scheinfeld (Foto: Birgit Mair)

Am 30. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für 80 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Scheinfeld ein Präsenz-Zeitzeugengespräch durch.

27. Juni 2022: Präsenz-Zeitzeugengespräch mit Charlotte Knobloch in Nürnberg


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Die 89-jährige Charlotte Knobloch am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg
(Foto: Birgit Mair)
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Charlotte Knobloch am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 27. Juni 2022 fand im Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Charlotte Knobloch statt. Neben dem Schulleiter sprach auch Daniela Eisenstein, die Leiterin des Jüdischen Museums Fürth, ein Grußwort. Etwa 150 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und interessierte Eltern nahmen an der Veranstaltung teil, die vom P-Seminar "Zeitzeugeninterviews" veranstaltet wurde. Moderiert und mitorganisiert wurde der Abend von Birgit Mair, die das Projekt "Die letzten Zeugen" initiiert hat.

24. und 25. Juni 2022: Filminterview mit der Holocaust-Überlebenden Peggy Parnass in Hamburg

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Peggy Parnass bei der Einschulung
(Foto: Privatbesitz Peggy Parnass)
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Peggy Parnass im Juni 2022 in Hamburg (Foto: Birgit Mair)

Am 24. und 25. Juni 2022 führte Birgit Mair mit der 94-jährigen Peggy Parnass in Hamburg Interviews zum Schicksal ihrer Familie durch. Ihre jüdischen Eltern wurden von den Nationalsozialisten in Treblinka ermordet. Sie und ihr jüngerer Bruder gelangten mit Hilfe eines Kindertransports nach Schweden und überlebten. Ihre Lebensgeschichte wird Ende 2022 im von Birgit Mair verfassten Buchprojekt "Die letzten Zeugen" veröffentlicht.

23. Juni 2022: Workshop "Rechte Desinformation und Verschwörungsideologien in Metz" in Neustadt an der Aisch (Präsenzveranstaltung)

Am 23. Juni 2022 führte Birgit Mair mit Auszubildenden der Berufsschule Neustadt an der Aisch einen Workshop zum Thema "Rechte Desinformation und Verschwörungsideologien in Metz" durch. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

22. Juni 2022: Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz in Weißenburg (Präsenz)

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Eva Franz am 22. Juni 2022 im Gymnasium Weißenburg (Foto: Birgit Mair)

Am 22. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für 60 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Weißenburg in Bayern ein Präsenz-Zeitzeugengespräch durch. Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie.

21. Juni 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube

Am 21. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube ein Online-Zeitzeugengespräch für die Berufsschule in Neustadt an der Aisch durch. Mehr als zwanzig Auszubildende nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

20. Juni 2022: Vortrag "Was tun gegen Nazis am Hasenbuck?" mit Birgit Mair in Nürnberg

Am 20. Juni 2022 hielt Birgit Mair in einem Seminarraum des südpunkt Nürnberg einen Vortrag zum Thema "Was tun gegen Nazis am Hasenbuck?". Spätestens seit der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) sich 1995 mit Gleichgesinnten in der Kneipe „Tiroler Höhe“ am Hasenbuck in Nürnberg traf ist klar, dass in diesem Stadtteil rechte Umtriebe existieren. Die „Tiroler Höhe“ war ein Kristallisationspunkt der extrem rechten Szene der 1990er Jahre. Immer wieder werden am Hasenbuck bis heute Flugblätter verteilt, sie sind als „Bürgerwehr“ durch den örtlichen Park patrouilliert. Mehr als zwanzig Interessierte beteiligten sich an dem vom Bündnis "Solidarischer Hasenbuck" initiierten Vortrag von Birgit Mair.

18. Juni 2022: ISFBB-Ausstellung und Rede von Birgit Mair Straßenfest gegen Rassismus in Nürnberg

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Stadtrat Michael Ziegler, Birgit Mair, Eylem Gün und Frank Hotze beim Straßenfest gegen Rassismus 2022 (Foto: Rüdiger Löster)

Am 18. Juni 2022 fand auf dem Aufseßplatz in Nürnberg das 8. Straßenfest gegen Rassismus und Diskriminierung - für ein besseres Zusammenleben statt. Um 16.45 Uhr sprach Birgit Mair ein Grußwort. Auf dem Straßenfest war die Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Nürnberger Holocaust-Überlebenden Franz Rosenbach zu sehen. Seine Lebensgeschichte ist im Buch "Die letzten Zeugen" dokumentiert.

15. Juni 2022: Auch zwei Jahre nach Hanau sind viele Fragen offen. Armin Kurtović, der Vater des ermordeten Hamza Kurtović, im Gespräch mit Birgit Mair (Online-Veranstaltung)

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Armin Kurtović im August 2021 vor einer Gedenktafel für Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau. Links im Bild ist sein Sohn, Hamza Kenan Kurtović zu sehen. Er wurde nur 22 Jahre alt. (Foto: Birgit Mair) Am 15. Juni 2022 fand eine von Birgit Mair moderierte Online-Veranstaltung mit Armin Kurtovic statt, dem Vater des 2020 in Hanau ermordeten Hamza Kurtovic. Vier Monate nach dem neonazistischen Attentat von Halle ereignete sich im hessischen Hanau eine weitere rassistische Mordserie, der zehn Menschen zum Opfer fielen. Sieben weitere wurden verletzt. Die Tat ereignete sich am 19. Februar 2020. Einer der Ermordeten war der 22-jährige Hanauer Hamza Kurtović. Für die Angehörigen der Ermordeten sind auch mehr zwei Jahre nach der Tat viele Fragen ungeklärt. Warum war der polizeiliche Notruf in der Tatnacht nicht erreichbar? Warum war der Fluchtweg in der Arena-Bar verschlossen? Warum durfte der Täter ganz legal einen Waffenschein besitzen? Warum hat man nicht auf die Schreiben des Täters an die Behörden reagiert? Welche Konsequenzen haben rassistische und rechtsradikale Umtriebe innerhalb der Polizei? Welche Rolle spielten Polizeibeamte des Frankfurter SEK, die wegen rechtsextremer Chatgruppen vom Dienst suspendiert wurden, in der Tatnacht in Hanau? Warum hat man dem Vater des Mordopfers einen Dolmetscher geschickt, obwohl er in Schweinfurt geboren wurde? Welche dieser Fragen hat der in Hessen eingesetzte Untersuchungausschuss bisher beantwortet? Diese und weitere Fragen beantwortete Armin Kurtović, der Vater des ermordeten Hamza Kurtović im Gespräch mit Birgit Mair. Sie interviewte den in Schweinfurt geborenen, vierfachen Familienvater im August 2021 in Hanau. Die Online-Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem Jugendforum Nordstadt/Planerladen.

