Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB)
 
 
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Realisierte Veranstaltungen bis 2011

Von April 2009 bis Dezember 2011 haben über 9.600 Menschen an unseren Fortbildungen teilgenommen.

12. Oktober 2011: Zeitzeugenveranstaltung mit Franz Rosenbach in Dachau

Am 12. Oktober 2011 fand in der KZ-Gedenkstätte Dachau ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach und der Kuratorin seiner lebensgeschichtlichen Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt", Birgit Mair, statt.

Fortbildung am Landgericht Nürnberg

Am 14. Oktober 2011 fand am Landgericht Nürnberg eine Mitarbeiterfortbildung für Bewährungshelferinnen und -helfer zum Thema Rechtsextremismus statt.

IN NÜRNBERG WURDE TACHELES GEREDET - Erfolgreiche zweite Fachtagung gegen Neonazismus und Rassismus in Nürnberg

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250 Menschen nahmen an der Fachtagung teil

Am 30. September 2011 fand an der Georg-Simon-Ohm Hochschule die Fachtagung "Handlungsstrategien gegen Neonazismus und Rassismus" statt. Die Tagung wurde vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. Nürnberg innerhalb des Projekts "Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit in Mittel- und Oberfranken" durchgeführt. Mitveranstalter war die Sozialwissenschaftliche Fakultät der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg.

250 überwiegend aus dem nordbayerischen Raum angereiste Interessierte nahmen an der Tagung teil. Sehr viele der Teilnehmenden waren Lehrkräfte. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Studierende besuchten die Fachtagung, ebenso wie Kommunalpolitikerinnen und –politiker sowie engagierte Nazigegnerinnen und Nazigegner. Dies zeigt, dass der Bedarf an Fortbildung zum Thema Neonazismus in Franken sehr groß ist.

Nach einem Grußwort des Dekans der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, Herrn Prof. Gerhard Frank, warnte die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Christine Stahl, vor den Gefahren des Rechtspopulismus, den sie für ebenso gefährlich hält wie den Neonazismus.

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Grußworte des Mitveranstalters Prof. Dr. Gerhard Frank sowie der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages Christine Stahl

Projektleiterin und Tagungsorganisatorin Birgit Mair informierte in einem bilderreichen Powerpoint-Vortrag zu „Aktuellen Erscheinungsformen des Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus in Nordbayern und Handlungsstrategien dagegen“.

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Projektleiterin Birgit Mair

Laut Mair ist der nordbayerische Raum auch nach den monatlichen Aufmärschen in Gräfenberg Betätigungsfeld von Neonazis um das „Freie Netz Süd“ und andere neonazistische und extrem rechte Gruppierungen. Dass die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ bald zehn Jahre im Nürnberger Stadtrat vertreten ist und es gegen die rassistischen und menschenverachtenden Auswürfe des Bayerischen NPD-Landesvorsitzenden Ralph Ollert bisher nur wenig öffentlich wahrnehmbaren Protest gab, bezeichnete Mair als nicht hinnehmbar. Das Ignorieren rassistischer oder neonazistischer Hetze sei der falsche Weg, um den erstarkenden Neonazismus zurück zu drängen. Ebenso sei der Widerstand gegen Neonazis dann erfolgreich, wenn möglichst alle Nazigegnerinnen und –gegner zusammenarbeiten. Das Konzept, niemanden, der gegen Neonazis demonstrieren will, auszugrenzen, sei in Gräfenberg aufgegangen. Seit zwei Jahren finden in der fränkischen Kleinstadt dank des geschlossenen Widerstands keine neonazistischen Demonstrationen mehr statt.

Das geschlossene Vorgehen gegen Rechts hat sich auch im Kampf gegen den Tønsberg-Laden in der Nürnberger Innenstadt bewährt, wie Gastreferent Ulli Schneeweiß von ver.di Mittelfranken in seinem Vortrag aufzeigte.

Die Versuche, den Widerstand gegen Neonazis zu spalten und „linke“ Nazigegnerinnen und -gegner als „Extremisten“ zu stigmatisieren und damit den Neonazis gleichzusetzen, könnten nicht hingenommen werden. Dr. Wolfgang Wippermann, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, kritisierte in seinem Beitrag „Extremismus und andere Verschwörungen der Mitte“ die Links-Rechts Gleichsetzung und bezeichnet das Extremismus-Konzept als eine Gefahr für unsere Demokratie.

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Prof. Dr. Wolfgang Wippermann

Aus Wippermanns Thesen: „Für die demokratische politische Bildungsarbeit ist die Extremismus-Ideologie oder neutraler formuliert das Extremismus-Konzept unbrauchbar, ja schädlich, weil die Demokratie eben keineswegs nur von irgendwelchen extremistischen Rändern, sondern auch von oben und aus der Mitte bedroht ist und gefährdet wird. Hinzu kommen die Ideologien und Einstellungsweisen des Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Antiislamismus, die schon gar nicht auf irgendwelchen extremistischen Rändern verortet werden können – und dürfen.“

Ein weiteres Highlight war der Vortrag des Politik- und Sozialwissenschaftlers Dr. Kemal Bozay, Autor des Buches „...ich bin stolz, Türke zu sein! – Ethnisierung gesellschaftlicher Konflikte im Zeichen der Globalisierung“. Er referierte zu Ursachen und Formen von (Rechts-) Nationalismus unter Migrationsjugendlichen.

Prof. Dr. Kathrin Gützlaff versuchte, interaktiv mit dem Publikum an argumentativen Strategien gegen Rechts zu arbeiten.

Martin Langebach klärte über neonazistische und extrem rechte Musik auf und stellte pädagogische Interventionsmöglichkeiten dagegen vor.

Projektleiterin Birgit Mair schloss die Tagung mit Handlungsstrategien im Umgang mit rechten Parolen sowie einer Präsentation der Ergebnisse des Projekts „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit in Mittel- und Oberfranken“. Über 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in knapp drei Jahren, 114 Veranstaltungen, Mitarbeit an vier Ausstellungsproduktionen und über 50 ausgebildete Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, seien ein großer Erfolg.

Der Auschwitz-Überlebende Sinto Franz Rosenbach, mit dem Birgit Mair seit Jahren Zeitzeugengespräche durchführt, war bei der Fachtagung anwesend. Zu Beginn der Tagung wurde dem Holocaust-Überlebenden, der gerade 84 Jahre alt geworden war, mit einem Blumenstrauß und einer Dankeskarte gratuliert.

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Franz Rosenbach und Birgit Mair

REFERENTINNEN UND REFERENTEN:

Birgit Mair
Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.)
Mitbegründerin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Rechtsradikalismus-Expertin, Co-Autorin der internationalen Studie zu NS-Zwangsarbeit „Hitlers Sklaven“ („Hitlers Slaves“), Autorin des Buches „Überlebensberichte von Josef Jakubowicz“. Sie konzipierte Wanderausstellungen über die in Nürnberg lebenden KZ-Überlebenden Franz Rosenbach und Josef Jakubowicz, begleitet diese bei Zeitzeugengesprächen und leitet seit 2009 das Projekt „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit in Mittel- und Oberfranken“.

Prof. Dr. Wolfgang Wippermann
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann
Prof. Dr. Wippermann ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er studierte Geschichte, Germanistik und Politischen Wissenschaft in Göttingen und Marburg, habilitierte 1978 und hat Gastprofessuren in Innsbruck, Peking (Teachers College), Bloomington (Indiana University), Minneapolis (University of Minnesota) und Durham (Duke University). Zahlreiche Publikationen zu Faschismus und Nationalsozialismus, darunter u.a. Wessen Schuld? Vom Historikerstreit zur Goldhagen-Kontroverse (1997), Faschismustheorien, 7. Aufl. /(1997), Totalitarismustheorien (1997), Umstrittene Vergangenheit. Fakten und Kontroversen zum Nationalsozialismus (1998), Rassenwahn und Teufelsglaube (2005), Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute (2007), Autobahn zum Mutterkreuz. Historikerstreit der schweigenden Mehrheit (2008), Dämonisierung durch Vergleich. DDR und Drittes Reich (2009), Faschismus. Eine Weltgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute (2009).

