Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Schneller Überblick über unsere realisierten Projekte

Tätigkeitsberichte des ISFBB von 2005 bis 2008 sowie Referenzen (8 Seiten, PDF)

Zeitzeugengespräch mit zwei Überlebenden des KZ Mittelbau-Dora am 15. Juni 2009 in Nürnberg

Am 15. Juni 2009 fand im Nürnberger Berufsbildungszentrum ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach (Sinto, überlebte u.a. Auschwitz und Mittelbau-Dora) sowie Josef Jakubowicz (Jude, überlebte u.a. Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen statt.

Die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" wird vom 15. Juni 2009 bis 14. Juli 2009 im BBZ, Äußere Bayreuther Straße 8, Nürnberg, präsentiert.

Unsere Tätigkeiten im Einzelnen

Ausstellung und Zeitzeugengespräch im Pirckheimer Gymnasium Nürnberg

Im Pirckheimer Gymnasium Nürnberg organisierte die Gruppe "Schule ohne Rassismus" ein Zeitzeugengespräch mit dem Sinto Franz Rosenbach, der Auschwitz überlebte. Begleitend wurde die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" präsentiert.

Ausstellungseröffnung in Markt Erlbach

An der Volksschule Markt Erlbach fand am 8. Mai 2009 die Eröffnung der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Die Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair hielt einen Vortrag zum Rechtsradikalismus in Franken.

Lehrerfortbildung zu "Rechtsextremismus in Franken" an der Beruflichen Schule III Fürth

Innerhalb des Xenos-Bundesprojekts "Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus" fand am 8. Mai 2009 fand in der Fürther Berufsschule III eine Lehrerfortbildung zum Thema "Rechtsextremismus in Franken" statt.

Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus im Jugendhaus

Im städtischen Kinder- und Jugendhaus BrIXX fand ein interaktiver Workshop zu Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus statt.

Bücherverbrennungen 1933 in Nürnberg und Erlangen

Die Evangelische Studierendengemeinde Nürnberg organisierte in Kooperation mit unserem Projekt „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus“ zwei Veranstaltungen zu den NS-Bücherverbrennungen des Mai 1933 in Nürnberg und Erlangen. Im Rahmen des Tacheles-Projekts sollen u.a. regionalhistorische Konzepte zur Erforschung und Vermittlung des Nationalsozialismus vorgestellt und entwickelt werden.



Das gegenwärtige Bild der NS-Bücherverbrennungen wurde stark geprägt durch den Auftritt des Reichspropagandaministers Goebbels bei der Aktion am 10. Mai 1933 auf dem Opernplatz (heute Bebelplatz) in der damaligen Reichshauptstadt Berlin. Fälschlicherweise gingen auch Fachleute lange Zeit davon aus, Goebbels sei der eigentliche Drahtzieher der Bücherverbrennungen gewesen. Tatsächlich aber wurden zwei Drittel der 94 heute dokumentierten öffentlichen Bücherverbrennungen durch nationalsozialistische Studierende und/oder Verbände der Hitler-Jugend (HJ) federführend organisiert.

Aktive Rolle vieler Studierender

Zwischen April und Oktober 1933 brannten in Deutschland über neunzig Scheiterhaufen, auf denen zehntausende Werke pazifistischer, jüdischer, marxistischer oder anderweitig nicht ins NS-System passender Schriftsteller/innen zerstört wurden. Auch in Nürnberg, Erlangen, Bamberg und Coburg brannten Werke, die auf den Schwarzen Listen standen und die für immer aus öffentlichen und privaten Bibliotheken sowie aus den Buchhandlungen verschwinden sollten. Die „Aktion wider den undeutschen Geist“, wie die Bücherverbrennungsaktion der reichsweiten „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) genannt wurde, wurde in Nürnberg und Erlangen von den „einheimischen“ Studierenden organisiert.

