Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Crowdfunding-Spendenkampagne für das Buch "Die letzten Zeuginnen und Zeugen" (Neudruck 2024)


Dieses 384 Seiten umfassende Werk von Birgit Mair muss neu gedruckt werden. Damit wir es wieder für 20 Euro anbieten können, bitten wir um Spendengelder!

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Spendenkampagne. Das geht ganz einfach:

1. Sie überweisen einen Betrag Ihrer Wahl auf das unten genannte Konto.
2. Ab einer Spende von 50 Euro kann Ihr Name als Unterstützer*in im Buch genannt werden. (Auch anonyme Spenden sind möglich)
3. Ab einer Spende von 300 Euro kann das Logo Ihrer Initiative, Organisation, Stiftung usw. im Buch abgedruckt werden. Schicken Sie das Logo bis spätestens 20. April 2024 an info@isfbb.de

Spendenkonto:

ISFBB e.V.
IBAN: DE59 3702 0500 0008 8930 00

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Verwendungszweck ohne Namensnennung: Spende Buch anonym

Wie lange läuft die Spendenkampagne?

Die Spendenkampagne läuft bis zum 30. Juni 2024.

Inhalte des Buches

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Birgit Mair, Mitarbeiterin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e. V. (ISFBB), portraitiert vierzehn Menschen, die die nationalsozialistischen Verfolgungen als Kinder oder Jugendliche nur mit viel Glück überlebten. Mair hat mit den Überlebenden ausführliche Gespräche geführt und mit einigen von ihnen jahrelang an Schulen und in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Mehr als fünfhundert Zeitzeugengespräche wurden mittlerweile durchgeführt.

Portraitiert werden folgende Holocaust-Überlebenden

  • Esther Bejarano (1924-2021): Die Antifaschistin und Musikerin überlebte das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und einen Todesmarsch
  • Charlotte Knobloch (91) überlebte als Kind mit falscher Identität im fränkischen Dorf Arberg und ist heute Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
  • Lilo Seibel-Emmerling (91) überlebte als Tochter eines jüdischen Vaters unter schwierigsten Bedingungen in Berlin. In der Nachkriegszeit war sie eine der ersten weiblichen Europaabgeordneten (SPD).
  • Ernst Grube (91) überlebte als Kind einer jüdischen Mutter das NS-Lager Milbertshofen und das Ghetto Theresienstadt
  • Eva Rößner (1926-2020) überlebte als Kind eines jüdischen Kommunisten in Nürnberg, der damaligen Stadt der NSDAP-Reichsparteitage.
  • Peggy Parnass (96) wurde in der Nachkriegszeit durch ihre kritischen Gerichtsreportagen bekannt. Als jüdisches Kind überlebte sie durch einen Kindertransport nach Schweden.
  • Die Recherchen für das Buch führten die Holocaust-Forscherin auch in die Niederlande, wo die jüdische Überlebende des KZ Westerbork, Eva Weyl (88) lebt. Sie beschreibt die "perfide Scheinfeld" des Lagers.
  • Horst Bernard (91) Der Saarbrückener überlebte als Sohn eines jüdischen Vaters, dessen Eltern bis 1945 in der französischen Résistance aktiv waren, im Exil in Frankreich.
  • Mit der Biografie der Wahl-Nürnbergerin Klara Gorlatschowa (85) wird das Schicksal einer jüdischen Familie nachgezeichnet, die den Naziterror in den besetzten Teilen der Sowjetunion erleiden musste.
  • Franz Rosenbach (1927-2012) überlebte als Sinto das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie das KZ Buchenwald
  • Eva Franz (83) überlebte als Kind einer Sinti-Familie das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die KZ Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen.
  • Der Sinto Siegfried Heilig (1934-2021) überlebte mit seiner Familie in Viehställen und im Wald.
  • Josef Jakubowicz (1925-2013) überlebte als Kind einer jüdischen Familie die KZ Mittelbau-Dora, Groß-Rosen, Flossenbürg und Bergen-Belsen.
  • Fritz Pilz (1928-2020) Pegnitz musste als Kind einer jüdischen Mutter Zwangsarbeit leisten. Nach dem Krieg zog der Halbwaise nach Lauf an der Pegnitz.


  • Neben den Kurzportraits der vierzehn Holocaust-Überlebenden informiert das Buch unter anderem über den Kampf der Überlebenden um Entschädigung für das erlittene Unrecht sowie über weitere Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen in der Nachkriegszeit. Dokumentiert werden jedoch auch Momente der Selbstermächtigung: Solidarisches Engagement in Überlebenden-Verbänden, Kampf gegen Neonazis und nicht zuletzt die wichtige Arbeit als Zeitzeuge oder Zeitzeugin.

    Das Besondere an dem Buch sind die vielen Dokumente und Fotos aus privaten Familienalben, die die Holocaust-Überlebenden bzw. ihre Angehörigen der Autorin zur Verfügung stellten. Acht der im Buch portraitierten Zeuginnen und Zeugen des NS-Terrors leben noch und haben aktiv an der Erstellung des Werkes mitgearbeitet.

    Spendenbescheinigungen

    Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung aus. Schicken Sie Ihre Adresse per E-Mail an info@isfbb.de oder rufen Sie uns an unter 0911 54055934.

    Rückfragen und Kontakt

    Fragen beantwortet Ihnen Buchautorin Birgit Mair gerne per E-Mail an info@isfbb.de oder telefonisch unter 0911 54055934

    Danke an die bisherigen Spender*innen

  • AK Antirassismus/Antifaschismus ver.di Mittelfranken
  • Eva Weyl, Holocaust-Überlebende
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