Prof. Dr. Kathrin Gützlaff
Prof. Dr. Gützlaff studierte Germanistik, Geschichte und evangelische Religion für das Lehramt und absolvierte ihr Staatsexamen an der Philipps-Universität Marburg. Nach der Promotion 1985 arbeitete sie in der Schlussredaktion beim F.A.Z.-Magazin. Von 1998 bis 2010 hatte sie eine Professur für Medienpädagogik an der evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfahlen-Lippe inne. Sie ist Mitautorin des 2005 erschienenen Buches „Gegen Rechts argumentieren lernen“.

Dr. Kemal Bozay
Dr. Kemal Bozay
Dr. Bozay ist Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Autor des 2005 herausgegebenen Buches „...ich bin stolz, türke zu sein! - Ethnisierung gesellschaftlicher Konflikte im Zeichen der Globalisierung“ sowie Mitautor des Buches „Graue Wölfe heulen wieder: Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD“ . Er arbeitet als Lehrbeauftragter an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln und ist zugleich Geschäftsführer der IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit in Bochum.

Ulli Schneeweiß
Ulli Schneeweiß, ver.di Mittelfranken
Schneeweiß skizziert in seinem Vortrag „Neue Nazis tarnen sich – Bedeutung kleinräumiger Auseinandersetzungen am Beispiel ‚Tønsberg – Laden‘ in Nürnberg“ den erfolgreich verlaufenen Kampf gegen den mittlerweile geschlossenen Tønsberg-Laden in der Nürnberger Innenstadt, in dem u.a. Kleidung der in Neonazikreisen beliebten Marke „Thor Steinar“ verkauft wurde. Er ist Dipl.-Sozialpädagoge (FH), stellvertretender Geschäftsführer und Rechtssekretär der Gewerkschaft ver.di Mittelfranken, federführend für den Themenbereich Antifaschismus zuständig.

Martin Langebach, Diplom-Sozialpädagoge und Soziologe (MA)
Martin Langebach beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit den jugendkulturellen Ausprägungen der extremen Rechten. Er verfasste u.a. die Bücher „RechtsRock – Bestandsaufnahme und Gegenstrategien“ (2002), „Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus“ (2005) sowie „RechtsRock – made in Thüringen“ (2010), herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Thüringen. Zuletzt veröffentlichte er gemeinsam mit Jan Raabe in dem Sammelband „Autonome Nationalisten. Neonazismus in Bewegung“ (2011) Beiträge, die sich mit der Bedeutung der Musik für die „Modernisierung“ der extremen Rechten auseinandersetzen.

Programmheft der Fachtagung herunterladen:

Programm und Anmeldeformblatt zum Ausdrucken als PDF herunterladen (5 Seiten DIN A 4)

12. September 2011: Lehrerfortbildung in Neuendettelsau

Am 12. September 2011 fand am Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau eine Lehrerfortbildung zum Thema Rechtsextremismus statt.

8. und 9. Juli 2011: Modul 6 der Multiplikatorenfortbildung in Obertrubach

Am 8. und 9. Juli 2011 fand das letzte Modul der 12-tägigen Multiplikatorenfortbildung zu Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Obertrubach statt.

Neben einem Update zum Thema Neonazismus in Nordbayern wurde das Thema "Neonazis im Internet" behandelt sowie Methoden zur Seminargestaltung mit Scherpunkt Neonazismus und Rassismus wurden vermittelt. Die Gastreferentin Helga Hanusa, Diplom-Pädagogin Univ., Supervisorin und Mediatorin stellte das „Konzept und Praxis der Eltern-, Angehörigen- und Fachkräfteberatung zum Thema Rechtsextremismus“ der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus.

Die Gastreferenten Thomas Höhne von der Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Pädagogik sowie Juliane Niklas vom Projekt Tandem in Regensburg berichteten über „Grenzüberschreitenden Rechtsextremismus und binationale Jugendarbeit gegen Rechts" und stellten das deutsch-tschechische Jugendprojekt Tandem vor.

24. Mai bis 3. Juni 2011: Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" im Gymnasium Scheinfeld

Vom 24. Mai bis 3. Juni 2011 war die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" im Gymnasium Scheinfeld zu sehen. Am 24. Mai fand die Ausstellungseröffnung durch Birgit Mair statt, am 3. Juni 2011 fand ein Zeitzeugengespräch mit Josef Jakubowicz statt.

6. Juni 2011: Vorträge "Rechtsextremismus" im Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen

Am 6. Juni 2011 fanden im Rahmen der Titelverleihung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Vorträge zum Thema "Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in Franken und Handlungsstrategien dagegen" am Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen statt.

6. bis 10. Juni 2011: Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung im BBZ Nürnberg

Vom 6. bis 10. Juni 2011 war die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung im Berufsbildungszentrum Nürnberg zu sehen.

1. bis 10. Juni 2011: Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" in der Realschule Lauf

Vom 1. bis 10. Juni 2011 wurde die Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Nürnberger KZ-Überlebenden Franz Rosenbach in der Oskar-Sembach-Realschule Lauf/Pegnitz präsentiert. Am 8. Juni 2011 fand ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach statt.

26./27. Mai 2011: Modul 5 der Multiplikatorenfortbildung in der Synagoge Ermreuth

Die Themen der Multiplikatorenfortbildung waren: Opfer von Rechtsradikalen gestern und heute

Teil 1: Opfer rechtsradikaler Gewalt in der Gegenwart
Teil 2: Regionalhistorische Konzepte zur Bearbeitung der Themen Holocaust, Antisemitismus und Antiziganismus mit Jugendlichen

Leitung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin Univ., Leiterin des Projekts Tacheles! Sie erläutert, wie man Jugendliche zum Thema "Opfer rechtsextremer Gewalt" sensibilisieren kann und stellt Konzepte zur Bearbeitung der Themen Holocaust, Antisemitismus und Antiziganismus mit Jugendlichen vor.

Gastreferentinnen und Referenten:

Dr. Raaja Nadler, Leiterin der Synagoge Ermreuth. Sie führte uns am Donnerstag, 26. Mai 2011 über den jüdischen Friedhof von Ermreuth.

Franz Rosenbach Der 83-jährige Sinto berichtete von seinen Verfolgungen in den Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau, Buchenwald, Mittelbau-Dora sowie eines Todesmarsches sowie von den Erfahrungen seiner Zeitzeugenauftritte in Schulen.


Helga Hanusa: Die ausgebildete Diplom-Pädagogin (Univ.), Supervisorin und Mediatorin stellte die Arbeit von B.U.D. - Beratung. Unterstützung. Dokumentation, einer Anlaufstelle für Opfer von rechtsmotivierter Gewalt der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus vor, für die sie freiberuflich u.a. in der Beratung von Eltern von Neonazis arbeitet. Frau Hanusa ist Mitinitiatorin von "keine bedienung für nazis" in Regensburg.

Jim G. Tobias, Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. (www.nurinst.org)
Unter dem Titel "Ihr Gewissen war rein; sie haben es nie benutzt" referierte der Historiker und Journalist über die Verbrechen der Polizeikompanie Nürnberg während des Nationalsozialismus. Im Anschluss zeigte er seine Filmdokumentation "Der Schwarze Mittwoch" über das im September 1942 von Nürnberger Polizisten verübte Massaker im ukrainischen Kortelisy.

25. Mai 2011: Zeitzeugengespräch in Neuendettelsau

Am 25. Mai 2011 fand in der Mittelschule Neuendettelsau ein Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Franz Rosenbach statt.