Die Voraussetzungen dafür waren optimal: In Erlangen konnte der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ bereits bei den AStA-Wahlen 1930 die absolute Mehrheit der Stimmen verbuchen. Jüdische Studierende und liberale Professoren bekamen die pro-nationalsozialistische Atmosphäre bereits weit vor 1933 zu spüren. Obwohl die Nürnberger Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in der Findelgasse erst seit 1930 institutionell gefestigt war, schaffte es auch die dortige, zahlenmäßig kleine Studierendenschaft, am 10. Mai 1933 eine öffentliche Verbrennung unliebsamer Schriften unter dem Motto "Wider Schund und Schmutz" auf dem „Adolf-Hitler-Platz“ (heute Hauptmarkt) zu organisieren.

Vortrag Bücherverbrennungen in Nürnberg und Erlangen

Birgit Mair beschrieb in ihrem Vortrag am Donnerstag, 7. Mai 2009, welche Rolle die Studierendenorganisationen bei der Durchführung der Bücherverbrennungen Nürnberg und Erlangen spielten. Behandelt wurde auch die Frage, welche Folgen die frühe Zusammenarbeit von Studierenden mit NS-Organisationen auf das Leben der jüdischen Studierenden und der jüdischen Bevölkerung in beiden mittelfränkischen Städten hatte. Exemplarische Zitate aus Werken bekannter und weniger bekannter indizierter Schriftsteller/innen rundeten den Vortrag ab.

Führung: „Tausend Meter NS-Geschichte“

Am 10. Mai 2009 fand eine Stadtführung unter dem Motto „Tausend Meter NS-Geschichte“ statt. Ausgangspunkt ist der Nürnberger Hauptmarkt, ehemals „Adolf-Hitler-Platz“, wo am 10. Mai 1933 die Nürnberger Bücherverbrennung stattfand. Birgit Mair zeigt anhand einer ausgewählten Route verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen auf und diskutiert die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf das Leben insbesondere der jüdischen Nürnberger/innen. Im Anschluss wurde das Projekt „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus“ (Laufzeit 2009 bis 2012) vorgestellt, in dessen Rahmen die Führung stattfand.

Seminar Rechtsextremismus mit Schwerpunkt Jugendsozialarbeit an der Fachhochschule Nürnberg

Zum zweiten Mal führten wir an der Evangelischen Stiftungsfachhochschule Nürnberg am 23. April 2009 ein Seminar mit Studierenden der Sozialpädagogik zum Thema Rechtsextremismus mit Schwerpunkt Rechtsextremismus in der Jugendsozialarbeit durch. Anhand einer Typisierung von rechtsextremen Akteuren, mit denen unterschiedlich umgegangen werden sollte, wurde der u.a. von uns entwickelte konfrontativ-systemische Ansatz zum Umgang mit Rechtsextremisten in der Jugendarbeit vorgestellt.

Ausstellung "Rechtsradikalismus" in der Hauptschule Wilhermsdorf

Am 20. April 2009 eröffneten wir im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum München die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern". Die Ausstellung ist bis Ende April 2009 in der Hauptschule Wilhermsdorf zu sehen.

Besuch der Gedenkstätte Buchenwald

Am 9. April 2009 besuchten wir die Gedenkstätte Buchenwald. Im Archiv der Gedenkstätte suchten wir Gegenstände aus, die bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen KZ-Gelände gefunden wurden. Einige Gegenstände (Löffel, Becher, Schüssel, Effektenmarke) erhalten wir bis 2014 als Leihgabe für die Ausstellung über den ehemaligen Buchenwald-Häftling Franz Rosenbach. Die Ausstellung ist voraussichtlich ab Ende Juni 2009 buchbar.

