Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Das Nürnberger Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. führt Projekte zu folgenden Themen durch und erstellt dabei folgende Leistungen:

Themen

  • Aufarbeitung des Nationalsozialismus
  • Erscheinungsformen des heutigen Neonazismus und Rassismus, neuerer extrem rechter Erscheinungsformen sowie Rechtspopulismus
  • Holocaustforschung, Antisemitismus und Antiziganismus
  • Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti
  • Flucht und Asyl
  • Menschenrechtsbildung und praktische Menschenrechtsarbeit

Leistungen

  • Organisation und Durchführung von Bildungsprojekten
  • Aus- und Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Zeitzeugenbegegnungen mit Holocaust-Überlebenden
  • Ausstellungen, Publikationen, Dokumentarfilme
  • Evaluation, Recherche
  • Forschungsprojekte

Neue ISFBB-Publikation: Die letzten Zeugen - Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden an Schulen

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Die von Birgit Mair 2019 verfasste Publikation "Die letzten Zeugen - Meine Arbeit mit Holocaust-Überlebenden an Schulen" kann ab sofort über E-Mail an info@isfbb.de oder telefonisch 0911 / 54 055 934 bestellt werden. (96 Seiten, Preis: 6 Euro zzgl. 2 Euro Versandkosten). Die Broschüre beleuchtet insbesondere die Zusammenarbeit mit Eva Franz, Siegfried Heilig, Klara Gorlatschow, Fritz Pilz, Franz Rosenbach und Josef Jakubowicz. Neben den biographischen Berichten während der nationalsozialistischen Verfolgungen und dem Schicksal der Familienmitglieder werden im Kapitel "Befreit und doch nicht frei" unter anderem Diskriminierungserfahrungen der Überlebenden in der Nachkriegszeit beleuchtet sowie die Erfahrungen der Autorin bei 270 Zeitzeugengesprächen an bayerischen Schulen im Zeitraum von vierzehn Jahren skizziert und bewertet. Das bilderreiche Büchlein ist für Jugendliche ab 14 Jahren sowie für Erwachsene geeignet. Gefördert wurde die Publikation innerhalb des Bundesprogramms "Demokratie leben".

Bildungsangebote 2019

Unsere Bildungsangebote für 2019/2020 zum Ausdrucken (2 Seiten, PDF-Format)

Termine 2019

18. September 2019: Ausstellungseröffnung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" in Nürnberg

18. September 2019, 11.30 bis 13 Uhr, Eröffnung der Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag von Birgit Mair im Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail an ulli.schneeweiss@verdi.de. Veranstalter: ver.di Mittelfranken.

9. November 2019: Erstes NSU-Bombenopfer Mehmet O. berichtet in Treuchtlingen

9. November 2019, 17 Uhr, Kulturzentrum Forsthaus, Am Schlossberg 1, Treuchtlingen. Kaffee und Kuchen gegen Spende ab 16 Uhr. Eintritt 12 Euro.

Mehmet O. überlebte als damals 18-Jähriger den ersten NSU-Bombenanschlag auf die von ihm geführte Kneipe "Sonnenschein" in der Nürnberger Scheurlstraße. Noch immer sind viele Fragen ungeklärt. Birgit Mair moderiert die Veranstaltung und informiert über den aktuellen Stand der NSU-Aufarbeitung. Im Hauptteil der Veranstaltung berichtet Mehmet O. von seinem Leben vor und nach dem Anschlag.

Veranstalter: "So fremd? So nah? Verein für Interkulturelle Begegnungen e.V." im Rahmen des Gedenkens an die Reichspogromnacht.

21. November 2019: Vortrag "Rechter Antifeminismus in Franken" in Erlangen

21. November 2019, 19 Uhr, Frauenzentrum Erlangen e.V., Gerberei 4. Eintritt 5 bzw. 3 Euro.

Birgit Mair setzt sich in ihrem Vortrag kritisch mit dem rechten Feldzug gegen Feminismus und Genderismus sowie mit Sexismus und Femiziden auseinander. Sie geht dabei insbesondere auf frauenfeindliche Bewegungen in Franken ein. Zudem beurteilt sie die Errungenschaften und Bedeutung von Gender Mainstreaming für die Gesellschaft.

Für alle Veranstaltungen gilt der Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. § 6 VersG / Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren

Verlinkungen

  • Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
  • Link zur Internetseite der Ausstellung

    Die Erstellung dieser Homepage wurde unterstützt mit Geldern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
     
    Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
    Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de