3. und 5. Mai 2011: Zeitzeugengespräche mit dem KZ-Überlebenden Franz Rosenbach am Schuckert-Gymnasium Nürnberg

Am 3. und 5. Mai 2011 fanden am Sigmund-Schuckert-Gymnasium in Nürnberg Zeitzeugengespräche mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt.

16. Mai 2011: Lehrerfortbildung in Bamberg

Am 16. Mai 2011 fand eine Lehrerfortbildung zum Thema "Umgang mit rechten Parolen" an der Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg statt.

3. und 5. Mai 2011: Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach am Schuckert-Gymnasium Nürnberg

Am 3. und 5. Mai 2011 fanden am Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg zwei Zeitzeugengespräche mit dem KZ-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt. Außerdem wird dort die Wanderausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" präseniert.

11. April 2011: Vortrag zu Rechtsextremismus am Berufsförderzentrum Neumarkt

Am 11. April 2011 fand mit Jugendlichen am Berufsförderzentrum Neumarkt ein Workshop zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Nationalsozialismus statt.

7. April 2011: Lehrerfortbildung in Hersbruck

An der Realschule Hersbruck fand am 7. April eine Lehrerfortbildung zum Thema Rechtsextremismus statt.

5. April 2011: Zeitzeungengespräch mit Franz Rosenbach in Fürth

Vor 200 Schülerinnen und Schülern des Helene-Lange-Gymnasiums Fürth fand am 5. April 2011 ein Zeitzegengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt.

27. März 2011 Synagoge Ermreuth: Antisemitismus in Franken gestern und heute

Am 27. März 2011 ist die Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair in ihrem Lichtbildervortrag in der Synagoge Ermreuth auf Aspekte des historischen Antisemitismus erläutern sowie auf Formen des aktuellen Antisemitismus eingegangen. Frau Dr. Raaja Nadler hat exemplarisch auf das Schicksal der Ermreuther Juden und den Umgang mit der Ermreuther Synagoge in der Nachkriegszeit hingewiesen.

14. bis 25. März 2011 Vorträge zu Rechtsextremismus am BSZ Forchheim

Vom 14. bis 25. März fanden am Staatlichen Berufsschulzentrum Forchheim Vorträge und Workshops zum Thema Rechtsextremismus statt.

16. März 2011 Ausstellungseröffnung "Shalom Forth" in Gräfenberg

Am 16. März 2011 fand im Gymnasium Gräfenberg die Eröffnung der Ausstellung "Shalom Forth" statt.

19. März 2011: Infostand beim kulturpädagogischen Tag in Bamberg

Am 19. März 2011 konnten sich Interessierte beim kulturpädagogischen Tag der Stadt Bamberg in der Konzert- und Kongreßhalle über die Arbeit unseres Instituts informieren. Neben einem Infostand hielt Birgit Mair einen Vortrag zum Thema "Anwerbestrategien durch Neonazis in Franken".

Flyer Kulturpädagogischer Tag (2 Seiten) Download (PDF-Format)

4. und 5. März 2011 Nürnberg: Neonazis bei uns - Wie gehen wir damit um?



Am 4. und 5. März fand in den Räumen unseres Kooperationspartners Evangelische Studierendengemeinde Nürnberg das Modul 4 der 12-tägigen Tacheles-Multiplikatorenfortbildung statt.

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Es wurden rechtliche Möglichkeiten rechtliche Möglichkeiten gegen Rassismus und Rechtsextremismus erarbeitet sowie Praxisberichte regionaler zivilgesellschaftlicher Initiativen gegen Rechtsextremismus angehört. Gastreferenten waren der Rechtsanwalt Indigo Schmitt-Reinholtz, der Stadtrat Dr. Peter Lehner von der "Plattform gegen Rassismus und Menschenverachtung" in Sulzbach-Rosenberg, der den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen Neonaziumtriebe in Sulzbach-Rosenberg darstellte sowie Gewerkschaftssekretär (Rechtsschutz) und Geschäftsstellenleiter Ulli Schneeweiß von ver.di Mittelfranken, der zur Schließung des Tönsberg-Ladens in Nürnberg und die Protestaktionen dagegen referierte. ="Erlaubte

2. März 2011: Lehrerfortbildung in Neuendettelsau

Am 2. März 2011 fand in der Mittelschule Neuendettelsau eine Lehrerfortbildung zum Thema Rechtsextremismus statt.

16. Februar 2011: Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach an der Berufsschule 6 Nürnberg

Am 16. Februar 2011 fandan der Beruflichen Schule 6 Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Franz Rosenbach und der Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair statt.

3. Februar 2011: Vortrag zu "Rechtsradikalismus in Franken" in der Sembach-Realschule Lauf

Am 3. Februar 2011 fand an der Sembach-Realschule in Lauf/Pegnitz ein Workshop zum Thema Rechtsradikalismus in Franken statt.

1. Februar 2011: Ausstellungseröffnung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" in der VR-Bank Neustadt/Aisch

Die Ausstellungseröffnung fand im Beisein des Zeitzeugen, Herrn Josef Jakubowicz sowie der Ausstellungsmacherin, Frau Birgit Mair am 1. Februar 2011 in der VR-Bank Neustadt/Aisch statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. März 2011 in der VR-Bank, Bahnhofstraße 2, Neustadt/Aisch, zu sehen.

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Birgit Mair und Josef Jakubowicz

27. Januar 2011: Zeitzeugengespräch mit Hugo Höllenreiner in Ansbach

Anläßlich des Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau aum 27. Januar 2011 fandin der St. Gumbertus-Kirche in Ansbach ein Gedenkgottesdienst und ein Zeitzeugengespräch mit Hugo Höllenreiner statt.

Hugo Höllenreiner wurde 1933 in München geboren. Als Neunjähriger wurde er von den Nationalsozialisten in das KZ Auschwitz deportiert, weil er zur Gruppe der Sinti gehörte. In Auschwitz wurden er uns sein Bruder vom KZ-Arzt Josef Mengele mit brutalen medizinischen Experimenten gequält. Über die Konzentrationslager Ravensbrück und Mauthausen kam Hugo Höllenreiner in das völlig überfüllte KZ Bergen-Belsen. Die Großeltern von Hugo Höllenreiner stammen aus dem mittelfränkischen Burgfarrnbach/Fürth.

19 Uhr Gedenkgottesdienst mit anschließendem Zeitzeugengespräch
St. Gumbertus-Kirche, Gumbertusplatz 1, Ansbach

Kooperationspartner: Bürgerbewegung für Menschenwürde in Westmittelfranken.

20. Januar 2011: Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach an der Realschule Hersbruck

Am 20. Januar 2011 fanden an der Johannes-Scharrer-Realschule Hersbruck zwei Zeitzeugengespräche mit dem Auschwitz-Überlebenden Franz Rosenbach und der Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair statt

19. Januar 2011 Fürth: Rechtsextremismus im Internet"

Am Mittwoch 19. Januar 2011 fand um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Nikolaus, Kolpingstr. 14, Fürth, ein Vortrag mit Birgit Mair zum Thema "Rechtsextremismus im Internet und Handlungsstrategien dagegen" statt.

Etwa 1.800 deutschsprachige Internetauftritte mit rechtsextremen Inhalten sind derzeit aufrufbar. Birgit Mair gab einen Überblick darüber, wie Neonazis versuchen, über das Internet Jugendliche anzulocken. Dabei geht sie schwerpunktmäßig auf einschlägige Internetauftritte im süddeutschen Raum ein. Sie zeigte auf, wie man rechtsextreme Websites sowie entsprechende Anwerbeversuche in Internetforen erkennen kann. Darüber hinaus wurde erklärt, was jeder Einzelne gegen die Verbreitung von Hass im Internet tun kann.