Forschungen im Bundesarchiv Berlin

Am 14. und 15. April 2009 forschten drei Mitarbeiter/innen des ISFBB e.V. im Bundesarchiv Berlin zu folgenden Projekten: 1. Nationalsozialistisches Lager Kematen/Tirol (U-Verlagerung, betrieben von MBB, Tarnname "Seelachs"). 2. Arbeitserziehungslager Langenzenn 3. Bücherverbrennungen 1933 in Nürnberg und Erlangen

Zeitzeugengespräch mit ehemaligem polnischen Zwangsarbeiter

Am 18. April führten wir gemeinsam mit einem Journalisten der Nürnberger Nachrichten ein Zeitzeugengespräch mit Herrn Wietrzyk durch. Der damals 19-Jährige wurde 1940 von den Nationalsozialisten zur Zwangsarbeit nach Wiesbaden deportiert. Er überlebte den Nationalsozialismus bei einem Bauern in Wiesbaden/Igstadt und lebt seit 1955 in Nürnberg. Herr Wietrzyk schenkte uns seinen Zwangsarbeiter-Pass für die Bildungsarbeit.

Zeitzeugengespräch am Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach

Am 18. März 2009 führten wir am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach durch. Vor einem gebannten Publikum berichtete der Sinto Franz Rosenbach von seinen Verfolgungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau, Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Ausstellung "Rechtsradikalismus" in der Realschule Zirndorf

Am 23. März 2009 eröffneten wir im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum München die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern". Die Ausstellung war im März in der Realschule Zirndorf zu sehen.

Vortrag "Rechtsextremismus in Franken 2004-2009"

Im Rahmen der Seminarreihe "Rechtsextremismus gestern und heute" des Runden Tisches Ziegelsein, des Kulturladens Ziegelstein sowie des Jugendtreffs Ziegelstein BRiXX hielten wir einen multimedialen Vortrag zum den rechtsextremistischen Erscheinungsformen der letzten fünf Jahre in Franken.

Lehrerfortbildung in der Staatlichen Berufsschule Roth

Im Rahmen der an der Schule präsentierten Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" wurde am 16. März 2009 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung München ein Vortrag über "Rechtsextremismus in Franken" durchgeführt. Anschließend wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" präsentiert sowie Methoden zur Bearbeitung des Themas mit Jugendlichen vorgestellt.

Ausstellungseröffnung "Überlebensberichte" im Kulturladen Ziegelstein

Die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" wurde am 14. März 2009 im Nürnberger Kulturladen Ziegelstein in Anwesenheit des Zeitzeugen eröffnet.



Ausstellungseröffnung mit Birgit Mair, Josef Jakubowicz und Erika Faul (v.l.n.r.)

Argumentationstraining in Weißenburg

Durchführung eines Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen für Beschäftigte und Freunde des Jugendzentrums Weißenburg am 24.01.2009.

Rechtsextremismus - Umgang mit Problemen und präventive Maßnahmen in der Akademie für politische Bildung Tutzing am 26./27.11.2008

Im Rahmen eines Fortbildungsseminars für Lehrkräfte an Hauptschulen stellten wir am 26.11.2008 unsere Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus vor. Am 27.11.2008 berichteten wir in Kooperation mit Norbert Trütschel von der Hauptschule am Turm/Neustadt Aisch über unsere Zeitzeugenprojekte.

Vortrag "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen und Erscheinungsformen des Rechtsextremismus" in Wannbach/Pretzfeld am 13.11.2008

Für Religionspädagog/innen aus dem Landkreis Forchheim und aus Mittelfranken hielten wir im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Vielfalt tut gut ein Seminar zum Thema "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" sowie zu den Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in Franken ab.

Seminare gegen Rechtsextremismus sowie Begegnung mit einem Auschwitz-Überlebenden in Eggolsheim am 12., 18. und 20. und 28. November 2008

Die Schüler der 8. und 9. Klasse der Volksschule Eggolsheim wurden im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" zum Thema Rechtsextremismus aufgeklärt. Zudem konnten sie an einer Begegnung mit dem KZ-Überlebenden Franz Rosenbach teilnehmen. Am 28.11. fand eine Multiplikatoren-Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema Rechtsextremismus statt.