14. Juni 2022: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube in Ingolstadt (Präsenzveranstaltung)

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Ernst Grube im Juni 2022 im Stadtmuseum Ingolstadt (Foto: Birgit Mair)

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Ernst Grube und Birgit Mair im Juni 2022 im Stadtmuseum Ingolstadt (Foto: Sophie Krug)

Am 14. Juni 2022 fand im Barocksaal des Stadtmuseums Ingolstadt ein Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube statt. Mehr als dreißig Interessierte nahmen an der Veranstaltung der Omas gegen Rechts im Rahmen der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern teil. Moderiert wurde der Abend von Holocaust-Forscherin Birgit Mair.

Ernst Grube wurde 1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort untergebrachten Kinder wurden später von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das „Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager in Berg am Laim bis April 1943. Drei Monate vor Kriegsende wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8. Mai 1945 inhaftiert waren.

Bis heute kämpft Ernst Grube aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus. Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Elser-Preis der Landeshauptstadt München sowie dem Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen. Ernst Grube ist Präsident der Lagergemeinschaft Dachau e.V. und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bayerische Gedenkstätten.

10. Juni 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube

Am 10. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube ein Online-Zeitzeugengespräch für eine Schule in Oranienburg und eine weitere Schule durch. Mehr als vierzig Jugendliche nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Verein Schlaglicht e.V. durchgeführt.

9. Juni 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl für die Limesschule Altenstadt


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Eva Weyl als Kind mit ihrer Puppe
(Foto: Privatbesitz Eva Weyl)
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Eva Weyl im April 2022 im Keukenhof in den Niederlanden (Foto: Birgit Mair)

Am 9. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für 75 Schülerinnen und Schüler der Limesschule in Altenstadt durch. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit "Mitmischen - Demokratie leben! e.V. Partnerschaft für Demokratie östliche Wetterau" statt.

8. Juni 2022: Präsenz-Zeitzeugengespräch für 600 Schülerinnen und Schüler mit dem Holocaust-Überlebenden Horst Bernard in Zweibrücken

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Horst Bernard am 8. Juni 2022 im Hofenfels-Gymnasium Zweibrücken (Foto: Birgit Mair)
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Aula des Hofenfels-Gymnasium Saarbrücken. Auf der Leinwand sieht man Horst Bernard als Baby. (Foto: Birgit Mair)
Mehr als sechshundert Menschen beteiligten sich am 8. Juni 2022 an einem Präsenz-Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard am Hofenfels-Gymnasium in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Im Anschluss an den einstündigen Vortrag beantwortete Horst Bernard noch Fragen aus dem Publikum. Horst Bernard wurde 1932 als Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter geboren. Die Eltern waren im saarländischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten aktiv. Nachdem das Saarland 1935 nationalsozialistisch wurde, floh die Familie nach Frankreich, wo sich die Eltern der Résistance anschlossen und überlebten. Horst Bernard berichtete von den nationalsozialistischen Verfolgungen und den Widerstandsleistungen seiner Eltern. Der Zeitzeuge wurde von Birgit Mair betreut und sie moderierte und dokumentierte die Veranstaltung.

3. bis 5. Juni 2022: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" beim Tribunal NSU-Komplex auflösen in Nürnberg - Berührende Vorträge und Podiumsdiskussion mit Betroffenen rassistischer Gewalt

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Menschen, die durch rassistische Gewalt ihre Angehörigen verloren oder rassistische Anschläge überlebten, berichteten von ihren Erfahrungen (Foto: Birgit Mair)
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Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek; sehen sich die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" an (Foto: Birgit Mair)
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Mehmet O., Birgit Mair und Okan Taşköprü (Fotorechte: ISFBB e.V.)
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Mehmet O., Birgit Mair und Okan Taşköprü (Fotorechte: ISFBB e.V.)
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Okan Taşköprü betrachtet die Ausstellungstafel für seinen ermordeten Onkel (Foto: Birgit Mair)
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Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek; beim Tribunal "NSU-Komplex auflösen" in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)
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Mehmet O. und Okan Taşköprü (Foto: Birgit Mair)

Vom 3. bis 5. Juni 2022 war die von Birgit Mair erstellte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" beim Tribunal NSU-Komplex auflösen in Nürnberg zu sehen. Am Nachmittag des 4. Juni fand im Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg eine berührende Veranstaltung statt, bei der zahlreiche Betroffene über Überlebende rassistischer Gewalt in Deutschland zu Wort kamen. Dort sprachen unter anderem Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek, die ihre Väter durch den neonazistischen Terror des NSU verloren haben, Mehmet O., der bei dem Bombenanschlag des NSU auf seine Pilsbar "Sonnenschein" im Jahr 1999 in Nürnberg schwer verletzt wurde, Okan Taşköprü, der seinen Onkel nie richtig kennen lernen konnte, weil dieser 2001 in Hamburg vom NSU ermordet wurde, eine Mutter und ein Vater, die ihren 14jährigen Sohn beim rassistischen Anschlag 2016 am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München verloren haben, eine Frau, die ihre Schwester bei einem rassistischen Brandanschlag vor 27 Jahren in Lübeck verloren hat, ein Überlebender des neonazistischen Anschlags auf den Kiez-Döner in Halle im Jahr 2019 und der Bruder von Fatih Saraçoğlu, der durch die rassistisch motivierte Tat eines Verschwörungsideologen 2020 in Hanau ermordet wurde. Birgit Mair moderierte den Slot mit Okan Tasköprü und Mehmet O.. Etwa 500 Zuschauerinnen und Zuschauer beteiligten sich an der Veranstaltung und mehrere hundert Menschen sahen sich die im Jahr 2021 aktualisierte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" an, die am Vorplatz des Staatstheaters aufgebaut war.