Kooperationspartner: Erzbischöfliches Jugendamt Fürth und dem BDKJ Fürth

18. Januar 2011 Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern" im Gymnasium Stein/Nürnberg

Am 18. Januar 2011 fand im Gymnasium Stein die Eröffnung der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung durch Birgit Mair statt.

22. Dezember 2010 Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach

Am 22. Dezember 2010 fand in der Fachoberschule Nürnberg ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Franz Rosenbach statt.

3./4. Dezember 2010: Vorstellung des Tacheles-Projekts in der Akademie für politische Bildung Tutzing

Bei der Fortbildung "Herausforderung Rechtsextremismus - Strukturen, Strategien, Gegenmaßnahmen" am 3. und 4. Dezember 2010 an der Akademie für politische Bildung Tutzing in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung wurde das Tacheles-Projekt durch Birgit Mair vorgestellt.

1. Dezember 2010

Die Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair hielt am 1. Dezember 2010 beim Stadtteilforum Langwasser einen Vortrag über aktuellen Rechtsextremismus in Franken sowie Handlungsstrategien dagegen. Hintergrund der Veranstaltung waren die Kampagnen durch Rechtsextremisten gegen die Interkulturellen Gärten, die in Langwasser entstehen sollen.

26./27. November 2010: Modul 3 der Multiplikatorenfortbildung 2010


Modul 3: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Am 26. und 27. November 2010 fand in den Räumen der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Erlangen das Modul 3 der 12-tägigen Multiplikatorenfortbildung statt. Der Historiker Dr. Eckart Dietzfelbinger und der Soziologe Jörg Kronauer gaben am ersten Tag einen Einblick in die Welt der Intellektuellen Rechtsradikalen. Birgit Mair und Harald Fuchs führten am zweiten Tag ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen durch.

9. November 2010: Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach in Ebrach

Am 9. November 2010 wurde in der Steigerwaldschule Ebrach ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Franz Rosenbach durchgeführt.

9. November 2010: Vortrag über Rechtsextremismus im Nöther-Gymnasium Erlangen

Am 9. November 2010 wurde im Emmy-Nöther-Gymnasium Erlangen ein Bildervortrag zum Thema Rechtsextremismus in Franken durchgeführt.

9. November 2010: Gedenkweg für die Opfer des Nationalsozialismus

Die nationalsozialistischen Pogrome vom 9. November 1938 standen in engem Zusammenhang mit den Nürnberger Rassegesetzen, die vor 75 Jahren verabschiedet wurden. In Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus luden die Evangelische Jugend Nürnberg (EJN), die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) in Kooperation mit dem Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB) zu einem Gedenkweg ein. 60 Teilnehmer/innen besuchten gemeinsam folgende Stationen:
  • Essenweinstraße 7, Nürnberg (Nähe Opernhaus) am Synagogen-Gedenkstein
  • Stelen zu den Rassegesetzen, Essenweinstraße/Ecke Frauentorgraben
  • Gedenkstein für die ermordeten Sinti und Roma
  • Straße der Menschenrechte
  • Marthakirche Nürnberg, Königstraße 79
Gestaltung: Birgit Mair, Pfr. Thomas Kaffenberger, Pfr. Kerstin Voges


30. Oktober 2010: Workshop beim 1. Nürnberger Afrikakongress

Am 30. Oktober 2010 fand in der Akademie des Caritas-Pirckheimer-Hauses Nürnberg der 1. Nürnberger Afrikakontress" statt. Unser Institut unterstützte den Kongress mit der Leitung eines Workshops zur gesellschaftlichen Integration von Afrikaner/innen im Großraum Nürnberg und der Präsentation der Ergebnisse im Plenum.

27. Oktober 2010: Multiplikatorenfortbildung im Landratsamt Regensburg

Am 27. Oktober 2010 fand eine ganztägige Multiplikatorenfortbildung für Beschäftigte in der Jugendsozialarbeit zu den Themen "Neonazistische und rassistische Musik" sowie "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" statt.

Oktober 2010: Zeitzeugengespräche mit Hans Rosenfeld

Im Oktober 2010 fanden zehn Zeitzeugengespräche mit Hans Rosenfeld statt (u.a. Willstätter-Gymnasium Nürnberg, Berufliche Schule 1 Nürnberg, Maria-Ward-Schule Nürnberg, Melanchthon-Gymnasium Nürnberg, Berufsschulzentrum Amberg, Sabelschule Nürnberg, Rudolf-Diesel-Fachschule Nürnberg, Berufliche Schule 14 Nürnberg, FOS/BOS Neumarkt, Berufliche Schule 5 Nürnberg).

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Hans Rosenfeld wurde 1926 im mittelfränkischen Schopfloch geboren. 1934 zog die Familie nach Neumarkt um, 1937 emigrierte sie nach Argentinien. Erst 1969 überwand er seine bis dato ablehnende Haltung gegenüber den Deutschen (30 Jahre lang hatte er die Sprache nicht mehr gesprochen!). Neben sechs weiteren Sprachen beherrscht er die lachoudische Sprache, der während seiner Kindheit noch von Juden und Nicht-Juden im mittelfränkischen Schopfloch gesprochen worden war.

Hinweis: Im Frühjahr 2011 wird Herr Rosenfeld wieder in Franken sein.

21. Oktober 2010: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg

Am 21. Oktober 2010 fand im Nürnberger SOS-Berufsausbildungszentrum eine Multiplikatorenfortbildung "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" statt.

15./16. Oktober 2010: Multiplikatorenfortbildung, Modul 2: Vom RechtsRock bis zum Schlager - Rassistische und neonazistische Musik als Türöffner in die Jugendszene im Bildungshaus Obertrubach

Der Zugang zur extremen Rechten erfolg heute in der Regel über die jugendkulturelle Szene des Spektrums, die geprägt ist von Musik, einem spezifischen Lifestyle und eigenen Events. Der Übergang zur organisierten extremen Rechten ist dabei fließend. Außenstehenden fällt es schwer, die Musik einzuordnen und/oder die Symbole zu deuten, mit denen dort hantiert wird. Hinzu kommt, dass die Musikveranstaltung gegenüber der Öffentlichkeit abgeschirmt und/oder im Verborgenen stattfinden, was eine Einschätzung auf anderer Ebene erschwert.

Referent: Martin Langebach, Soziologe (MA) und Dipl. Sozialpädagoge, sensibilisierte für das Problem und zeigte auf, wie sich dieses Spektrum darstellt, welche Musik eine Rolle spielt, wie Zugänge zur Szene erfolgen und woran Entwicklungen, die in diese Richtung weisen, erkennbar werden und wie präventive und reaktive Handlungsstrategien aussehen können.

29. September 2010: Vortrag bei der Betriebsvorsitzenden-Versammlung

Am 29. September 2010 wurde das Tacheles-Projekt im Gewerkschaftshaus Nürnberg den Betriebsratsvorsitzenden verschiedener Firmen vorgestellt. Birgit Mair hielt einen Kurzvortrag zur aktuellen Situation des Rechtsextremismus in Franken.

28. September 2010: Ausstellungseröffnung im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg

Am 28. September 2010 wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg durch Birgit Mair eröffnet. Die Sozialwirtin hielt einen Vortrag über "Rechtsextremismus in Franken".

18. bis 22. September 2010: Zeitzeugenbegegnung mit ehemaligen Häftlingen des Arbeitserziehungslagers Langenzenn

Anläßlich des 75. Jahrestages der Verkündung der NS-Rassegesetze in Nürnberg hat unser Institut eine Zeitzeugenbegegnung organisiert: Wir haben ehemalige Zwangsarbeiter/innen nach Franken eingeladen, die während des Nationalsozialismus in Langenzenn, unter anderem im dortigen "Arbeitserziehungslager", gefangen waren.

Die fünf Zeitzeugen besuchten vom 18. bis zum 22. September 2010 Langenzenn und Nürnberg.