22. Oktober 2008: "Der Nazis neue Kleider" in der Grundschule Igensdorf

Die Lehrkräfte des Berufsschulzentrums Forchheim erhielten im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" einen Vortrag zum Thema Rechtsextremismus. Die Anschließende Diskussion diente dem Austausch über die jüngsten Ereignisse in Weißenohe. Dort kam es drei Tage vor der Landtagswahl in Bayern von Seiten einiger Rechtsextremisten zu massiven Drohungen und Einschüchterungsversuche gegenüber Erstklässler/innen aus dem benachbarten Weißenohe.

17. Oktober 2008: "Der Nazis neue Kleider" im BSZ Forchheim

Die Lehrkräfte des Berufsschulzentrums Forchheim erhielten im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" einen Vortrag zum Thema Rechtsextremismus.

16. und 28. Oktober 2008: Aufklärung über Rechtsextremismus in der Volksschule Hallerndorf

Wir führten im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" eine Fortbildung für Lehrer zu den Themen Codes, Symbole, Musik, Themen, und Strategien von Rechtsextremisten durch. Ebenso ein Seminar zum Thema "Handeln gegen Rechtsextremismus".

12. Oktober 2008: Lesung auf den türkisch-deutschen Literaturtagen

Birgit Mair berichtete auf den 4. türkisch-deutschen Literaturtagen in der Villa Leon/Nürnberg über ihre zehnjährige Forschungsarbeit mit verschiedenen Überlebenden von Konzentrationslagern. Unter anderem wurde über das internationale Projekt zur Dokumentation der Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiter/innen aus Bosnien berichtet, die als Angehörige der Roma währen des Zweiten Weltkrieges in kroatischen Konzentrationslagern gefangen waren.

8. Oktober 2008: Vortrag des KZ-Überlebenden Franz Rosenbach an der B 6 Nürnberg

In der Beruflichen Schule 6 berichtete Franz Rosenbach von seinen Verfolgungen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern.

25. September 2008: KZ-Überlebender Franz Rosenbach in der Realschule Neustadt/Aisch

Franz Rosenbach berichtete im vollbesetzten Hörsaal von seinen Verfolgungen österreichischen Polizeigefängnissen sowie in den Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau, Buchenwald sowie dem Todesmarsch.

September 2008: Ausstellungseröffnung "Überlebensberichte" in der Synagoge Ermreuth

Zur Ausstellungseröffnung über den Nürnberger Holocaust-Überlebenden Josef Jakubowicz am Sonntag, 21. September 2008, in der Synagoge Ermreuth waren knapp einhundert Besucher gekommen!

Juli 2008: Seminare zum Thema Rechtsextremismus in der Hauptschule Ebermannstadt

Gefördert durch das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" führten wir zwei Projekttage zum Thema Rechtsextremismus in der Hauptschule Ebermannstadt durch.

Juni 2008: Rechtsextremer Einschleichversuch auf Homepage der Stadt Ansbach verhindert

Eine rechtsextreme Organisation versuchte, sich auf der offiziellen Homepage der Stadt Ansbach zu platzieren. Ein kurzer Hinweis von uns genügte und die Stadt Ansbach löschte den Eintrag umgehend.

Juni 2008: Vortrag Rechtsextremismus in der FH Nürnberg

Vortrag zum Thema Rechtsextremismus für Studierende der Sozialpädagogik in der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg, Bärenschanzstraße. Schwerpunkt: Umgang mit Rechtsextremen in der Jugendsozialarbeit.

Juni 2008: Projektwoche gegen Rechtsextremismus an der Hauptschule Kirchehrenbach und weitere Projekte

Projektwoche gegen Rechtsextremismus in der Hauptschule Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim): Vorträge "Der Nazis neue Kleider" - Lifestyle, Symbole, Musik und Codes von neonazistischen Gruppierungen in Franken für Lehrkräfte und Schüler sowie Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach im Rahmen des Projektes "Wissen + Handeln gegen Neonazis", gefördert durch das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".