2. Juni 2022: Vortrag von Birgit Mair "Die extrem rechte Szene in Franken und im Internet" in Würzburg (Präsenz)

Am 2. Juni 2022 hielt Birgit Mair im AWO-Treff des Felix-Fechenbach-Hauses in Würzburg einen Vortrag zum Thema "Die extrem rechte Szene in Franken und im Internet". Zunächst wurden Erscheinungsformen der extrem rechten Szene vom Rechtspopulismus bis zum Neonazismus im Raum Franken dargestellt und analysiert. Beleuchtet wurden neuere Methoden und Strategien im Zeitraum von 2015 bis 2022 sowie die Verbindung in das Querdenken-Milieu. Neben der Vorstellung der wichtigsten extrem rechten Internetplattformen wurde erläutert, welche Rolle Fake News, Halbwahrheiten und Desinformation in der Szene spielen. Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum. Etwa vierzig Menschen nahmen an der Veranstaltung teil. Veranstalterin war die Akademie Frankenwarte.

1. Juni 2022: Präsenz-Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz

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Eva Franz und Birgit Mair in der Berufsschule Weißenburg (Foto: Privat)

Am 1. Juni 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für 60 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Weißenburg in Bayern ein Präsenz-Zeitzeugengespräch durch.

31. Mai 2022: Fortbildung für die Bundeswehr

Am 31. Mai 2022 führte Birgit Mair im Auftrag der Akademie Frankenwarte in Würzburg ein Seminar zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Internet" für dreißig Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr durch.

30. Mai 2022: Fortbildung für die Bundeswehr

Am 30. Mai 2022 führte Birgit Mair im Auftrag der Akademie Frankenwarte in Würzburg ein Seminar zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Internet" für dreißig Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr durch.

27. Mai 2022: Die Verbrechen des NSU - auch in Bayern viele Fragen offen - Präsenzvortrag mit Birgit Mair in Nürnberg

Auf Einladung der Karl-Bröger-Gesellschaft fand am 27. Mai 2022 in Nürnberg eine Vortragsveranstaltung mit Birgit Mair zum Thema "Die Verbrechen des NSU - auch in Bayern viele Fragen offen" statt. In keinem anderen Bundesland mordete der NSU mehr als in Bayern. Besonders betroffen ist Nürnberg mit drei Todesopfern und einem aus der Sicht der Verbrecher mißglückten Bombenanschlag mit einem schwer Verletzten. Seit 19. Mai 2022 beschäftigt sich ein zweiter bayerischer NSU-Untersuchungsausschuss mit dem Thema. Die Nürnberger Rechtsextremismus-Expertin berichtete, wie die Angehörigen der Ermordeten und Überlebenden die Zeit vor und nach den Anschlägen erlebten. Sie ging auf Fragen ein, die bisher nicht ausreichend beantwortet worden sind. Die Diplom-Sozialwirtin (Univ.) beobachtete und protokollierte in den Jahren 2012 und 2013 den ersten NSU-Untersuchungsausschuss im bayerischen Landtag. Ihre Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde bundesweit mehr als 230 Mal gezeigt. Für ihr Engagement gegen Rechts wurde ihr 2022 die Karl-Bröger-Medaille verliehen. Im Verlauf der Veranstaltung wurden zahlreiche Fragen aus dem Publikum beantwortet.

27. Mai 2022: Präsenz-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Charlotte Knobloch in Nürnberg

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Charlotte Knobloch (geb. Neuland) als "Lotte Hummel" im mittelfränkischen Arberg 1944. Der Mann im Hintergrund ist Bauer Hummel. (Fotograf unbekannt: Reproduktion Birgit Mair August 2021, veröffentlicht mit Einverständnis von Charlotte Knobloch)
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Charlotte Knobloch im Alter von 89 Jahren im Mai 2022 in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)
Mehr als vierzig Schülerinnen und Schüler der Städtischen und Staatlichen Wirtschaftsschule sowie einigen Lehrkräfte nahmen am 27. Mai 2022 an einem Zeitzeugengespräch mit der Shoa-Überlebenden Charlotte Knobloch in Nürnberg teil.

Die 89-jährige Zeitzeugin berichtete aus ihrem bewegten Leben. Charlotte Knobloch wurde 1932 in München als Charlotte Neuland geboren. Ihre Mutter war zum Judentum übergetreten, ließ sich aber auf Druck der Nazis vom jüdischen Vater der Zeitzeugin scheiden. Ihre geliebte Großmutter, Albertine Neuland, wurde am 19. Januar 1944 in Theresienstadt ermordet. Ihr Vater, Fritz Neuland, musste Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie leisten. Zuvor initiierte er eine Rettungsaktion für sein einziges Kind. Charlotte überlebte unter falschem Namen und einer erfundenen Identität von 1942 bis 1945 bei einer Bauernfamilie im mittelfränkischen Arberg. Charlotte Knobloch bereitete nach dem Krieg zunächst eine Auswanderung vor, blieb schließlich aber doch in München. Sie war von 2006 bis 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und bekleidet seit 1985 das Amt der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Im Anschluss an ihren Vortrag stellten Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen.

Es handelte sich um eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Städtischen und Staatlichen Wirtschaftsschule Nürnberg und dem Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.. Moderiert wurde der Zeitzeugenvortrag von Birgit Mair, der Initiatorin des ISFBB-Projekts "Die letzten Zeugen" (www.die-letzten-zeugen.de).

25. Mai 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl für je eine Schulklasse in Oranienburg und Löwenberg


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Eva Weyl als Kind mit ihrer Puppe
(Foto: Privatbesitz Eva Weyl)
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Eva Weyl im April 2022 im Keukenhof in den Niederlanden (Foto: Birgit Mair)

Am 25. Mai 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Kooperation mit Schlaglicht e.V. ein Online-Zeitzeugengespräch für je eine Schulklasse in Oranienburg und in Löwenberg durch. Insgesamt nahmen etwa fünfzig Schülerinnen und Schüler daran teil.