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Foto: Die 86-Jährige Stanislawa Martyn überlebte den Terror im "Arbeitserziehungslager" Langenzenn. Sie brachte ihr NS-Arbeitsbuch mit.

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Foto: Der 82-Jährige Bogdan Debowski überlebte die KZ Dachau, Flossenbürg, die "Russenwiese" in Nürnberg, mehrere Gestapo-Gefängnisse sowie das "Arbeitserziehungslager" in Langenzenn

Realisierte Veranstaltungen in Langenzenn:

Dienstag, 21. September 2010, 18 Uhr: Themenspezifischer ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Sankt Marien in Langenzenn.

Dienstag, 21. September 2010, 19.30 Uhr im Alten Rathaus Langenzenn: Ausstellungseröffnung zum „Arbeitserziehungslager“ und zur örtlichen Zwangsarbeit im Beisein der Zeitzeugen.

Die Ausstellung kann über unser Institut ausgeliehen werden und steht Schulen und anderen interessierten Institutionen zur Verfügung.

Kooperationspartner:
Bürgermeister der Stadt Langenzenn, Freilandmuseum Bad Windsheim, Heimatverein Langenzenn, engagierte Mitarbeiter/innen des "Arbeitskreises Arbeitserziehungslager Langenzenn", Borchert-Gymnasium Langenzenn sowie Langenzenner Kirchengemeinden.

Ein Teil der Reisekosten wurde von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" übernommen.

19. September bis 30. November 2010:
Ausstellung "Shalom Forth" in der Synagoge Ermreuth



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Anläßlich des 75. Jahrestages der Verkündung der Nürnberger Rassegesetze wurde am 19. September 2010 die Ausstellung "Shalom Forth" in der Synagoge Ermreuth eröffnet. Die Ausstellung zeigt erstmalig Dokumente zur 350jährigen Geschichte der jüdischen Kultusgemeinde des Ortes. Längst vergessene Bauten wie die Synagoge, die Mikwa und die jüdische Schule erinnern an das nachbarschaftliche Zusammenleben christlicher und jüdischer Bewohner und den wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes vor der nationalsozialistischen Diktatur.

Ort: Synagoge Ermreuth, Wagnergasse 8, Ermreuth
Öffnungszeiten bis 30. November 2010: Sonntags jeweils 15-17 Uhr,
für Gruppen jederzeit nach Voranmeldung unter 0911 / 54 055 934.

26. Juli 2010: Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach in der Realschule Röthenbach

In der Realschule Röthenbach/Pegnitz wurde am 26. Juli 2010 ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach durchgeführt, das von Ausstellungs-Macherin Birgit Mair moderiert wurde. Die Ausstellung "Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt" über den Zeitzeugen war bis 31. Juli 2010 in der Realschule zu besichtigen.

21. Juli 2010: Vortrag beim Integrationsbeirat Fürth

Am 21. Juli 2010 hielt Birgit Mair einen Vortrag über "Rechtsextremismus in Franken unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Fürth" für Mitglieder des Integrationsbeirates der Stadt Fürth.

21. und 28. Juli 2010: Vorträge an der Beruflichen Schule 6 Nürnberg

Am 21. und 28. Juli 2010 wurden mit Berufsschüler/innen der Beruflichen Schule 6 Nürnberg Vorträge zum Thema "Rechtsextremismus in Franken" sowie "Neonazistische Musik" durchgeführt.

20. Juli 2010: Vorträge beim Projekttag gegen Rassismus am Gymnasium Ernestinum Coburg

Der Projekttag gegen Rassismus wurde vom Tacheles-Projektteam mit folgenden Veranstaltungen unterstützt: Einem Vortrag zu "Antisemitismus in Franken gestern und heute" des Historikers und Buchautors Peter Zinke, einem Vortrag zu "Rechtsextremismus in Franken" von Diplom-Sozialwirtin Birgit Mair, einem Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Franz Rosenbach, moderiert durch den Diplom-Sozialwirt Harald Fuchs. Zudem wurde die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz - eine biographische Analyse" präsentiert.

Modul 1 der 12-tägigen Multiplikatorenfortbildung:
Rechtsextremismus in Franken gestern und heute

Am 16. und 17. Juli 2010 fand in den Räumen der Evangelischen Studierendengemeinde das erste Modul der 12-tägigen Multiplikatorenfortbildung zum Thema Rechtsextremismus - Erscheinungsformen, Themen und Strategien im europäischen Kontext - statt.

Referent/innen waren:

Peter Zinke, Historiker und Buchautor: „Nationalsozialismus in Franken“
Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin und Buchautorin: „Erscheinungsformen des heutigen Rechtsextremismus“
Rudolf Schäfer, Lehrer a.D., Bürgerforum Gräfenberg: „Der Widerstand gegen Neonazis am Beispiel Gräfenberg“
Michael Wörner-Schappert, Jugendschutz.net: „Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus im Internet“

Außerdem wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt.

29. Juni 2010: Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern" in der Evangelischen Hochschule Nürnberg

Am 29. Juni 2010 eröffnete Birgit Mair die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Vortrag über Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in Franken und Handlungsstrategien dagegen.

23. Juni 2010: Führung und Vortrag zum Thema Rechtsextremismus in Gräfenberg

Am 23. Juni 2010 fand für Lehrkräfte der Beruflichen Schule 11 Nürnberg eine Führung "auf den Spuren der Neonaziaufmärsche und des Widerstandes dagegen" durch Gräfenberg statt. Im Anschluss an die Führung wurden im Gräfenberger Rathaussaal Vorträge zum Thema Rechtsextremismus abgehalten. Der Gräfenberger Bürgermeister begrüßte die Teilnehmer/innen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Bürgerforum Gräfenberg statt.

11. Juni 2010: Fachtagung "Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus in der Jugendarbeit"



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Am 11. Juni 2010 fand an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg unsere Fachtagung zum Thema "Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus in der Jugendarbeit" statt. Teilgenommen haben über 150 Menschen aus der Jugendarbeit, Lehrkräfte, Studierende und auch Gymnasiasten.

Weitere Fotos siehe Button "Fotogalierie" auf dieser Homepage.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier: Programm der Fachtagung Download (PDF-Format)

3. Mai 2010: Vortrag und Lehrerfortbildung in Ebrach

An der Realschule Ebrach fand am 3. Mai 2010 für Schüler/innen der 9. und 10. Klassen ein Sensibilisierungsvortrag zum Thema Rechtsextremismus sowie eine Lehrerfortbildung "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" statt.

29. April 2010: Lehrerfortbildung an der B 1

An der Beruflichen Schule 1 in Nürnberg fand am 29. April 2010 eine Lehrerfortbildung zum Thema "Rechtsradikalismus in Bayern" statt.

27. April 2010: Vortrag im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg

Am 27. April 2010 fand im SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg für Sozialpädagog/innen ein Sensibilisierungsvortrag zum Thema "Rechtsextreme Erscheinungsformen in Franken" statt.

21. April 2010: Seminar bei Siemens Nürnberg über Rechtsextremismus

Am 21. April 2010 fand für Auszubildende bei Siemens in Nürnberg ein Seminartag zum Thema Rechtsextremismus statt.

20. April 2010: Infostand bei "Anbandeln gegen Rechts"

Am 20. April 2010 war das Tacheles-Team mit einem Infostand beim Projekt "Anbandeln gegen Rechts" des AK gegen Rechts der SPD Nürnberg vertreten.