Juni 2008: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen in Forchheim

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen und Umgang mit rechtsextremen Schüler/innen für Lehrkräfte im Landkreis Forchheim im Auftrag des Kopling-Bildungswerkes Forchheim.

Mai 2008

"Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" im Rahmen des Evangelischen Jugendkonvents Bayern in Pappenheim sowie
Vorträge "Rechtsextremismus" im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Fortbildung zum Thema "Rechtsextreme Musik" für Lehrkräfte im Landkreis Forchheim im Rahmen des Projektes "Wissen + Handeln gegen Neonazis", gefördert durch das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".

April 2008 Vortrag "Rechtsextremismus" im Haus Eckstein Nürnberg

Im Auftrag der Evangelischen Studierendengemeinde fand im April 2008 ein Vortrag zum Thema "Codes, Symbole, Strategien und Themen von Rechtsextremisten" statt.

März 2008 Vorträge "Rechtsextremismus" in Herzogenaurach und Eckental

Auf den Abendseminaren für ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit sowie Lehrkräfte klärten wir über Kleidung und Symbole von Neonazis sowie über Rechtsextremismus in Mittel- und Oberfranken auf. Veranstalter war der Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt, die Vorträge fanden im Jugendhaus "rabatz" in Herzogenaurach sowie in der Hauptschule Eckental/Eschenau statt.

26. Februar 2008 Vortrag Rechtsextemismus in Fürth

Auf der Jahresversammlung des "Vereins für interkulturelles Zusammenleben" in Fürth (VIZ) klärten wir über Rechtsextremismus in Fürth und Umgebung auf.

28. Februar 2008 Vorstellung unserer Arbeit auf der Tagung "Mutproben" in Zirndorf

In der Zirndorfer Paul-Metz-Halle stellten wir auf der Tagung "Mutproben" des Landratsamtes Fürther Land unsere Arbeit vor.
Unseren Tagungsbeitrag kostenlos herunterladen

20. und 21. Februar 2008: Vortrag und Seminar zum Thema "Rechtsextremismus in Bayern von 1933 bis heute" im Augsburger Rathaus

Die Stadt Augsburg veranstaltete wegen der vom rechtsextremen Augsburger "Bündnis Nationale Opposition e.V." angekündigten Demonstration zur Bombardierung Augsburg während des Zweiten Weltkriegs eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus. Über 200 interessierte Jugendliche nahmen an dem Vortrag unserer Mitarbeiterin Birgit Mair über "Rechtsextremismus in Bayern von 1933 bis heute" teil.


Vortrag des ISFBB im Augsburger Rathaussaal

Februar 2008: Coaching der Schule-ohne-Rassismus-Gruppe

Im der Realschule am Europakanal in Erlangen fand im Februar ein Coaching einer engagierten 18köpfigen Gruppe statt, die das Schule-ohne-Rassismus-Konzept in ihrer Stadt verbreiten möchte.


Coaching einer Schule-ohne-Rassismus-Gruppe durch ISFBB

Januar/Februar 2008: Vorträge über Rechtsextremismus

- Vortrag "Kleidung, Symbole und Musik von Neonazis"
- Vortrag "Rechtsextremismus in Mittelfranken von 1933 bis heute"
- Kommunikationstraining: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Die Veranstaltungen fanden statt im Rahmen der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung im Vischers Kulturladen der Stadt Nürnberg statt

Oktober 2007 bis Februar 2008: Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz"

Mit finanzieller Unterstützung des Kultur- und Sozialreferates der Stadt Nürnberg konnte die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" in den Humboldtsälen Nürnberg gezeigt und in Anwesenheit des Zeitzeugen eröffnet werden.

Oktober 2007: Vorträge über Resilienz von KZ-Überlebenden

Birgit Mair präsentierte Ausstellung und Buch "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" auf der 7. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und referierte über Überlebensstrategien in nationalsozialistischen Konzentrationslagern.