25. Mai 2022: Vortrag mit Andrea Röpke: Völkische Siedler*innen in Niederbayern - Präsenzveranstaltung mit Birgit Mair als Moderatorin in Dingolfing

Jan Nowak, Birgit Mair und Andrea Röpke in Dingolfing (Foto: Privat)

Innerhalb des rechtsextremen Milieus greift die Strategie um sich, hinter der Fassade eines ökologisch-bäuerlichen Lebensstils ländliche Regionen zu besiedeln. Dahinter steckt das Ziel, die Ideologie eines völkischen Nationalismus zu verbreiten und rechtsextreme, antisemitisch ausgerichtete Strukturen aufzubauen. Im vergangenen Jahr erschien die Broschüre „Naturliebe und Menschenhass – Völkische Siedler*innen in Bayern, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen". Andrea Röpke legt in der Handreichung gemeinsam mit weiteren Autor*innen einen Fokus auf die aktuelle Entwicklung der „Völkischen Bewegung“ in den genannten Bundesländern. Die preisgekrönte Journalistin Andrea Röpke und Jan Nowak von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Bayern referierten in der Herzogsburg Dingolfing über das Phänomen der völkischen Landnahme und diskutierten mit dem Publikum. Die Moderation übernahm Birgit Mair vom ISFBB e.V. Veranstalterin war die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Bayern und dem Bund Naturschutz Kreisgruppe Dingolfing Landau.

24. Mai 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl für je eine Schulklasse in Luckau und Dahme

Am 24. Mai 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl in Kooperation mit Schlaglicht e.V. ein Online-Zeitzeugengespräch für je eine Schulklasse in Luckau und Dahme durch. Insgesamt nahmen etwa fünfzig Schülerinnen und Schüler daran teil.

6. Mai 2022, 19-21 Uhr: Rechte Bewegungen in Bayern: Fokus auf Völkische SiedlerInnen (online)

Am Freitag, 6. Mai 2022 diskutierten unter dem Titel "Rechte Bewegungen in Bayern: Fokus auf Völkische SiedlerInnen" Sebastian Lipp, Journalist und Chefredakteur bei Allgäu rechtsaußen, Dr. Nasser Ahmed, Politikwissenschaftler, Stadtrat in Nürnberg und Vorsitzender der NürnbergSPD sowie Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Rechtsextremismus-Expertin mit besonderem Fokus auf Bayern, Trägerin der Karl-Bröger-Medaille, ISFBB e.V. über die Entwicklung der extremen Rechten in Bayern, wobei vertiefend die Szenen in Franken und im Allgäu beleuchtet wurden. Dreißig Interessierte hatten sich zugeschaltet, Veranstalterin war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

6. Mai 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl

Am 6. Mai 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der jüdischen Westerbork-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für zwei Schulklassen der städtischen Berufsoberschule für Gesundheit und Sozialwesen Nürnberg durch. Mit dabei war auch ein Praktikant der Gedenkstätte Westerbork. Eva Weyl war als Kind mit ihren Eltern in dem von den Nationalsozialisten besetzten Niederlanden gefangen. Eva Weyl sprach sich dafür aus, dass der 8. Mai in Deutschland ein Feiertag werden solle. Dabei bezog sie sich auf die Forderung der 2021 verstorbenen Holocaust-Überlebende Esther Bejarano. Die Online-Veranstaltung fand in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie statt.

5. Mai 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz

Am 5. Mai 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz für 150 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Bad Windsheim ein Online-Zeitzeugengespräch durch. Kooperationspartner war das Programm "Respekt Coach" von EJSA Rothenburg ob der Tauber.

4. Mai 2022: Zwei Fortbildungen in Würzburg

Am 4. Mai 2022 führte Birgit Mair im Rahmen der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" an der Fritz-Oberthür-Schule in Würzburg zwei Fortbildungen durch. Am Vormittag hielt sie einen Vortrag für Schülerinnen und Schüler zum Thema "Extreme Rechte, Rassismus und Verschwörungsideologien in Franken und im Internet" und am Nachmittag bildete Sie Lehrkräfte zum Umgang mit Desinformation, Halbwahrheiten und rechter Agitation im Unterricht fort. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Akademie Frankenwarte Würzburg statt.

3. Mai 2022: Vortrag „Extreme Rechte, Rassismus in Bayern sowie Verschwörungsideologien und rechte Internetplattformen“ (Online)

Am 3. Mai 2022 führte Birgit Mair einen Vortrag zum Thema „Extreme Rechte, Rassismus in Bayern sowie Verschwörungsideologien und rechte Internetplattformen“ für achtzig Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Fachschule für Heilerziehungspflege Griesstätt durch.

2. Mai 2022: Als Kind in Auschwitz: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz

Am 2. Mai 2022 beteiligten sich etwa 140 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule 1 in Ansbach an einem Zeitzeugengespräch mit der der Holocaust-Überlebenden Eva Franz. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Birgit Mair. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Sie und überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Viele ihrer Familienmitglieder wurden ermordet, darunter ihre Schwester und ihre Mutter. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit Sozialarbeiterin und Diakonin dem Projekt „Respekt Coaches“ von EJSA Rothenburg durchgeführt.

26. April 2022: Moderation "Putins Krieg und die neue Rechte"

Am 26. April 2022 moderierte Birgit Mair im Auftrag der Petra-Kelly-Stiftung die Online-Veranstaltung „Putins Krieg und die neue Rechte“ mit der österreichischen Politikwissenschaftlerin und Trägerin des Bruno-Kreisky-Preises, Natascha Strobl.

25. April 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube

Am 25. April 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube ein Online-Zeitzeugengespräch für die Martinus-Schule Weißliliengasse - Bischöfliche Grund-und Realschule in Mainz durch. Etwa achzig Jugendliche nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie durchgeführt.

