Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
Druckversion

15. September 2019: Die letzten Zeugen des Holocaust berichteten auf unserer gleichnamigen Veranstaltung in Nürnberg

Auf der mit mehr als dreihundert Menschen sehr gut besuchten Veranstaltung herrschte für das Publikum Fotografierverbot. Einige ausgewählte Fotos finden Sie hier. Fotoanfragen bitte an info@isfbb.de =""
Fritz Pilz, Klara Gorlatschowa und Siegfried Heilig berichteten als letzte Zeugen des Holocaust. In der Mitte mit Mikro zu sehen ist Moderatorin Birgit Mair (ISFBB), rechts hinten im Bild Ulli Schneeweiß (ver.di) (Foto: Rüdiger Löster)

=""
Blumenschmuck auf dem Podium (Foto: ver.di Mittelfranken)

=""
Mehr als dreihundert Menschen hörten den letzten Zeugen des Holocaust im Saal Korn's zu, weitere vierzig lauschten im angrenzenden Terrassencafé. (Foto: Roland Sauer)

=""
Siegfried Heilig berichtete von seinen Verfolgungen durch die Nationalsozialisten. (Foto: Rüdiger Löster)

=""
Der 91-Jährige Fritz Pilz berichtete von seinen Verfolgungen durch die Nationalsozialisten (Foto: ver.di Mittelfranken)

=""
Klara Gorlatschowa (Mitte) berichtete in russischer Sprache über ihre Verfolgungen in der von Deutschen besetzten Sowjetunion. Links im Bild Moderatorin Birgit Mair, rechts im Bild: Dolmetscherin Julia Chakhina (Foto: Roland Sauer)

=""
Siegfried Heilig (rechts im Bild) berichtete vom Überleben seiner Famile im Versteck. Links im Bild der Holocaust-Überlebende Fritz Pilz, in der Mitte Birgit Mair (Foto: Roland Sauer)

=""
Viktor Schulika, Eilin Herrmann (Mitte) und Anja Schaller präsentierten das Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello von Gideon Klein (1919-1945). Der 1945 im KZ Fürstengrube ermordete jüdische Komponist schrieb das Werk 1944 während seiner Gefangenschaft im KZ Theresienstadt. (Foto: Rüdiger Löster) =""
Jo-Achim Hamburger, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg spricht ein Grußwort. (Foto: ver.di Mittelfranken)

=""
Erich Schneeberter, der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern spricht ein Grußwort. (Foto: Roland Sauer)

=""
Ulli Schneeweiß von der Gewerkschaft ver.di Mittelfranken begrüßte die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen (Foto: Rüdiger Löster)

=""
Mehr als dreihundert Menschen lautschten den Berichten der letzten Zeugen des Holocaust (Foto: Rüdiger Löster)



=""
Verabschiedungszene (Foto: Rüdiger Löster)

=""
Verabschiedungszene (Foto: Rüdiger Löster)

Am 84. Jahrestag der Verkündung der rassistischen "Nürnberger Gesetze" kamen mehr Menschen, als der Veranstaltungsraum fassen konnte. Insgesamt lauschten 350 Interessierte den berührenden Lebensberichten von Eva Franz, Siegfried Heilig, Klara Gorlatschowa und Fritz Pilz im Nürnberger Gewerkschaftshaus. Auch viele Familienangehörige und Freunde der Holocaust-Überlebenden nahmen an der Veranstaltung teil. Jo-Achim Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg und Erich Schneeberger, Vorsitzender des Landesverbandes deutscher Sinti und Roma in Bayern, hielten Grußworte. Cellistin Eilin Herrmann und ihr Ensemble präsentierten das Streichtrio des 1945 ermordeten jüdischen Komponisten Gideon Klein. Birgit Mair (ISFBB e.V.) und Ulli Schneeweiß (ver.di) moderierten die Veranstaltung. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Gewerkschaft ver.di Mittelfranken für die finanzielle und organisatorische Unterstützung, an die Holocaust-Überlebenden Eva Franz, Klara Gorlatschowa, Fritz Pilz und Siegfried Heilig sowie an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von ver.di und ISFBB, die zum Gelingen dieses historisch bedeutsamen Ereignisses beigetragen haben.

 
Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de