September bis Dezember 2006: Seminarreihe „Bildung gegen Rechtsextremismus“

Im Rahmen des Projekts „Achtung! Durchblicken von Antisemitismus und Rassismus“ fand im Herbst 2006 in Nürnberg und Fürth eine 13tägige Seminarreihe gegen Rechtsextremismus statt. Es nahmen Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren teil.

Themen der Seminarreihe waren:
- Strategien rechtsextremer Organisationen
- Ursachen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus
- Jüdinnen und Juden in Deutschland
- Roma und Sinti in Deutschland
- Handeln gegen Rechts

Downloads:

Projektdokumentation (PDF, 207 KB)

Ergebnisse der Arbeitsgruppe Recht gegen Rechts (PDF, 86 KB)

Ergebnisse der Arbeitsgruppe Argumente gegen Rechts (PDF, 86 KB)

Vortrag "Geschichte der deutschen Sinti und Roma" von Erich Schneeberger (Vorsitzender des Landesverbandes der deutschen Sinti und Roma in Bayern)(PDF, 156 KB)

Das Programmheft der Seminarreihe (PDF, 400 KB)

2005-2006: Dokumentation der Lebensgeschichten ehemaliger NS-ZwangsarbeiterInnen

Dokumentation der Lebensgeschichten ehemaliger ZwangsarbeiterInnen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen und der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Von Mai bis Dezember 2005 dokumentierten wir die Lebensgeschichten bosnischer Roma, die als Bürgerkriegsflüchtlinge in Berlin lebten. Alle Interviewten mussten während des Zweiten Weltkriegs im „Unabhängigen Staat Kroatien“ Zwangsarbeit leisten.


Das Projektteam bei Interviews mit ehemaligen ZwangsarbeiterInnen aus Osteuropa

Projektdokumentation: „Bosnische Roma als Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland“
Download (PDF, 6,4 MB)

Zeitzeugenbegegnungen mit KZ-Überlebenden (Josef Jakubowicz und Franz Rosenbach) und Fortbildungen zum Thema Rechtsextremismus seit 2005

  • Hier fanden seit 2005 Zeitzeugenbegegnungen statt:

  • In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung der Stadt Erlangen im Pacelli-Haus Erlangen,
    mit der Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit im Caritas-Pirckheimer-Haus-Nürnberg,
    Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht am 9.11.1938 in der Grünen Scheune Fürth (Veranstalter: Stadt Fürth, Israelitische Kultusgemeinde Fürth, Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus),
    Neues Gymnasium Nürnberg,
    Hauptschule Scharrerstraße Nürnberg,
    Gymnasium Alexandrinum Coburg,
    Robert-Bosch-Schule Nürnberg,
    Hauptschule Neuenkirchen/Brand,
    Gymnasium Forchheim,
    Jugendgruppe des American Field Service im Selbstversorgerhaus Nürnberg,
    Fachoberschule Nürnberg,
    Hedenus-Hauptschule Erlangen,
    Leopold-Ulstein-Realschule Fürth,
    Sembach-Realschule Lauf/Pegnitz
    Berufliche Schule 14 Nürnberg
    Berufliche Schule 8 Nürnberg
    Montessori Schule Nürnberg
    Staatliche Fachoberschule Nürnberg
    Hauptschule Neustadt/Aisch
    Hans-Böckler-Schule Fürth
    Gymnasium Pegnitz
    Berufsbildungszentrum Nürnberg
    Wilstätter-Gymnasium Nürnberg
    Gymnasium Stein
    Berufliche Schule 4 Nürnberg
    Realschule Neustadt/Aisch
    Ulstein-Realschule Fürth
    Berufliche Schule 14 Nürnberg
    Berufliche Schule 6 Nürnberg
    Scharrer-Hauptschule Nürnberg

  • Hier fanden seit 2007 Fortbildungen zum Thema Rechtsextremismus statt:

