
Buchbestellung "Ernest Glaser - Ein Berliner Jude
überlebte den Holocaust in Shanghai" (Autorin: Birgit
Mair, Erscheinungsjahr 2025, 132 Seiten)
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Pressemitteilung: Neues Buch von Birgit Mair
erschienen: „Ernest Glaser – ein Berliner Jude überlebte
den Holocaust in Shanghai“
Nicht oft im Leben hat man die Chance, ein Buch über einen
Menschen zu veröffentlichen, der 101 Jahre alt ist und der
noch dazu den Holocaust überlebte, resümiert Buchautorin
Birgit Mair, die Ernest Glaser im September 2024 in den
USA besuchte und zu seiner Lebensgeschichte interviewte.
Der hochbetagte Mann, der im März 1924 in
Berlin-Charlottenburg als Ernst Adolf Berthold Glaser
geboren wurde, überlebte wie weitere Mitglieder seiner
Familie den Holocaust durch die Flucht nach Shanghai und
suchte nach Kriegsende eine neue Heimat in den USA. Die
größtenteils in Berlin ansässige Verwandtschaft zerstreute
sich infolge des Nazi-Terrors in alle Welt: Südafrika,
Kuba, Uruguay, China, USA. Wer, wie Ernest Glasers Tante
Johanna Cohn, glaubte, die Nazis würden ihr nichts tun,
weil sie eine Kriegerwitwe sei, wurde ermordet. Das 132
Seiten umfassende Werk beleuchtet Ernst Glasers Kindheit
und Jugend in Berlin, gibt interessante Einblicke in das
kulturelle Leben der assimilierten jüdischen Familie und
stellt dar, wie sehr die antisemitischen Verordnungen der
Nationalsozialisten das Leben der Glasers zunehmend
erschwerten. Im Juni 1939 gelang die Flucht nach Shanghai,
in die einzige Stadt, in die man zu dieser Zeit ohne Visum
einreisen durfte. Ein historischer Abriss ordnet die
damalige politische Situation der von westlichen und
japanischen Kolonialmächten aufgeteilten asiatischen Stadt
ein und stellt die Umstände dar, unter denen Ernst Glaser
und seine Eltern ihr Leben nun in einfachsten
Verhältnissen meisterten. Die letzten zwei Jahre bis zum
Kriegsende in Ostasien mussten die Glasers wie zahlreiche
andere dort lebende Jüdinnen und Juden im so genannten
Shanghaier Ghetto verbringen. Das Buch schildert
abschließend das Leben des Zeitzeugen in der Wahlheimat
USA und endet mit einem Appell an die Nachwelt.
Die Biografie wird illustriert durch zahlreiche bisher
unveröffentlichte Familienfotos und Dokumente aus dem
Privatarchiv von Ernest Glaser sowie durch informative
Grafiken, die in Zusammenarbeit mit dem hochbetagten
Zeitzeugen erstellt wurden. |