25. April 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit dem Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube

Am 25. April 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube ein Online-Zeitzeugengespräch für 17 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Büdingen durch. Knapp zwanzig Erwachsene nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit "Mitmischen - Demokratie leben! e.V. Partnerschaft für Demokratie Östliche Wetterau" durchgeführt.

21. April 2022: Besuch der KZ-Gedenkstätte Westerbork mit der jüdischen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl

Am 21. April 2022 besuchte Birgit Mair gemeinsam mit der jüdischen jüdischen Holocaust-Überlebenden Eva Weyl die KZ-Gedenkstätte Westerbork in den Niederlanden. Dort war Eva Weyl als Kind gemeinsam mit ihren Eltern gefangen. Das Team der Gedenkstätte lud uns zu Kaffe und Imbiss ein. Im Anschluss daran führte uns Bas Kortholt durch das Museum und im Anschluss daran durch das Haus des ehemaligen Lagerkommandanten Konrad Gemmeker.

20. April 2022: Filminterview und Fotodokumentation von Birgit Mair mit der jüdischen Holocaust-Überlebenden Esther Barendse-Boas in Amstelveen

Am 20. April 2022 filmte Birgit Mair die jüdische Holocaust-Überlebende Esther Barendse-Boas in Amstelveen. Sie war zunächst als Kind vom niederländischen Widerstand versteckt worden. Vom NS-Lager Westerbork aus wurde sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie befreit wurde. Esther Barendse-Boas erlaubte Birgit Mair, zahlreiche Fotografien und Dokumente ihrer Familie abzufotografieren.

19. und 20. April 2022: Filminterviews und Fotodokumentation von Birgit Mair mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl in Amsterdam

Am 19. und 20. April 2022 filmte und interviewte Birgit Mair die jüdische Holocaust-Überlebende Eva Weyl in ihrer Wohnung in Amsterdam. Ester Weyl erlaubte Birgit Mair, zahlreiche Fotografien und Dokumente ihrer Familie abzufotografieren. Ein Teil davon wird im Buchprojekt "Die letzten Zeugen" veröffentlicht (Geplanter Druck Ende 2022).

14. April 2022: Videointerview mit einem 94jährigen Holocaustüberlebenden

Am 14. April 2022 filmte Birgit Mair den 94jährigen Holocaustüberlebenden, Herrn E. in Mittelfranken. Das Gespräch dauerte vier Stunden. Der 1927 in Polen geborene Mann sprach erstmals über die nationalsozialistischen Verfolgungen des jüdischen Teils seiner Familie.

9. April 2022: Verleihung der Karl-Bröger-Medaille an Birgit Mair

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Birgit Mair mit der Karl-Bröger-Medaille (Fotorechte: ISFBB e.V.)

Die Rechtsextremismus-Expertin, Aktivistin und Autorin Birgit Mair erhielt am 9. April 2022 gemeinsam mit dem Straßenfest gegen Rassismus die Karl-Bröger-Medaille verliehen. Gefeiert wurde mit mehr als einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg. Die Laudatio für Birgit Mair hielt Rüdiger Löster, der Sprecher des Arbeitskreises der SPD gegen Rechts in NÜrnberg.

Programm der Medaillenverleihung

8. April 2022: Als Kind in Auschwitz: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz

Am 8. April 2022 beteiligten sich etwa 100 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf an einem Zeitzeugengespräch mit der der Holocaust-Überlebenden Eva Franz. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Birgit Mair. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Sie und überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Viele ihrer Familienmitglieder wurden ermordet, darunter ihre Schwester und ihre Mutter.

7. April 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Westerbork-Überlebenden Eva Weyl

Am 7. April 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der jüdischen Westerbork-Überlebenden Eva Weyl ein Online-Zeitzeugengespräch für mehr als einhundert Schülerinnen und Schüler des Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben durch. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern statt.

3. April 2022: Führung zum Thema Opfer des NSU und Erinnerungskultur in Nürnberg

Am 3. April 2022 begleitete Birgit Mair eine elfköpfige Gruppe des Vereins Weilburg erinnert e.V. durch die Nürnberger Altstadt. Die Veranstaltung wurde von Demokratie leben gefördert. Zunächst wurden die Stelen der "Straße der Menschenrechte" besichtigt. Am zentralen Denkmal für die Opfer des NSU ging die Referentin auf die rassistisch motivierten Morde und Bombenanschläge ein und berichtete von ihren Erfahrungen von der Arbeit mit Jugendlichen zu ihrer Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen", die bundesweit mehr als 230 mal gezeigt wurde. Nach der Besichtigung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma wurde der Ort besucht, an dem 1935 die rassistischen "Nürnberger Gesetze" verabschiedet wurden. Wie lange es dauerte, bis auch homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus als solche anerkannt wurden, zeigte die erst spät aufgestellte Stele am Magnus-Hirschfeld-Platz, die ebenfalls in Augenschein genommen wurde. Die Referentin brachte die Gruppe auch zu der erst vor zwei Jahren angebrachten Gedenktafel an einem Gebäude in der Königstraße, wo vor vierzig Jahren ein Nürnberger Neonazi namens Oxner drei dunkelhäutige Menschen ermordete und mehrere schwer verletzte. Danach ging es zum Vertriebenendenkmal, das an zentraler Stelle in der Innenstadt gut sichtbar ist. Ein ähnliches Denkmal fehlt bisher für die Nürnberger Opfer der Shoa. Wohl wird am Platz der ehemaligen liberalen Synagoge an die Pogromnacht erinnert und an Leo Katzenberger, der wegen angeblicher "Rassenschande" von den Nationalsozialisten zum Tode verurteilt worden war. Der Rundgang endete mit einem Blick ins mittelalterliche Nürnberg. Besichtigt wurde die Tafel an der Frauenkirche am Hauptmarkt, dem Ort, an dem im Mittelalter die Synagoge stand. Diese hatte man im 14. Jahrhundert vernichtet und zahlreiche Nürnberger Jüdinnen und Juden ermordet oder vertrieben. 350 Jahre lang durften keine Juden in Nürnberg leben. Zum Schluss des Vortrags führte Birgit Mair die Gruppe zur Sebalduskirche, wo bis heute antisemitische "Judensau" zu sehen ist.