13. bis 20. April 2010: Dr. Jacob Rosenthal in Nürnberg

Dr. Jacob Rosenthal wurde 1922 in Nürnberg geboren. 1939 verließen er und seine Familie die fränkische Metropole infolge der nationalsozialistischen Bedrohung für ihr Leben. 1978 war er zum ersten Mal nach Kriegsende wieder in seiner Geburtsstadt. am 19. April 2010 waren er und seine Frau Tirza im Melanchthon-Gymnasium Nürnberg zu Gast, das der jüdische Junge vor seiner Emigration nach Palästina besucht hatte. Dort fanden um 11.30 und um 19.00 Uhr zwei Veranstaltungen mit dem Zeitzeugen statt, darunter „ars moriendi vs. mors inhumana – feierliche Enthüllung einer Schülerinstallation für die verfolgten jüdischen Melanchthonianer“.

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Interview mit Dr. Jacob Rosenthal
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Schulleiter Otto Beyerlein mit dem Zeitzeugen im Schulhof
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Schüler des Melanchthon-Gymnasiums mit Dr. Jacob Rosenthal

Jacob Rosenthal ist Autor des Buches "Die Ehre des jüdischen Soldaten. Die Judenzählung im Ersten Weltkrieg und ihre Folgen" (Campus Verlag 2007, 227 Seiten)

Artikel über Jacob Rosenthal in der Jüdischen Zeitung

14. April 2010: Dr. Jacob Rosenthal in der Berufsschule Nürnberg

Vor etwa hundert Schüler/innen der B 14 und der BOS berichtete der in Nürnberg geborene Dr. Jacob Rosenthal von seiner Emigration nach Palästina sowie seinem Leben während des Nationalsozialismus und den Verfolgungen, weil er aus einer jüdischen Familie stammt.

12. April 2010: Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamberg

Vor etwa 80 Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums in Bamberg wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung von Birgit Mair eröffnet.

22. bis 24. März 2010: Vorträge mit Hans Rosenfeld in Nürnberg

Vom 22. bis 24. März 2010 fanden an verschiedenen Berufsschulen in Nürnberg Zeitzeugengespräche mit dem in New York lebenden Hans Rosenfeld statt. Herr Rosenfeld stammt aus dem mittelfränkischen Schopfloch und lebte während der NS-Zeit in Neumarkt. Er und seine jüdische Familie konnten rechtzeitig nach Argentinien emigrieren.

24. März 2010: Vortrag "Rechtsextremismus in Franken" im Gymnasium Fridericianum Erlangen

In Kooperation mit dem Stadtjugendring Erlangen hielt Birgit Mair am 24. März 2010 einen Vortrag über Rechtsextremismus in Franken.

12. April 2010: Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung in Erlangen

Vor etwa 50 Schülerinnen des Gymnasiums Fridericianum in Erlangen wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung u.a. von Birgit Mair eröffnet.

15. März 2010: Lehrerfortbildung über die Geschichte der Sinti in Augsburg

Am 15. März 2010 fand an der Martinschule Augsburg in Kooperation mit Frau Ute Horstmann von der Stadt München eine Lehrerfortbildung zum Thema "Sinti und Roma" statt. Die Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair hielt einen Vortrag über "Die Geschichte der Sinti in Deutschland", die Sozialarbeiterin Ute Horstmann beriet die Lehrkräfte im alltäglichen Umgang mit Sinti.

9. März 2010: Vortrag über Neonazimusik in Erlangen

Aufklärung über neonazistische Musik für Schüler/innen der Hedenus-Hauptschule Erlangen.

4. März 2010: Ausstellungseröffnung in Bamberg

Eröffnung der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Erlöserschule Bamberg.

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Theaterstück gegen Rassismus gegenüber einer verschleierten Muslimin der Gruppe "Respect" an der Erlöserschule

22. Februar bis 2. März 2010: Berufsschule Erlangen

Vorträge zum Thema Rechtsextremismus, Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sowie Aufklärung über neonazistische Musik in der Berufsschule Erlangen

2. bis 4. Februar 2010

Fortsetzung der Recherche im Bundesarchiv Berlin zum Kriegerdenkmal Gräfenberg sowie zu nationalsozialistischen Rasseschande-Urteilen.

1. Februar 2010: Lehrerfortbildung in Ansbach

Im Zusammenhang mit der Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde an der Berufsschule Ansbach eine Lehrerfortbildung zum Thema Rechtsextremismus in Westmittelfranken durchgeführt.

28. Januar 2010: Arbeitserziehungslager Langenzenn

Beratung der Arbeitsgruppe "Arbeitserziehungslager Langenzenn" im Rathaus Langenzenn. Wir unterstützen die Arbeitsgruppe dabei, Mitte September ehemalige Häftlinge des Lagers zu einem Versöhnungstreffen nach Langenzenn einzuladen.

27. Januar 2010: Jüdisches Leben in Pappenheim

Wir erhielten eine Führung über den jüdischen Friedhof in Pappenheim sowie durch die jüdische Geschichte der Stadt. Wir unterstützen den Heimat- und Geschichtsverein dabei, Kontakt zu ehemaligen Pappenheimer Jüdinnen und Juden herzustellen.

18. Januar 2010: Integrationsbeirat Fürth

Vorstellung des Tacheles-Projekts beim Integrationsbeirat der Stadt Fürth.

14. bis 20. Januar 2010: Ausstellung an der Ludwig-Erhard-Berufsschule Fürth

Lehrerfortbildung sowie Vorträge zum Thema Rechtsextremismus für die Berufsschüler/innen an der Ludwig-Erhard-Berufsschule Fürth. Begleitend wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt.

7. Januar 2010: Filmprojekt

Wir filmten den jüdischen Holocaust-Überlebenden Josef Jakubowicz und seine Lebensgefährtin Rose Wanninger. Thema des Interviews war ein Doppelmord, der sich im Jahr 2010 zum dreißigsten Mal jährt. Josef Jakubowicz war eng befreundet mit Shlomo Lewin und seiner Partnerin Frieda Pöschke, die am 19. Dezember 1980 in ihrer Erlanger Wohnung einem antisemitisch motivierten Mord zum Opfer fielen.

4. Januar 2010: Archivrecherche in Kematen

Das Archiv der Gemeinde Kematen ermöglichte uns einen Einblick in die Akten des ehemaligen Zwangsarbeitslagers Kematen/Tirol. Schätzungen zufolge befinden sich in dem Archiv die polizeilichen Meldezettel von mindestens 3.000 ehemaligen Zwangsarbeiter/innen bzw. anderen ausländischen und inländischen Arbeitskräften für das MBB-Werk. Dort wurden unter dem Decknamen "Seelachs" während des Nationalsozialismus unterirdisch Flugzeugteile produziert. Hinweis für Wissenschafter/innen: Das Lager ist kaum erforscht, gerne beraten wir Sie, falls Sie Ihre Diplomarbeit oder Doktorarbeit zu dem Thema absolvieren möchten.

22. Dezember 2009: Filmprojekt

Franz Rosenbach wurde für unser Filmprojekt "Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus" zu seinen Erfahrungen als Häftling des Sonderkommandos Auschwitz-Birkenau sowie als Häftling im Stollen Mittelbau-Dora interviewt und gefilmt.

9. Dezember 2009: Kooperationspartner Synagoge Hainsfarth

Im rahmen der regionalhistorischen Konzepte zur Erforschung und Vermittlung des Nationalsozialismus, Antisemitismus und Holocaust wurde die Synagoge Hainsfarth besichtigt. Ab 2010 können unsere Angebote in der Synagoge stattfinden. Ggf. kann darüber hinaus eine Synagogenführung und eine Besichtigung des jüdischen Friedhofes angeboten werden.

Dezember 2009: Schüler-Coaching an der Adolf-Reichwein-Schule Nürnberg zum Thema Holocaust

Wir haben eine Gruppe engagierter Jugendlicher darauf vorbereitet, selbstständig einen Vorträge über den Holocaust mit Schwerpunkt auf das Leben des jüdischen Überlebenden Josef Jakubowicz, auf die Situation von Kindern in NS-Konzentrationslagern sowie über aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus durchzuführen. In diesem Rahmen wurde auch die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" an der Schule gezeigt, die der Schule als Dauerleihgabe gespendet wurde. Ein erweiterter Neudruck der Ausstellung ist für Juni 2010 geplant.