  • Evangelische Landjugend Pappenheim
    Kunz-Realschule Schwandorf
    Ulstein-Realschule Fürth
    Jugendbildungsstätte Unterfranken Würzburg mit Schüler/innen des Bonhöffer-Gymnasiums Oberasbach
    Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen
    Peter-Vischer Schule (Realschule und Gymnasium) Nürnberg
    Vischers Kulturladen Nürnberg
    Realschule am Europakanal Erlangen

Filmprojekte mit KZ-Überlebenden

  • Unterstützung eines Filmprojekts einer M-Klasse in der Wilhelm-Löheschule Nürnberg über Holocaust-Überlebende aus Nürnberg
  • Organisation einer Reise nach Oswiecim (Auschwitz) Polen und Erstellung des Dokumentarfilms "Leben im Land der Täter" über Herrn Jakubowicz in Kooperation mit der Medienwerkstatt Franken e.V. (Reisekostenfinanzierung durch Fonds „Erinnerung und Zukunft“)

Josef Jakubowicz in seiner Geburtsstadt Oswiecim (Auschwitz)

Netzwerke

  • Teilnahme am Kongress "Bildungsarbeit zum Thema Zwangsarbeit am Übergang von der Zeitgeschichte zu der Geschichte", 30.8. bis 1.9.2007 in Berlin in Kooperation mit der Stiftungen "Topographie des Terrors" und "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
  • Teilnahme an der Fachtagung „Netzwerken – gewusst wie – Erfahrungen, Potentiale und Herausforderungen bei der Gestaltung von Netzwerkprozessen zur Stärkung von Demokratie und Toleranz“ vom 31. Mai bis 2. Juni 2006 in Berlin. Veranstalter: „Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.
  • Teilnahme an drei international besetzten Methodenseminaren zu Interviews mit „Sklaven- und Zwangsarbeitern“ (Veranstalter: Fernuniversität Hagen, Institut für Geschichte und Biographie und Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft) in Berlin

Deutsch-Polnische Jugendbegegnung gegen Rechtsextremismus

  • Deutsch-polnische Begegnung im Rahmen des Projekts „Achtung! Durchblicken von Antisemitismus und Rassismus gestern und heute – Jugendliche aus Oswiecim und Nürnberg entwickeln Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus“, gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk.
Projektdokumentation: „Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Deutschland und Polen“
Download in deutscher Sprache (PDF, 296 KB)

Dokumentation: „Organisationen gegen Rechtsextremismus in Polen“
Download in polnischer Sprache (PDF, 519 KB)

Befreier und Befreiter berichten über das KZ Bergen-Belsen

Der 80jährige Josef Jakubowicz und der 93jährige William E. Roach haben zwei Gemeinsamkeiten: Beide hielten sich am 15. April 1945 im niedersächsischen Konzentrationslager Bergen-Belsen auf. Herr Jakubowicz als Gefangener des NS-Terrors, Herr Roach als Hauptmann der Britischen Armee, die das Lager befreite. Beide leben seit dem Kriegsende in Nürnberg und treffen sich 61 Jahre nach der Befreiung zu einer ungewöhnlichen und historisch wohl einmaligen Begegnung.

Neuerscheinung: William E. Roach "Die ersten vier Tage in Bergen-Belsen - Belsen: the first four days" (2007, 39 Seiten, deutsch-englisch, zahlreiche Abbildungen, 12 Euro ink. Versandkosten)
Vertrieb: Evangelischer Gemeindeverein Mögeldorf, Ziegenstr. 30, 90482 Nürnberg. Kontaktperson: Herr Beucker

Mehr Informationen zur Veranstaltung

Zeitzeugenbegegnungen mit KZ-Überlebenden

Begleitung des jüdischen KZ- Überlebenden Josef Jakubowicz zu Veranstaltungen in Schulen und bei öffentlichen Lesungen mit pädagogisch-didaktischer Vor- und Nachbereitung seiner Überlebensgeschichte.

Mehr Informationen zum Thema in unserem Infoheft (PDF, 600 KB)

 
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