2. April 2022: Führung über das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Am 2. April 2022 begleitete Birgit Mair eine elfköpfige Gruppe des Vereins Weilburg erinnert e.V. über das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Die Veranstaltung wurde von Demokratie leben gefördert. Stationen des Lokalaugenscheins waren unter anderem die nicht fertiggestellte, "Kongresshalle", in der die NSDAP-Parteitage stattfinden sollten sowie die Zeppelintribüne, von wo aus Adolf Hitler zu mehr als zweihunderttausend Zuschauern gesprochen hatte. Mehr als eine Million Anhängerinnen und Anhänger der Nationalsozialisten waren an manchen Jahren zu den NSDAP-Parteitagen nach Nürnberg gepilgert. Die Perspektive der Opfer geht an dem Täterort häufig unter. Insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen sollte diese verstärkt eingenommen werden. Dies wurde insbesondere am Beispiel des Propagandafilms "Triumph des Willens" von Leni Riefenstahl beleuchtet. Jugendliche können zum Beispiel in der praktischen pädagogischen Arbeit mit Hilfe der Methode "Fishbowl" dafür sensibilisiert werden, warum in diesem Film immer nur gutes Wetter zu sehen ist, wie das Einsetzen der Vogelperspektive auf den Betrachter bzw. die Betrachterin wirkt und wie die Opfer nationalsozialistischer Gewalt diese Filme betrachten würden.

28. März bis 1. April 2022: Fortbildungswoche für die Bundeswehr

Vom 28. März bis 1. April 2022 führte Birgit Mair im Auftrag der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. neun Bildungsveranstaltungen für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Oberbayern zu den Themen Querdenkenszene und mit der Szene verwobene Internetplattformen durch. Mehr als zweihundert Soldatinnen und Soldaten nahmen an der Fortbildung teil.

März 2022: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Schorndorf

Vom 14. bis 27. März 2022 war die von Birgit Mair erstellte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Club Manufaktur in Schorndorf zu sehen.

März 2022: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Erlangen

Vom 14. bis 27. März 2022 war die von Birgit Mair erstellte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Albert Schweitzer Gymnasium in Erlangen zu sehen.

März 2022: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in Hamburg

Vom 15. bis 25. März 2022 war die von Birgit Mair erstellte Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Gemeindehaus der Verheißungskirche in Hamburg-Niendorf zu sehen.

24. März 2022: Als Kind in Auschwitz: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz

Am 24. März 2022 beteiligten sich etwa 140 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule in Neustadt an der Aisch an einem Zeitzeugengespräch mit der der Holocaust-Überlebenden Eva Franz in Kooperation mit dem Programm "Respekt Coach" von EJSA Rothenburg. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Birgit Mair. Im Anschluss daran stellen die Schüler/innen und Schüler fragen an die Zeitzeugin. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Sie und überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Viele ihrer Familienmitglieder wurden ermordet, darunter ihre Schwester und ihre Mutter.

24. März 2022: Filminterview mit der Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling

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Lilo Seibel-Emmerling im Alter von 90 Jahren in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 24. März 2022 führte Birgit Mair ein Filminterview mit der 90-jährigen Holocaust-Überlebenden Lilo Seibel-Emmerling in ihrer Wohnung in Nürnberg durch. Mehr zu ihrer Lebensgeschichte erscheint demnächst auf der Internetseite www.die-letzten-zeugen.de

21. März 2022: Als Kind in Auschwitz: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz am Gymnasium Weißenburg (Präsenz)


Die Holocaust-Überlebende Eva Franz am Gymnasium Weißenburg (Foto: Birgit Mair)

Am 21. März 2022 beteiligten sich mehr als siebzig Schülerinnen und Schüler an einer Präsenz-Veranstaltung mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz im Gymnasium in Weißenburg in Mittelfranken. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See. Die Moderation übernahm Birgit Mair. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Sie und überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Viele ihrer Familienmitglieder wurden ermordet, darunter ihre Schwester und ihre Mutter.

18. März 2022: "Zwei Jahre nach Hanau: Viele Fragen offen - Gespräch mit Ajla Kurtović, Schwester des ermordeten Hamza Kurtovic" und Birgit Mair als Gesprächspartnerin und Moderatorin in Nürnberg (Präsenzveranstaltung)

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Ajla Kurtović in Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Unter dem Motto "Zwei Jahre nach Hanau: Viele Fragen offen" fand am Freitag, 18. März 2022 eine Präsenz-Veranstaltung mit Ajla Kurtović, der Schwester des am 19. Februar 2020 bei einem rassistischen Anschlag in Hanau ermordeten Hamza Kurtović statt. Veranstalter war der Arbeitskreises Antirassismus/Antifaschismus der ver.di Mittelfranken. Die Nürnberger Rechtsextremismus-Forscherin Birgit Mair moderierte. Ursprünglich war geplant, dass der Vater des Ermordeten bei der Veranstaltung spricht. Dieser war verhindert und die Schwester des Mordopfers hat eindrucksvoll aus dem Leben der Familie und über ungeklärte Fragen in Bezug auf die rassistisch motivierten Morde und den hessisschen Untersuchungsausschuss berichtet. Zudem beantwortete sie zahlreiche Fragen der 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Vorfeld der Veranstaltung besuchten Ajla Kurtovićund Birgit Mair die Stele für die Opfer des NSU in Nürnberg.
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Ajla Kurtović und Birgit Mair an der Stele für die Opfer des NSU in Nürnberg (Foto: Privat)

16. März 2022: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube


Ernst Grube im Mai 2021 (Foto: Birgit Mair)

Am 16. März 2022 fand in Kooperation mit der Gemeinde Spiegelau ein Online-Zeitzeugengespräch für achtzig Angehörige des Bundesfreiwilligendienstes mit dem 89-jährigen Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube statt. Er beantwortete die Fragen der Jugendlichen. Vielen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen auch noch nach der Veranstaltung, die wir an den Zeitzeugen weitergeleitet haben.