Nürnberg, 20. November 2009, Zeitzeugengespräch

Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach an der Montessori-Schule Nürnberg

Schwabach, 15. bis 27. November 2009: Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" im Jugendzentrum

Die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde am Sonntag, 15. November 2009, im Jugendzentrum Schwabach eröffnet und war dort bis 27. November 2009 zu besichtigen.

Bamberg: 18. November 2009 Workshoptag gegen Rechtsextremismus

Am 18.11.2009 fand im Eichendorff-Gymnasium Bamberg ein Workshoptag gegen Rechtsextremismus mit Vorträgen, Workshops und der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Etwa achtzig Lehrkräfte, Jugendliche und sonstige Interessierte erhielten Informationen über Strategien und Praxis gegen Rechtsextremismus. Die Kooperationspartner entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Flyer Download (PDF-Format)



Schwabach, 15. November 2009: Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" im Jugendzentrum

Die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde am Sonntag, 15. November 2009, im Jugendzentrum Schwabach.

Die Schwabacher Schülerin Melanie Humpenöder hielt einen Vortrag über die Bedrohung Schwabachs durch rechtsradikale Gruppen in den 1990er Jahren. Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair vom ISFBB e.V. berichtete über «Rechtsradikalismus in Franken«. Der Bayerische Jugendring steuerte eine Buchausstellung gegen Rechtsextremismus bei. Die Eröffnungsveranstaltung endete mit der Vorführung des Films «Das Leben ist schön« (etwa ab 13 Uhr) auf Großbildleinwand. Der Integrationsbeirat sorgte im Anschluss für das leibliche Wohl.

13. November 2009: Aufklärung über Sinti und Roma an der Hauptschule Reichelsdorf

An der Hauptschule Reichelsdorf fand ein Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Sinto Franz Rosenbach statt.

Nürnberg, 8.11.2009: Veranstaltung zur Reichspogromnacht


Zwei der abgebildeten Mokkatassen "überlebten" die Reichspogromnacht in Nürnberg. Sie gehörten den von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Großeltern von Eva Rößner.

"Wenn Mokkatassen sprechen..." dies war der Titel einer Veranstaltung zur Pogromnacht mit der Zeitzeugin Eva Rößner und einem Vortrag über nationalsozialistische Pogrome in Franken von Birgit Mair am Sonntag, 8. November 2009, 18 Uhr bis 20 Uhr in St. Martha, Königstraße 79, Nürnberg

Kooperationspartner: Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Nürnberg, Kirchengemeinde St. Martha, Institut für Medien- und Projektarbeit e.V. (IMEDANA), Evangelische Jugend Nürnberg (EJN).

Plakat als PDF zum Herunterladen
Programm als PDF zum Herunterladen



Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ermreuther Synagoge

Die Ausstellung konnte von 11. Oktober 2009 bis 8. November 2009 jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Kooperationspartner: Zweckverband jüdisches Museum und Synagoge Ermreuth sowie Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum München


Gräfenberg, 21.10.2009: Fortbildung für Realschulen aus Oberfranken

In der Realschule Gräfenberg fand für dreißig Lehrkräfte aus den Realschulen in Oberfranken eine ganztägige Lehrerfortbildung zum Thema Rechtsextremismus - Erscheinungsformen und Gegenstrategien statt.
Vom 19. bis 23. Oktober 2009 war in der Wirnt-Realschule Gräfenberg die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" des Bayernforums der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sehen.


Kooperationspartner: Ministerialbeauftragter für Realschulen in Oberfranken sowie Realschule Gräfenberg.


Nürnberg, 29.09.2009: Ausstellungseröffnung über Franz Rosenbach


"Vom Arbeitsplatz abgeholt - als arbeitsscheu abgestempelt", so heisst die von Birgit Mair im Rahmen des Tacheles-Projektes konzipierte Ausstellung über den Nürnberger Sinto Franz Rosenbach, der das Vernichtungslager Auschwitz und einen Todesmarsch nur knapp überlebte.

Genau am 82. Geburtstag von Herrn Rosenbach fand im Beisein des Zeitzeugen die Ausstellungseröffnung statt, zu der 130 Interessierte aus ganz Bayern gekommen waren. Ebensoviele waren zum Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach am 9. Oktober 2009 ins BBZ gekommen. Die Ausstellung wurde vom 29.9. bis 23.10.2009 im Berufsbildungszentrum (BBZ) Nürnberg, Äußere Bayreuther Straße 8, gezeigt. Programm Download (pdf-Format)

Fotos von der Ausstellungseröffnung: Fotos

Kooperationspartner: Landesverband der deutschen Sinti und Roma in Bayern e.V. Nürnberg sowie Stadt Nürnberg, Leiter des Geschäftsbereiches Schulen, Berufliche Schule 14 Nürnberg


Zeitzeugengespräch mit zwei Überlebenden des KZ Mittelbau-Dora am 15. Juni 2009 in Nürnberg

Am 15. Juni 2009 fand im Nürnberger Berufsbildungszentrum ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach (Sinto, überlebte u.a. Auschwitz und Mittelbau-Dora) sowie Josef Jakubowicz (Jude, überlebte u.a. Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen statt.

Die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" wurde vom 15. Juni 2009 bis 14. Juli 2009 im BBZ, Äußere Bayreuther Straße 8, Nürnberg, präsentiert.

Ausstellung und Zeitzeugengespräch im Pirckheimer Gymnasium Nürnberg

Im Pirckheimer Gymnasium Nürnberg organisierte die Gruppe "Schule ohne Rassismus" ein Zeitzeugengespräch mit dem Sinto Franz Rosenbach, der Auschwitz überlebte. Begleitend wurde die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" präsentiert.

Ausstellungseröffnung in Markt Erlbach

An der Volksschule Markt Erlbach fand am 8. Mai 2009 die Eröffnung der Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Die Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair hielt einen Vortrag zum Rechtsradikalismus in Franken.

Lehrerfortbildung zu "Rechtsextremismus in Franken" an der Beruflichen Schule III Fürth

Innerhalb des Xenos-Bundesprojekts "Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus" fand am 8. Mai 2009 fand in der Fürther Berufsschule III eine Lehrerfortbildung zum Thema "Rechtsextremismus in Franken" statt.

Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus im Jugendhaus

Im städtischen Kinder- und Jugendhaus BrIXX fand ein interaktiver Workshop zu Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus statt.

Bücherverbrennungen 1933 in Nürnberg und Erlangen

Die Evangelische Studierendengemeinde Nürnberg organisierte in Kooperation mit unserem Projekt „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus“ zwei Veranstaltungen zu den NS-Bücherverbrennungen des Mai 1933 in Nürnberg und Erlangen. Im Rahmen des Tacheles-Projekts sollen u.a. regionalhistorische Konzepte zur Erforschung und Vermittlung des Nationalsozialismus vorgestellt und entwickelt werden.



Das gegenwärtige Bild der NS-Bücherverbrennungen wurde stark geprägt durch den Auftritt des Reichspropagandaministers Goebbels bei der Aktion am 10. Mai 1933 auf dem Opernplatz (heute Bebelplatz) in der damaligen Reichshauptstadt Berlin. Fälschlicherweise gingen auch Fachleute lange Zeit davon aus, Goebbels sei der eigentliche Drahtzieher der Bücherverbrennungen gewesen. Tatsächlich aber wurden zwei Drittel der 94 heute dokumentierten öffentlichen Bücherverbrennungen durch nationalsozialistische Studierende und/oder Verbände der Hitler-Jugend (HJ) federführend organisiert.