14. März 2022: Ausstellungseröffnung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" mit Birgit Mair in Delmenhorst (Präsenzveranstaltung)

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Ausstellungseröffnung mit Birgit Mair in Delmenhorst (Foto: Jan-Niklas Lühring)

Am 14. März 2022 fand die Eröffnung der Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" mit den 27 ausgebildeten Schülercoaches und dreizehn geladenen Gästen im Willms-Gymnasium Delmenhorst in Niedersachsen statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperaton mit dem Kommunalen Präventionsrat (KPR) der Stadt Delmenhorst durchgeführt. Grußworte sprachen der Bürgermeister der Stadt, Dr. Enno Konukiewitz, die Geschäftsführerin des KPR, Frau Ruth Steffens, der Außenstellenleiter des Gymnasiums, Jan-Niklas Lühring sowie der stellvertretende Schulleiter Karsten Kretzschmar.
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Ausstellungseröffnung mit Birgit Mair in Delmenhorst (Foto: Jan-Niklas Lühring)

11. März 2022: Schülercoachausbildung in Delmenhorst (Präsenzveranstaltung)

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Birgit Mair mit Schülerinnen und Schülern in der Ausbildung (Foto: Privat)

Am 11. März 2022 bildete Birgit Mair am Willms-Gymnasium in Delmenhorst 27 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9f zu Schüler-Coaches aus, um Gruppen selbstständig durch die Ausstellung führen zu können. Klassen anderer Schulen können die Ausstellung, die vom 14. bis 27. März 2022 im Willms-Gymnasium in Kooperaton mit dem Kommunalen Präventionsrat (KPR) der Stadt Delmenhorst zu sehen ist, vor- und nachmittags besichtigen. Für die interessierte Öffentlichkeit ist ein Besuch nachmittags ab 13.15 Uhr möglich. Eine telefonische Anmeldung im Schulsekretariat unter (04221) 5867650 ist unbedingt erforderlich.

9. März 2022: Vortrag "Rechte Bewegungen & Corona-Proteste in Franken – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien dagegen" mit Birgit Mair (Online über Zoom)

Am 9. März 2022 hielt Birgit Mair im Auftrag von Roth ist bunt einen Vortrag über "Rechte Bewegungen & Corona-Proteste in Franken – Erscheinungsformen und Handlungsstrategien dagegen" Hierbei ging sie u.a. auf Internetplattformen ein, die als als Brandbeschleuniger für Verschwörungsideologien wirken.

3. März 2022: Als Kind im KZ Westerbork: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (Online)

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Eva Weyl beim Online-Zeitzeugengespräch (screenshot: Birgit Mair)

Am 3. März 2022 beteiligten sich dreihundert Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums in Viersen an einem Online-Zeitzeugengespräch mit der jüdischen Westerbork-Überlebenden Eva Weyl.

3. März 2022: Als Kind in Auschwitz: Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz (Online)


Die Holocaust-Überlebende Eva Franz zeigt auf ein Foto, auf dem sie mit ihren Eltern zu sehen ist (Foto: Birgit Mair)

Am 3. März 2022 beteiligten sich mehr als achzig Menschen, darunter Angehörige der Zeitzeugin, an einer Online-Veranstaltung mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz. Kooperationspartner waren Planerladen Dortmund gGmbH, Auslandsgesellschaft.de, Bund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V. (BDAJ-NRW e.V.). Die Moderation übernahm Birgit Mair. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Sie und überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück und Bergen-Belsen. Viele ihrer Familienmitglieder wurden ermordet, darunter ihre Schwester und ihre Mutter. 2. März 2022: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube Am 2. März 2022 fand in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst Jena, Projekt Respekt Coaches des Awo Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. ein Online-Zeitzeugengespräch für zwei Klassen einer Berufsfachschule im thüringischen Jena mit dem 89-jährigen Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube statt. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

1. März 2022: Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube

Am 1. März 2022 fand in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst Jena, Projekt Respekt Coaches des Awo Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. ein Online-Zeitzeugengespräch für zwei Klassen einer Berufsfachschule im thüringischen Jena mit dem 89-jährigen Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube statt. Kooperationspartner war die Georg-von-Vollmar-Akademie.

24. Februar 2022: Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard - seine Familie floh nach Frankreich und kämpfte in der Resistance gegen die Nazis


Horst Bernard in seiner Wohnung in Saarbrücken (Foto: Birgit Mair, April 2021)

Mehr als fünfzig Menschen beteiligten sich am 24. Februar 2022 an einem Online-Zeitzeugengespräch mit Horst Bernard, das in Kooperation mit mit dem Jugendforum Nordstadt / Planerladen Dortmund gGmbH stattfand. In Anschluss an den einstündigen Vortrag wurden zahlreiche Fragen aus dem Publikum gestellt. Horst Bernard wurde 1932 als Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter geboren. Die Eltern waren im saarländischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten aktiv. Nachdem das Saarland 1935 nationalsozialistisch wurde, floh die Familie nach Frankreich, wo sich die Eltern der Résistance anschlossen und überlebten. Horst Bernard berichtet im Online-Zeitzeugengespräch von den nationalsozialistischen Verfolgungen und den Widerstandsleistungen seiner Eltern.

23. Februar 2022: Präsenz-Veranstaltung für die Bundeswehr

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Birgit Mair beim Vortrag (Foto: Akademie Frankenwarte)

Am 23. Februar 2022 hielt Birgit Mair im Auftrag der Akademie Frankenwarte vier Vorträge über "Rechtsradikalismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen und die Rolle rechter Plafformen und Netzwerke" für insgesamt 150 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.

22. Februar 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz für das Käthe-Kollwitz-Gymnasium Hannover

Am 22. Februar 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz ein Online-Zeitzeugengespräch für 150 Schüler/Innen und Lehrkräfte de Gymnasiums Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover durch.

21. Februar 2022: Präsenz-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz in der FOS/BOS Weiden


Gebannt lauschten die Schüler/innen der FOS/BOS Weiden dem Vortrag von Eva Franz
(Foto: Birgit Mair)

Am 21. Februar 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz ein Präsenz-Zeitzeugengespräch für 140 Schüler/Innen und Lehrkräfte der FOS/BOS Weiden durch. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern statt. Es war das erste Zeitzeugengespräch mit Eva Franz in Präsenz an einer Schule seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020.