Aktive Rolle vieler Studierender

Zwischen April und Oktober 1933 brannten in Deutschland über neunzig Scheiterhaufen, auf denen zehntausende Werke pazifistischer, jüdischer, marxistischer oder anderweitig nicht ins NS-System passender Schriftsteller/innen zerstört wurden. Auch in Nürnberg, Erlangen, Bamberg und Coburg brannten Werke, die auf den Schwarzen Listen standen und die für immer aus öffentlichen und privaten Bibliotheken sowie aus den Buchhandlungen verschwinden sollten. Die „Aktion wider den undeutschen Geist“, wie die Bücherverbrennungsaktion der reichsweiten „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) genannt wurde, wurde in Nürnberg und Erlangen von den „einheimischen“ Studierenden organisiert.

Die Voraussetzungen dafür waren optimal: In Erlangen konnte der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ bereits bei den AStA-Wahlen 1930 die absolute Mehrheit der Stimmen verbuchen. Jüdische Studierende und liberale Professoren bekamen die pro-nationalsozialistische Atmosphäre bereits weit vor 1933 zu spüren. Obwohl die Nürnberger Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in der Findelgasse erst seit 1930 institutionell gefestigt war, schaffte es auch die dortige, zahlenmäßig kleine Studierendenschaft, am 10. Mai 1933 eine öffentliche Verbrennung unliebsamer Schriften unter dem Motto "Wider Schund und Schmutz" auf dem „Adolf-Hitler-Platz“ (heute Hauptmarkt) zu organisieren.

Vortrag Bücherverbrennungen in Nürnberg und Erlangen

Birgit Mair beschrieb in ihrem Vortrag am Donnerstag, 7. Mai 2009, welche Rolle die Studierendenorganisationen bei der Durchführung der Bücherverbrennungen Nürnberg und Erlangen spielten. Behandelt wurde auch die Frage, welche Folgen die frühe Zusammenarbeit von Studierenden mit NS-Organisationen auf das Leben der jüdischen Studierenden und der jüdischen Bevölkerung in beiden mittelfränkischen Städten hatte. Exemplarische Zitate aus Werken bekannter und weniger bekannter indizierter Schriftsteller/innen rundeten den Vortrag ab.

Führung: „Tausend Meter NS-Geschichte“

Am 10. Mai 2009 fand eine Stadtführung unter dem Motto „Tausend Meter NS-Geschichte“ statt. Ausgangspunkt ist der Nürnberger Hauptmarkt, ehemals „Adolf-Hitler-Platz“, wo am 10. Mai 1933 die Nürnberger Bücherverbrennung stattfand. Birgit Mair zeigt anhand einer ausgewählten Route verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen auf und diskutiert die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf das Leben insbesondere der jüdischen Nürnberger/innen. Im Anschluss wurde das Projekt „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus“ (Laufzeit 2009 bis 2012) vorgestellt, in dessen Rahmen die Führung stattfand.

Seminar Rechtsextremismus mit Schwerpunkt Jugendsozialarbeit an der Fachhochschule Nürnberg

Zum zweiten Mal führten wir an der Evangelischen Stiftungsfachhochschule Nürnberg am 23. April 2009 ein Seminar mit Studierenden der Sozialpädagogik zum Thema Rechtsextremismus mit Schwerpunkt Rechtsextremismus in der Jugendsozialarbeit durch. Anhand einer Typisierung von rechtsextremen Akteuren, mit denen unterschiedlich umgegangen werden sollte, wurde der u.a. von uns entwickelte konfrontativ-systemische Ansatz zum Umgang mit Rechtsextremisten in der Jugendarbeit vorgestellt.

Ausstellung "Rechtsradikalismus" in der Hauptschule Wilhermsdorf

Am 20. April 2009 eröffneten wir im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum München die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern". Die Ausstellung ist bis Ende April 2009 in der Hauptschule Wilhermsdorf zu sehen.

Besuch der Gedenkstätte Buchenwald

Am 9. April 2009 besuchten wir die Gedenkstätte Buchenwald. Im Archiv der Gedenkstätte suchten wir Gegenstände aus, die bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen KZ-Gelände gefunden wurden. Einige Gegenstände (Löffel, Becher, Schüssel, Effektenmarke) erhalten wir bis 2014 als Leihgabe für die Ausstellung über den ehemaligen Buchenwald-Häftling Franz Rosenbach. Die Ausstellung ist voraussichtlich ab Ende Juni 2009 buchbar.

Forschungen im Bundesarchiv Berlin

Am 14. und 15. April 2009 forschten drei Mitarbeiter/innen des ISFBB e.V. im Bundesarchiv Berlin zu folgenden Projekten: 1. Nationalsozialistisches Lager Kematen/Tirol (U-Verlagerung, betrieben von MBB, Tarnname "Seelachs"). 2. Arbeitserziehungslager Langenzenn 3. Bücherverbrennungen 1933 in Nürnberg und Erlangen

Zeitzeugengespräch mit ehemaligem polnischen Zwangsarbeiter

Am 18. April führten wir gemeinsam mit einem Journalisten der Nürnberger Nachrichten ein Zeitzeugengespräch mit Herrn Wietrzyk durch. Der damals 19-Jährige wurde 1940 von den Nationalsozialisten zur Zwangsarbeit nach Wiesbaden deportiert. Er überlebte den Nationalsozialismus bei einem Bauern in Wiesbaden/Igstadt und lebt seit 1955 in Nürnberg. Herr Wietrzyk schenkte uns seinen Zwangsarbeiter-Pass für die Bildungsarbeit.

Zeitzeugengespräch am Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach

Am 18. März 2009 führten wir am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach ein Zeitzeugengespräch mit Franz Rosenbach durch. Vor einem gebannten Publikum berichtete der Sinto Franz Rosenbach von seinen Verfolgungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau, Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Ausstellung "Rechtsradikalismus" in der Realschule Zirndorf

Am 23. März 2009 eröffneten wir im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum München die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern". Die Ausstellung war im März in der Realschule Zirndorf zu sehen.

Vortrag "Rechtsextremismus in Franken 2004-2009"

Im Rahmen der Seminarreihe "Rechtsextremismus gestern und heute" des Runden Tisches Ziegelsein, des Kulturladens Ziegelstein sowie des Jugendtreffs Ziegelstein BRiXX hielten wir einen multimedialen Vortrag zum den rechtsextremistischen Erscheinungsformen der letzten fünf Jahre in Franken.

Lehrerfortbildung in der Staatlichen Berufsschule Roth

Im Rahmen der an der Schule präsentierten Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" wurde am 16. März 2009 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung München ein Vortrag über "Rechtsextremismus in Franken" durchgeführt. Anschließend wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" präsentiert sowie Methoden zur Bearbeitung des Themas mit Jugendlichen vorgestellt.

Ausstellungseröffnung "Überlebensberichte" im Kulturladen Ziegelstein

Die Ausstellung "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz" wurde am 14. März 2009 im Nürnberger Kulturladen Ziegelstein in Anwesenheit des Zeitzeugen eröffnet.



Ausstellungseröffnung mit Birgit Mair, Josef Jakubowicz und Erika Faul (v.l.n.r.)

Argumentationstraining in Weißenburg

Durchführung eines Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen für Beschäftigte und Freunde des Jugendzentrums Weißenburg am 24.01.2009.

Rechtsextremismus - Umgang mit Problemen und präventive Maßnahmen in der Akademie für politische Bildung Tutzing am 26./27.11.2008

Im Rahmen eines Fortbildungsseminars für Lehrkräfte an Hauptschulen stellten wir am 26.11.2008 unsere Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus vor. Am 27.11.2008 berichteten wir in Kooperation mit Norbert Trütschel von der Hauptschule am Turm/Neustadt Aisch über unsere Zeitzeugenprojekte.
 
Impressum: ISFBB e.V., Adamstraße 37, D-90489 Nürnberg, Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de