15. Februar 2022: Online-Vortrag "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Präsenz)

Am 15. Februar 2022 hielt Birgit Mair einen Online-Vortrag zu extrem rechten Bewegungen in Franken. Es wurde auch erklärt, wie man rechte Internetauftritte und Medienplattformen erkennen kann und wie die Querdenkenbewegung politisch zu verorten ist. An der Veranstaltung beteiligten sich 117 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Hans-Sachs-Gymnasiums Nürnberg. Die Verantaltung fand im Zusammenhang mit der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern statt. MdL Arif Tasdelen sprach als Schulpate ein Grußwort.

14. Februar 2022: Fortbildung zu Ausstellungsbegleiter*innen am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Präsenz)

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Ausstellungstafeln und Medientisch im Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Foto: Birgit Mair)

Am 14. Februar 2022 führte Birgit Mair den dritten Teil der Ausbildung von elf Schülerinnen und Schülern eines P-Seminars zu Ausstellungsbegleitern der neuen Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg durch.

7. Februar 2022: Fortbildung zu Ausstellungsbegleiter*innen am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Präsenz)

Am 7. Februar 2022 führte Birgit Mair den zweiten Teil der Ausbildung von elf Schülerinnen und Schülern eines P-Seminars zu Ausstellungsbegleitern der neuen Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg durch.

31. Januar 2022: Fortbildung zu Ausstellungsbegleiter*innen am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg (Präsenz)

Am 31. Januar 2022 führte Birgit Mair den ersten Teil der Ausbildung von elf Schülerinnen und Schülern eines P-Seminars zu Ausstellungsbegleitern der neuen Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg durch.

27. Januar 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz für das Gymnasium Bad Nenndorf

Am Auschwitz-Gedenktag, dem 27. Januar 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz ein Online-Zeitzeugengespräch für sechs Klassen des Gymnasiums in Bad Nenndorf (Niedersachsen) durch. Etwa 120 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nahmen an der Veranstaltung teil und stellten Fragen an die Zeitzeugin.

24. Januar 2022: Online-Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz für die Städtische Wirtschaftsschule Erlangen

Am 24. Januar 2022 führte Birgit Mair gemeinsam mit der Auschwitz-Überlebenden Sintezza Eva Franz ein Online-Zeitzeugengespräch für fünf Klassen der Städtischen Wirtschaftsschule Erlangen durch. Die zunächst in Präsenz geplante Veranstaltung musste wegen der hohen Inzidenzen und der damit verbundenen Gefahr am Corona-Virus zu erkranken, kurzfristig auf das Online-Format verlagert werden. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nahmen an der Veranstaltung in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar-Akademie teil und stellten Fragen an die Zeitzeugin.

10. Januar 2022: Expertise "Zeitzeugeninterviews" für ein P-Seminar des Hans-Sachs-Gymnasiums Nürnberg

Am 10. Januar 2022 unterstützte Birgit Mair ein P-Seminar am Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg mit ihrem Fachwissen. Thema war die professionelle Vorbereitung und Durchführung von Zeitzeugengesprächen. 12 Schüler*innen und eine Lehrkraft nahmen daran teil.

11. Januar 2022: Ausstellungseröffnung im Gymnasium Tutzing

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Ausstellungseröffnung im Gymnasium Tutzing (Foto: Birgit Mair)

Am 11. Januar 2022 eröffnete Birgit Mair die neue Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern mit einem Vortrag im Gymnasium Tutzing. Etwa zwanzig Interessierte nahmen daran teil. Zahlreiche Grußworte wurden gesprochen, unter anderem vom Landrat, der Bürgermeisterin von Tutzing, einer Lehrkraft, dem Schulleiter und einer Schülervertreterin.

Tätigkeitsberichte der Arbeit des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. von 2004 bis 2021

Tätigkeitsbericht 2021

Tätigkeitsbericht 2020

Tätigkeitsbericht 2019

Tätigkeitsbericht 2018

Tätigkeitsbericht 2017

Tätigkeitsbericht 2016

Tätigkeitsbericht 2015

Tätigkeitsbericht 2014

Tätigkeitsbericht 2013

Tätigkeitsbericht 2012

Tätigkeitsbericht 2011

Tätigkeitsbericht 2010

Tätigkeitsbericht 2009

Tätigkeitsbericht 2005 bis 2008

Veranstaltungen im Jahr 2021

Im Jahr 2021 fanden 67 Bildungsveranstaltungen statt, die überwiegend digital durchgeführt wurden. Zum Vergleich: In den Jahren vor dem Corona-Lockdown hatten wir jeweils ca. 110 Veranstaltungen pro Jahr durchführen können. Wir freuen uns daher über Spendengelder auf folgendes Konto: ISFBB e.V. IBAN: DE10700205000008893000 / Stichwort: Spende / BIC: BFSWDE33MUE / Bank für Sozialwirtschaft München.

Die 2021 durchgeführten Veranstaltungen im Einzelnen:

15. Dezember 2021: Experteninterview für ein P-Seminar des Helene-Lange-Gymnasiums

Am 15. Dezember 2021 führte Birgit Mair ein Experteninterview für ein P-Seminar des Helene-Lange-Gymnasiums zum Thema Verschwörungstheorien durch.

6. Dezember 2021: "Naturliebe und Menschenhass - Völkische Siedler*innen in Bayern" - Moderation einer Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung

Am 6. Dezember 2021 moderierte Birgit Mair im Auftrag der Petra-Kelly-Stiftung die Veranstaltung "Naturliebe und Menschenhass - Völkische Siedler*innen in Bayern" mit der preisgekrönten Politologin, Journalistin und Buchautorin Andrea Roepke als Referentin. Zwei in Präsenz geplante Veranstaltungen zu dem Thema wurden infolge der Pandemie auf eine Veranstaltung zusammengefasst und fanden im Online-Format statt. Mehr al
 
Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de